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Berufsinfoabend 1996

Orientierungshilfe durch Information

"Die Wahl des Ausbildungsplatzes ist eine weitreichende Entscheidung im Leben eines jungen Menschen. Ob die Wahl eine glückliche ist, hängt vor allem davon ab, ob Erwartungen und Realität übereinstimmen und ob die spezifischen Anforderungen des Berufes erfüllt werden können" (Prof. Dr. K. Kiepe, Leiter der Abtlg. Bildungswesen der BASF AG).

Meinungsumfragen zufolge haben ca. 50% der Gymnasiasten nur verschwommene Vorstellungen über Studieninhalt und -ziel und beklagen wohl zurecht, mangelnde Hilfestellungen seitens der Schulen. Eine falsche Entscheidung ist nicht nur für den einzelnen deprimierend, sondern auch volkswirtschaftlich eine enorme Belastung.

"Orientierungshilfe durch Information" hieß die Devise am Abend des 14.11.96 in der Aula unseres Gymnasiums. Die Beratungslehrerin Frau Grottenthaler und der Fachbereich Wirtschaft/ Recht luden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-13 ein, sich über Vorzüge und Schattenseiten einer akademischen Ausbildung informieren zu lassen. Dass man hier in eine Marktlücke gestoßen ist, zeigt die nach Frau Dachs "Riesenresonanz" an dieser Veranstaltung. Sie zeigte als Berufsberaterin am Arbeitsamt Freising das Für und Wider eines Studiums auf und wies daraufhin, dass das Abitur nicht automatisch das Sprungbrett zur Universität sein muss; eine Ausbildung in einem Betrieb biete ebenfalls vielerlei Vorteile und wird von immer mehr Gymnasiasten in Erwägung gezogen. Herr Muschol (Studienberater der LMU München) machte den ca. 300 anwesenden Schülern Mut. Das Studium könne sehr wohl Spaß machen, wenn es gelinge, das richtige soziale Netz aufzubauen und den Umgang mit der Universität zu lernen. Man solle sich aber im Klaren sein, dass man nach der Geborgenheit an der Schule nunmehr in die Anonymität einer Hochschule eintrete und sich auch hier erst zurechtfinden müsse. "Aber denken Sie auch daran", so Franz Muschol, "dass Sie auch ein Leben neben dem Studium brauchen, und dazu gibt es viele Anlaufadressen".

Nach diesen beiden grundlegenden Einleitungsreferaten merkte man den anwesenden Jugendlichen schon an, dass sie zum eigentlichen Höhepunkt des Abends drängten, den Gesprächen mit den 22 Ehemaligen, die in den Klassenzimmern ihre Erfahrungen aus Studium und Beruf weitergaben und den Gymnasiasten Rede und Antwort standen. Drei Durchgänge zu je 30 Minuten (wie sich herausstellte viel zu wenig Zeit) standen für die individuelle Beratung zur Verfügung; man konnte sich also über drei Berufe informieren und Kontakte mit den Schülabgängern früherer Jahrgänge knüpfen.

Vertreten waren die unterschiedlichsten Berufe: Informatiker, Elektrotechniker, Versicherungsfachwirt, Mathematikerin, Juristen, Steuerberater, Chemiker, Konferenzdolmetscherin, Apothekerin, Mediziner, Lehrer, Redakteurin, Studenten der Biologie und Architektur und viele mehr.

Die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums waren erfreut über diese Beratung der "anderen Art" und lobten das große Engagement der Referenten. Die Ehemaligen betonten in vielen Gesprächen mit den Organisatoren die große Notwendigkeit einer derartigen Veranstaltung, um den gravierenden und nicht immer leichten Übergang von der Schule ins Studium problematisieren zu können. Die Organisatoren fanden sich dank der riesigen Teilnehmerzahl bestätigt und ließen sich von den Schülern überzeugen, dass die zweite Auflage der Berufs-Vorstellungen nicht erst in drei Jahren, sondern bereits im Jahr 98 stattfinden sollte.

 

 

Die Referenten 1996

  • Sabine Zehetbauer, Diplom-Informatikerin
  • Robert Wiesheu, Dipl.Ing. Elektrotechnik (FH)
  • Andrea Rott, Diplom Mathematikerin
  • Walter Hartinger, Versicherungsfachwirt
  • Christian Büchl, Rechtsreferendar
  • Michaela Hofmann, Diplom-Rechtspflegerin
  • Manfred Cimander, Sparkassenfachwirt
  • Olivier Riedl , Steuerberater
  • Sylvia Schütz, Seminarleiter für Umschulung zur Steuerfachangestellten
  • Hans Bügl, Biologie
  • Steffen Kahlert, Arzt im Praktikum
  • Steffi Weltrich, Apothekerin
  • Monika Tiedemann, Lebensmittelchemikerin
  • Thomas Görblich, Tierarzt und freier Journalist
  • Michael Stanglmaier, Diplom-Chemiker
  • Beate Wagensonner, Konferenzdolmetscherin
  • Evi Schmid, StRefin LA Gymnasium (Bio/ Ch)
  • Christine Hilz, Grundschullehrerin
  • Ulrike Ebenbeck, Redakteurin
  • Doris Baume, Architekur
  • Angelika Sutor, Diplom-A-Kirchenmusikerin
  • Christian Lupp, Diplom-Designer

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