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Sporttreiben mit Handicap: Vom Breitensport bis zu den Paralympics

Lehrkraft

Annette Faul

Leitfach

Sport

Zielsetzung des Themas:

Welche Idee steckt hinter den Paralympics - den Spielen für Sportler mit einer Körperbehinderung oder einer Sehschädigung? Im Zentrum der Paralympischen Bewegung stehen zwei Dinge: zum einen die mögliche Selbstverwirklichung des Athleten in der sportlichen Leistung an sich und zum anderen die Aufmerksamkeit und Sensibilität für behinderte Menschen sowie ihre Rechte und Leistungen in unserer Gesellschaft.

Sport überwindet Grenzen, er fördert die persönliche Entwicklung, stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt Werte wie Respekt und Toleranz im Umgang mit anderen. Für Menschen mit Behinderung ist Sport daher gleichermaßen wichtig für Rehabilitation, soziale Integration und die Bestärkung der Menschenrechte.

Eine entsprechend interessante und wichtige Rolle nimmt neben dem Leistungssport daher auch der Breitensport ein, besteht hier doch auch die Möglichkeit, mit und ohne Handicap gemeinsam Sport zu treiben - im Schulsport wie im Freizeitsektor.

Die Paralympische Idee tritt in unserem Seminar in den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens zu Tage. Hier einige Beispiele:

  • Förderschulen (z. B Sportfest) und Behindertensport im Verein (Angebote? Sportarten?)
  • Unsicherheiten abbauen: Integrative Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung      (z. B. im Landkreis Freising, bei der Stadt München)
  • Special Olympics und Deaflympics (Spiele für Sportler mit geistiger Behinderung bzw. für Hörgeschädigte)
  • Wettkampfsport (z. B. die dt. Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, dt. Paralympic Skiteam alpin)
  • Vergleich bisheriger Paralympics (Wie verhielten sich die bisherigen Veranstalter gegenüber der Idee der Paralympischen Spiele? Gibt es hier gelebte Gleichberechtigung?)

 

Im Seminar soll unter Mitarbeit der Seminarteilnehmer/innen ein Einblick in die verschiedenen Bereiche gegeben werden.

Hierbei geht es zum einen um theoretische Inhalte wie z. B. die Geschichte der Paralympics, die verschiedenen Wettkampfklassen sowie die Beleuchtung der Frage nach Integration und Gleichberechtigung. Eingehende Fachliteraturrecherche bildet hierfür die Grundlage.

Zum anderen soll auch die Praxis im Vordergrund stehen - u.a. mit der Möglichkeit, einmal selbst mit Handicap Sport zu treiben:

Geplant sind hierfür z.B. die Teilnahme an einem Rollstuhlbasketballtraining beim USC München, eine gemeinsame Sportstunde mit Schülerinnen und Schülern  des Sehbehinderten- und Blindenzentrums Unterschleißheim, die Mithilfe beim Sportfest der Lebenshilfe Freising sowie der Besuch eines 1. Bundesligaspiels des USC München. Hierauf aufbauend gilt es seitens der Seminarteilnehmer/innen verschiedene Ideen und Modelle zum Thema 'Sport treiben mit Handicap' zu entwerfen und zu präsentieren.

Mögliche Themen für die Seminararbeiten:

  1. Ein paralympischer Tag in Zusammenarbeit mit einer Förderschule für körperlich oder geistig Behinderte
  2. Der Zusammenhang zwischen Behindertensport und Menschenrechten
  3. Die Paralympics in Sotschi 2014
  4. Erstellen eines Parcours für behinderte und nicht behinderte Jugendliche
  5. Portrait eines Paraolympioniken
  6. Der USC München: Rollstuhlbasketball in der 1. Bundesliga

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
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