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Verabschiedung StD S. Massier

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Ehemalige,
liebe Frau Massier, lieber Herr Massier !

„ Der Lehrer ist eine urteilssichere, durch starkes Selbstvertrauen geprägte, körperlich stark belastbare Persönlichkeit“ Dies klingt nach einer in Auszügen musterhaft formulierten Definition des Anforderungsprofils an unseren Berufsstand. Sie, lieber Herr Massier, haben demnach von Beginn ihrer Lehrertätigkeit an genau diesen Anforderungen entsprochen, denn das vorher Zitierte ist eine Aussage ihres ersten Schulleiters über sie.

Nach ihrem 2. Staatsexamen im Jahr 1973 haben sie ihren Amtseid am Hans-Carossa-Gymnasium in Landshut geleistet. Anschließend aus dem Staatsdienst beurlaubt waren sie am Johannes Nepomuk-Gymnasium der Benediktiner in Rohr bis Herbst 1979 tätig. Mit dem Schuljahr 1979/80 wurden sie schließlich an das Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasium Moosburg versetzt und „einmal Moosburg“ hieß auch bei Ihnen „für immer Moosburg“.

In der Folgezeit haben sie dabei wichtige Stationen in der Geschichte unserer Schule nicht nur miterlebt, sondern durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Kreisrat mitgestaltet.

Hier die Grundsteinlegung des Neubaus unseres Gymnasiums im Jahr 1979. Die junge Dame im Vordergrund ist auch unter unseren heutigen Gästen: Frau Christina Kalus, vormals Högl.

Auch die  25 - Jahrfeier unserer Schule fiel in ihre Dienstzeit, hier im Kreis mit dem ersten Schulleiter Dr. Herrmann mit Gattin, meinem Amtsvorgänger, Herrn Dietze, Herrn Landrat Pointner und dem damaligen Moosburger Bürgermeister Neumeier. Auf dem nächsten Bild hat sie der Fotograf  bei der Verabschiedung des legendären Hausmeisters „Baumi“ eingefangen.

Aber nicht nur offizielle Anlässe auch so manches fröhliche Lehrerfest haben sie hier miterlebt. Nach unseren Recherchen hier beim Abschied der Kollegin Ruschig im Jahr 1993.

Von Beginn an waren sie in verantwortungsvolle Tätigkeiten im Rahmen der Schule eingebunden, als Verbindungslehrer, als Fachbetreuer Deutsch und Erdkunde und als jahrelanger Kollegstufenbetreuer, seit 1992 im Team mit dem Kollegen Anton Büchler . Sie haben die Kollegstufe hier im Hause aufgebaut und ab 1981 insgesamt 12 Jahrgänge genau 11 1/2 zur allgemeinen Hochschulreife geführt. Sie sehen hier ihren ersten Abiturjahrgang. Die Kollegiaten waren bei Ihnen in besten Händen, denn sie waren stets umfassend beraten und betreut. Mit welcher Präzision und Perfektion sie in dieser sehr verantwortungsvollen Tätigkeit gearbeitet haben, davon konnte ich mich die letzten beiden Jahre überzeugen, als sie das Abitur in Eigenregie durchorganisierten.  Für diese Leistung meine große Anerkennung und mein herzlicher Dank. Von Seiten der Schüler wurden sie in Anerkennung ihrer Verdienste bereits weit vor meiner Zeit von Rudolf Hohenester zum Ritter geschlagen. Es soll auch das erste und einzige Mal gewesen sein, dass sie in die Knie gegangen sind.

Zwei Aussagen ihrer Kollegiaten über ihren Kollegstufenbetreuer seien an dieser Stelle in Erinnerung gerufen:  „Er war stets mit Herz und Seele für uns da“  und „Er war ein hervorragender Heilpraktiker, der durch gezielte Maßnahmen das Krankheitsbild der Schüler positiv beeinflusste.“

Für diverse Fahrten waren sie Initiator, Organisator oder anders formuliert: „Mädchen für alles“. Ich nenne nur Bonnfahrt, heute Berlinfahrt, die Studienfahrten. Die Studienfahrten führten unter anderem nach Venetien und Ungarn. Von den Kollegiaten des Abiturjahrgangs 1985 wurden sie nach der Studienfahrt nach Ungarn im Jahr davor zum Csardasfürsten ernannt.

Sie gelten als Lehrer vom alten Schlag. Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Pflichtbewusstsein, Loyalität hatten für sie stets absolute Priorität. Vorbildfunktion war und ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Im Unterricht mussten sie bis zu ihrem heutigen Tag auch nur in den aller seltensten Fällen vertreten werden. Dieses kam nicht nur den Schülern zu Gute, sondern wurde sicher auch sehr von ihren Kolleginnen und Kollegen geschätzt.

Neben ihrer schulischen Tätigkeit galt und gilt der Politik ihr großes Interesse. Für 12 Jahre waren sie 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Nandlstadt. In dieser Funktion waren sie auch Standesbeamter. Wie viele Ehen sie besiegelten, das entzieht sich meiner Kenntnis. Seit vielen, vielen Jahren, genau seit 1978 sind sie als Kreisrat tätig. In dieser Funktion haben sie sich für die Belange des Landkreises und damit stets auch für die Belange unserer Schule eingesetzt. Ich weiß, dass wir auch in den kommenden Jahren ihrer Unterstützung sicher sein dürfen und wir werden diese auch ganz dringend brauchen.

Als Schulleiter darf ich Ihnen meinen hohen Respekt vor der von Ihnen geleisteten Arbeit aussprechen und mich auch im Namen der vorgesetzten Dienststellen ganz herzlich dafür bedanken.

Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Massier alles Gute, weiterhin viel Gesundheit, viel Zeit für alle die Dinge, die in den letzten Jahren zurückstecken mussten und uns, dass wir sie weiterhin oft hier bei uns begrüßen dürfen.

OStD W. Hansjakob

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Albinstr. 5, 85368 Moosburg a.d. Isar
Telefon 08761 7227 - 0; Telefax: 08761 7227 - 27
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