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27.03.2009
  Von: Mark Nelz

Namibia-Vortrag für die 8. Klassen

 

Am Freitag, den 27. März 2009 erhielten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe des KRvF-Gymnasiums einen Vortrag über Namibia. Die Schulleiterin K. Hellgartner, selbst begeisterte Geographin, ließ es sich nicht nehmen, ihre Eindrücke aus dort verbrachten Urlauben (der Geograph würde in diesem Zusammenhang wohl eher von Exkursionen sprechen) den Schüler/innen in einem kurzweiligen Bildervortrag  lebendig zu vermitteln.

Das Land, das selbst erst 1990 die Unabhängigkeit erhalten hatte, besitzt lediglich 2 Millionen Einwohner auf einer Fläche, die 2,5mal so groß ist wie Deutschland. Nach der Mongolei ist Namibia damit das Land mit der geringsten Bevölkerungsdichte weltweit. Das Klima Namibias lässt sich als heiß und trocken umschreiben. Das weitestgehend aride Klima ist subtropisch kontinental. Dabei gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen. Die Westseite Namibias wird von der Wüste Namib, Namensgeber des Landes, beherrscht. Es handelt sich hierbei um eine Sand-, Kies- und Gipswüste. Im zentralen Hochland findet man eine typische Savannenvegetation vor. Der Ostteil des Landes ist von der wesentlich feuchteren Binnenwüste Kalahari geprägt.

Deutsch Südwestafrika, wie Namibia von 1884 bis 1915 hieß, lässt auf die deutsche Kolonialgeschichte schießen. OStDin Hellgartner verwies auf die blutigen Auseinandersetzungen mit den Herero beim Waterberg und den darauf folgenden Aufstand der Nama, was zu einem der dunkelsten Geschichten deutscher Kolonialherrschaft zählt. Auch heute noch findet man dort zahlreiche Spuren deutscher Vergangenheit auf Schildern, Wegweisern und Gebäuden. Deutsch gilt auf regionaler Ebene sogar noch als Amtssprache und wird von ca. 22.000 Leuten gesprochen; zudem gibt es dort noch zahlreiche deutsche Farmer.

Auf beeindruckenden Fotos wurde den Schülern ein Einblick in die zahlreichen Volksstämme Namibias gewährt. Das stolze Volk der Herero, die Nama, Himba, Ovambo und wie sie alle heißen.

Namibias Wirtschaft war schon zu Kolonialzeiten vom Bergbau und der Diamantenförderung geprägt. Diese sind auch heute noch tragende Wirtschaftsbereiche neben dem Fischfang und der Landwirtschaft, die dort größtenteils als Subsistenzwirtschaft betrieben wird. Wie in vielen „Entwicklungsländern“ ist auch der Tourismus ein aufstrebender Wirtschaftszweig. Frau Hellgartner wies aber mit Nachdruck auch auf dessen negative Auswirkungen hin. Der Tourismus beraubt in zunehmendem Maße der einheimischen Bevölkerung ihre traditionellen Lebensweisen.





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