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Zitate über Mathematik

Hermann Minkowski über Albert Einstein

"Er ist ein fauler Hund, sicherlich sehr intelligent aber von Mathematikkenntnissen überhaupt nicht belastet"

Anmerkung:

Minkowski war Lehrer Einsteins an der Techn. Hochschule in Zürich. Seine Beurteilung trifft für den Studenten und Schüler Einstein zu. Einsteins Kenntnisse in Mathematik waren beschränkt: Viele seiner Erkenntnisse waren schwer zu verstehen, weil Einstein eine umständliche algebraische Ausdrucksweise wählte. Minkowski hat sich später darum bemüht, die spezielle Relativitätslehre in ein geometrisches Gewand zu kleiden. In dieser Darstellung ist die spezielle Relativitätstheorie auch Schülern zu vermitteln. Minkowski starb 1909 an einer Blinddarmentzündung im Alter von 43 Jahren. In diesem Jahr trat Einstein seine erste Stelle an einer Universität an. Er hätte das Patentamt früher verlassen können, aber der 'faule Hund' schätzte die Behaglichkeit der Berner Behörde.

Einstein schreibt dies 1912 in einem Brief an Arnold Sommerfeld über seine Erfahrungen mit der Differentialgeometrie

"Aber das eine ist sicher, daß ich mich im Leben noch nicht annähernd so geplagt habe und daß ich große Hochachtung für die Mathematik eingeflößt bekommen habe, die ich bis jetzt in ihren subtileren Teilen in meiner Einfalt für puren Luxus ansah!  Gegen dies Problem ist die ursprüngliche Relativitätstheorie eine Kinderei."

Anmerkung:

Einsteins versuchte damals, die Gravitationswirkung durch Krümmung der Raumzeit zu beschreiben. Zur Beschreibung dieser gekrümmten Räume benötigte er eben die Differentialgeometrie, auf die ihn sein ehemaliger Studienkollege Grossman hinwies. Grossmann war 1912 bereits Professor für Mathematik in Zürich. Die Lösung dieses Problem gelingt Einstein erst 1915 in Berlin.

Platon über Mathematik

"Hast du ferner schon einmal bedacht, dass Leuten mit angeborenem mathematischen Talent für alle Wissenszweige sozusagen eine rasche Auffassungsgabe mitbekommen haben?  Auch die Langsamen, die auf diesem Gebiet geschult und trainiert werden, haben zwar sonst keinerlei Vorteil davon, aber wenigstens so viel Gewinn, dass sie eine raschere Auffassungsgabe bekommen als vorher."

Anmerkung 1 :

Über dem Eingang zur Akademie in Athen stand geschrieben: "Dass Keiner eintrete, der nicht Mathematik beherrscht"

Anmerkung 2 :

Unter Mathematik versteht der Grieche damals vor allem Geometrie. Hier reichten die Kenntnisse weit über den heutigen Schulstoff hinaus.

Anmerkung 3 :

Die griechische Bildungsvorstellung war viel umfassender als die römische. Die römische Bildung beschränkt sich im wesentlichen auf die Rhetorik. Dies führt bekanntlich dazu, dass aus dem lateinischen (westlichen) Teil des Reiches und entsprechend aus dem Mittelalter so gut wie keine wissenschaftlichen Werke und Erkenntnisse stammen.

G. H. Hardy

"Die Jungen sollen (mathematische) Sätze beweisen, die Alten Bücher schreiben!... Kein Mathematiker darf je vergessen, daß Mathematik mehr als jede andere Kunst oder Wissenschaft ein Spiel der Jungen ist."

