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27.06.2019
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Viel gelobter „Bananaman“

 

Das Mittelstufentheater des Gymnasiums kam beim Publikum gut an

Fotos: Stephan Hager

Ambitioniert ist das diesjährige Theater-Projekt an der Mittelstufe des Karl-Ritter-von- Frisch-Gymnasiums. Zwei Schüler haben ein Stück geschrieben, das ihre Mitschüler und sie selbst am Dienstag- und Mittwochabend vorgeführt haben. Keine schlechte Sache, zumal auf diese Weise noch mehr Identifikation bei den jungen Leuten entstand. Die Zuschauer nahmen „Bananaman“ positiv auf. Offen geben die beiden Jungautoren Thomas John und Ryan Klein zu, dass sie stark vom US-amerikanischen Spielfilm „Birdman“ inspiriert wurden. Vielleicht sollte man „Bananaman“ also immer auch als Hommage sehen, zumal es durchaus das eine oder andere kleine „Zitat“ gibt. Das kleine Stück versucht sich jedoch gar nicht erst an großem Kino, sondern erzählt seine Geschichte geradlinig – trotz des Auftretens einer Personifikation der inneren, oft widersprechenden Stimme der Hauptfigur.

Momente des Innehaltens

Die Hauptfigur ist der frühere Schauspieler, nun Autor und Regisseur, Justin Time – ein Wortspiel mit „just in time“, „gerade noch rechtzeitig“. Der hofft mit seinem neuen Stück endlich wieder auf einen Erfolg am Broadway. Doch schon die Besetzung der Rollen und dann die anlaufenden Proben gestalten sich schwierig. Zudem haben die Medien, insbesondere eine nachtragende Kritikerin, beschlossen, dass sie alles daran setzen, um einen Misserfolg zu forcieren. Doch Justin schafft den Erfolg – „just in time“ und die Versöhnung mit der Presse.

Obwohl die personifizierte innere Stimme, gespielt von Ryan Klein, letztlich nichts am Verlauf der Geschichte verändert, gibt sie dem Zuschauer immer wieder Momente des Innehaltens. Sie zeigt die Probleme der Hauptfigur auf und unterbricht den ansonsten recht rasanten Lauf der Inszenierung. Rasch wechseln die meist extrem kurzen Szenen und damit die Orte: das Theater, Nachrichtenstudio und Redaktion, ein Café. Man spürt, wie die Jungautoren ihre Erzählung vorantreiben wollen und dabei immer auf einen weiteren dramatischen Punkt fokussieren. Kann man durchaus so machen, vor allem bei einem ersten Stück, und das konnte immerhin die Leiterin der Theatergruppe der Mittelstufe, Lehrerin Andrea Koslow, überzeugen. Nicht zu Unrecht, denn das Stück funktioniert.

Der Einstieg mochte zu unvermittelt sein, doch die Spielfreude der Jungschauspieler nahm das Publikum mit. So fand man sich bald zurecht, schmunzelte über die Manierismen einiger Figuren, spürte die schwer lastenden Schwierigkeiten anderer Figuren. Zuletzt löst sich die Spannung im Happy End. Das alles kam an und wurde nach der Aufführung mit viel Lob belohnt, bereits auf der Bühne von der stellvertretenden Schulleiterin Claudia Theumer wie auch Regisseurin Andrea Koslow, später beim Gespräch zwischen Besuchern, Lehrern und Schülern.





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