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23.03.2002
  Von: Veronika Beer (Moosburger Zeitung)

Dem ‚amerikanischen Traum' ein Stück näher

 

Schüleraustausch-Programm des Gymnasiums New York und Washington auf dem Programm

Moosburg. ‚Auf nach Amerika' lautete die Devise für 41 Zehntkläßler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums. Im Rahmen des Austauschprogramms der Schule haben sie die Möglichkeit, in knapp vier Wochen dem ‚amerikanischen Traum' ein Stück näher zu kommen. Neben den Erlebnissen bei den Gastfamilien in Columbus/Ohio bzw. Reading/Pennsylvania werden die Oberstudienräte Hans Loibl und Rudolf Höhn die Jugendlichen in die Hauptstadt Washington, nach Chicago und New York begleiten. Nach den Attentaten vom 11. September des vergangenen Jahres besteht die einmalige Gelegenheit, sich als Gruppe ein Bild vor Ort zu machen. Der Schüleraustausch mit den Partnerschulen wird bereits seit 16 Jahren durchgeführt und stellt für die jungen Teilnehmer einen Höhepunkt im Schulleben dar.

Bereits am Donnerstag hatten sich 17 Schüler der Klassen 10b/c auf den Weg gemacht. Für sie geht es in die "Exeter High School" nach Reading im Bundesstaat Pennsylvania. Was wird die Jugendlichen dort erwarten? Steffi Baumgartner war sich nicht ganz sicher: "Ich fliege das erste Mal nach Amerika, darauf habe ich lange gespart. Ich will auf alle Fälle so viele Eindrücke wie möglich sammeln. Da lasse ich mich mal überraschen. Ich freue mich zumindest total, ganz besonders auf New York!" Wie viele ihrer Mitschüler pflegt sie schon seit einigen Wochen regen E-Mail-Kontakt mit der Gastfamilie.

Ihr Lehrer Rudolf Höhn kann auf reiche Erfahrung verweisen: "Das ist jetzt der siebte Austausch, an dem ich teilnehme. Zweimal davon habe ich mir Reading angeschaut." Demnach dürfte also in den USA nichts schieflaufen. Für diese Gruppe stehen vor allem Kultur und Sprache im Vordergrund. Mit Spannung erwarten die "Students" die Besichtigung der Lichtsäulen, die seit wenigen Tagen am Platz des World Trade Centers zu sehen sind.

Tränen des Abschieds

Das erste Wochenende werden sie noch bei den Gastfamilien, den sogenannten Hosts, verbringen. Von Montag bis Freitag geht es dann bereits in die US-Hauptstadt, wo sie sich mit der Austauschgruppe um Hans Loibl treffen werden. Diese will im Anschluß Chicago genauer unter die Lupe nehmen. "Nach den Vorfällen um den 11. September ist es heuer ganz wichtig, die Verbindungen aufrecht zu erhalten und die Partnerschaft voll aufleben zu lassen", so Loibl. 24 Schüler stehen "unter seinen Fittichen". Gemeinsam
werden sie ihre "Hosts" in die Upper Arlington High School begleiten und aktiv am Unterricht teilnehmen. Außerdem stehen Ausflüge zur Atlantikküste, den Appalachen und den Großen Seen Ohios auf dem Programm, welches die Jugendlichen selbst ausgearbeitet haben.

Mit Tränen des Abschieds und der Aufregung im Gesicht, meinte Magdalena Reindl: "Ich freue mich riesig, mal etwas ganz anderes zu sehen, in den USA war ich schließlich noch nie. Mit meiner Gastschwester habe ich mich schon des öfteren via E-Mail verständigt. Auch die Mutter scheint wirklich nett zu sein." Trotz der bevorstehenden Erfüllung des ‚American Dream', worauf die jungen Leute seit Woche und Monaten ungeduldig hingefiebert hatten, fiel die Trennung von Freunden und Mitschülern sichtlich schwer. Mit der Hoffnung, ihre Lieben am 15. April wieder gesund in die Arme nehmen zu können, ließen die Eltern ihre Schützlinge ziehen. Schulleiter Wolfgang Hansjakob wünschte den "Urlaubern" eine schöne Zeit in Übersee.

Botschafter mit Osterhasen

Der Gegenbesuch der "Amis" findet im Juli statt, also direkt nach den Pfingstferien. Er wird mit Reisen nach Berlin und Oberstdorf verbunden sein. Alles in allem also eine aufregende Zeit für die 16jährigen, von denen nicht wenige auf diese Weise Freundschaften fürs ganze Leben schließen werden. "Für uns bedeutet der hohe Dollarkurs zwar eine gewisse Hemmschwelle, aber viel wichtiger ist es ja auch, Vorurteile abzubauen, die Sprache zu verbessern und als Botschafter für das Land zu fungieren", ließ Hans Loibl verlauten. So waren in  Händen der Reisefreunde einige Mitbringsel für die Gastfamilien zu entdecken, die auf deutsche Osterbräuche hinwiesen.





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