Anmerkung :

Viele Mathematiker haben ihre Beiträge zur Wissenschaft in sehr jungen Jahren geleistet:
Niels Henrik Abel mit 19 Jahren
Evariste Galois mit 20 Jahren...usw

Der Mathematiker Littlewood gibt Ratschläge zur Lösung math. Probleme

  • Sei absolut aufrichtig zu deiner Arbeit; ein Schwindel nützt dir nichts!
  • Arbeite hart; es ist erstaunlich, wieviel man aushält;
  • Forschen und Lernen sind verschiedene Dinge - Du mußt lernen, "vage" zu denken
  • Erwarte als Anfänger nicht zu schnell Erfolge.
  • Forsche nicht mehr als sechs Tage pro Woche, 4 bis 5 Stunden täglich mit einer Pause nach jeder Stunde.
  • Morgens arbeitet man besser.
  • Wenn du am Abend entspannen möchtest, wirst du kaum hohen ästhetischen Ansprüchen genügen können; laß dich ruhig manchmal anspruchslos unterhalten.
  • Zu Beginn der Arbeit muß man sich ein wenig aufwärmen; ein guter Trick ist, am Vortag in der Mitte deiner Arbeit aufzuhören.
  • Mache drei Wochen Ferien - 19 Tage reichen nicht; mache dann wirklich Ferien; Skilaufen und Bergsteigen sind besser als Museumsbesuche.
  • Wenn deine Kreativität versiegt, versuch es mit einem längeren Urlaub; solltest du über 40 sein und der Urlaub nicht mehr helfen, strebe einen höheren Verwaltungsposten an.

Anmerkung 1 :

Es fällt auf, daß Begriffe wie "Begabung" oder "Genie" völlig fehlen.

Anmerkung 2 :

Der letzte Ratschlag passt zum Leben Isaac Newtons:
Etwa ab dem 40 Lebensjahr widmet er sich theologischen und chemischen Studien, ohne hier jedoch die Qualität seiner math. und phys. Arbeiten zu erreichen. Er erhält 1696, -wahrscheinlich durch galante Beziehungen seiner Nichte zum Schatzkanzler Lord Halifax- ein hohes Amt bei der staatlichen Münzverwaltung.

Arthur Schopenhauer

"Daß die niedrigste aller Tätigkeiten die arithmetische ist, wird dadurch belegt, daß sie die einzige ist, welche auch durch eine Maschine ausgeführt werden kann."

Anmerkung 1 :

Zum Glück wußte er nicht, was heute Maschinen alles können!

Anmerkung 2 :

Warum muß man jedem Dummkopf immer wieder erklären, daß Rechnen nicht dasgleiche wie Mathematik ist!

Thomas, S.Th. XLIV, I.3

"Mathematica accipiuntur ut abstracta secundum rationem, cum tamen non sint abstracta secundum esse."

Anmerkung :

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Mathematiker-Witze

Nummer 1

Ein Jurist, ein Mediziner und ein Mathematiker diskutieren die Frage, ob es besser sei, eine Freundin zu haben oder mit einer Frau verheiratet zu sein.

Der Jurist sagt: "Natürlich ist es besser, verheiratet zu sein. Alles ist unter Kontrolle, und selbst bei einer Scheidung kann man sich Chaos ersparen, da alles durch Gesetze geregelt ist."

Der Mediziner sagt: "Ich finde es besser, eine Freundin zu haben. Es stellt sich kein Alltagstrott ein, das Zusammenleben ist spontaner, spannender und aufregender."

Der Mathematiker sagt: "Man sollte beides haben. Dann erkläre ich meiner Frau, daß ich zur Freundin müsse und zur Freundin sage ich, daß ich zuhause bleiben müsse. So habe ich Zeit, Mathematik zu machen"

Nummer 2

Es drei Sorten Mathematiker: Solche, die bis drei zählen können und solche, die das nicht können!

Nummer 3 (es geht noch kürzer!)

Sei Epsilon<0 !!!?

Nummer 4

Der Präsident der Universität an den Dekan der Fakultät für Physik: "Warum braucht ihr immer so viel Geld für Labors, teure Ausstattung und so was? Warum könnt Ihr nicht einfach wie die Mathematiker sein? Die brauchen nur Geld für Stifte, Papier und Papierkörbe. Oder besser noch wie die Philosophie-Fakultät - die brauchen nur Geld für Stifte und Papier!"

Nummer 5

Warum werden bei BMW neuerdings keine Mathematiker mehr beschäftigt? Die haben allgemein ein Auto mit n Rädern konstruiert und erst danach den Spezialfall n=4 betrachtet."

Nummer 6

Man soll schon C-Programmierer gesehen haben, die im Aufzug die drei drücken, wenn sie in den vierten Stock wollen...

 

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