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Workshop in der 6. Jahrgangsstufe über Essstörungen und Schönheitsideale

Was ist Gesunde Ernährung? Was bedeutet Bulimie? Ist Magersucht eine Krankheit? Wie entsteht eine Sucht? Was ist ein Schönheitsideal? Das und noch mehr erklären die Power Peers unseres Gymnasiums den 6.Klässern wie jedes Jahr in einem darauf ausgerichteten Workshop.

Angefangen wird mit einem Frühstück: aber keines mit Nutella und Weißbrot, nein, ein echt Gesundes, mit Obst und Gemüse, Joghurt, Haferflocken und Vollkornbrot und anderen Sachen die, „sehr gesund“ klingen,  aber auch ziemlich lecker sein können. Anschließend wird eine Diskussion eingeleitet. Wie esst ihr euer Frühstück daheim? Ist es gesund? Hat euch unsere Variante geschmeckt? Würdet ihr sie so nochmal daheim essen? Und generell, esst ihr oft zu süß und zu fetthaltig, wie zum Beispiel Schokolade? Diesbezüglich wird in einer darauffolgenden Genussübung den Schülern zu vermitteln versucht, dass weniger auch mal mehr sein kann.

Um in das Thema Essstörung einzuleiten, werden nun drei verschiedene Texte und ein Zitat aus dem Buch „Magersüchtig“ von Monika Gerlinghoff vorgelesen. Mehrere an einer Essstörung Erkrankte erzählen ihre Geschichten: von ihren Beweggründen, dem Einstieg, wie sehr sie sich reingesteigert haben, wie es zur Krankheit wurde und wie es geendet oder eben auch nicht geendet hat. Erklärt wird nun das typische Suchtverhalten, dem auch die hier vorgestellten Betroffenen zum Opfer gefallen sind, an einem Modell. Wie entsteht so eine Sucht? Warum kann man nicht so einfach damit aufhören? In der für dieses Thema vorgesehenen Übung bekommen die Schüler eine Karte auf der kurz das Essverhalten einer Person beschrieben wird. Sie müssen nun die Texte einer der Kategorien zuordnen: Gesundes Essverhalten, Gestörtes  Essverhalten oder Essstörung.

Dick sein – Dünn sein. Auch bei dem nächsten Punkt geht es darum. Bilder von unterschiedlichsten Personen werden nun vor den Schülern ausgebreitet. Manche davon sind dünn, manche dick, manche dunkelhäutig, manche trainiert, manche extrem geschminkt, manche natürlich, manche schönheitsoperiert, manche „gephotoshopt“ und diverse andere  Eigenarten. Jedes Kind darf nun ein Bild frei für sich auswählen. Eines, das es besonders angesprochen hat. Sie können nun den anderen mitteilen, warum sie sich dafür entschieden haben. Finde ich die Person schön? Was stört mich an ihr? Ist sie vielleicht zu perfekt? Ist sie mir sympathisch? Würde ich etwas an ihr ändern?

Jeder Mensch ist unterschiedlich und so sind es auch die Schönheitsideale. Denn jede Person aber auch jeder Kulturraum für sich stellt sich ein perfektes und wunderschönes Aussehen anders vor. Das zeigt auch der Kurzfilm „Beauty Standards around the world“. Darin wird Vertretern aus jedem Land ein Bild eines Mädchens  geschickt, mit dem Auftrag, das Bild mit Photoshop ihrem jeweiligen Idealbild von Schönheit anzugleichen. Und, wie nicht anders zu erwarten, kam das Testbild in den unterschiedlichsten Varianten zurück. Schönheit definiert nämlich jeder anders und auch mit der Zeit verändert sich viel. Dies wird in einem zweiten kurzen Clip über den Wandel der Schönheitsideale in den letzten 100 Jahren den Schülern näher gebracht.

Helene Zacher

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
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