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05.07.2018
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Stimmung und Schwung

 

150 Schüler des Gymnasiums begeistern ihr Publikum beim Sommerkonzert

Fotos: Stephan Hager

Rund 150 Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums, sechs unterschiedliche Ensembles, drei kompetente Leiter und darunter ein gut gelaunter Conférencier, der stets den richtigen Ton gegenüber dem Publikum in einer sehr gut gefüllten Stadthalle traf. Zusammen mit alten und neuen „Hits“ ergab das am Dienstagabend ein höchst stimmungs- und schwungvolles Sommerkonzert und zum Schluss verdiente Standing Ovations.

Die Leistungen der Ensembles waren allesamt beachtenswert und manches schon nahe an altersgemäßen Bestleistungen. Das eigentlich naturwissenschaftlich-technologisch und sprachlich ausgerichtete Moosburger Gymnasium punktet immer wieder mit erstaunlichen musikalischen und künstlerischen Leistungen. Das Sommerkonzert muss nach der Aufführung von „Zickenalarm“ oder der Präsentation prämierter Beiträge zum Schreibwettbewerb anlässlich des Kunstwochenendes unbedingt dazugezählt werden.

Mit der in diesem Schuljahr begründeten Big-Band-Klasse der fünften Jahrgangsstufe bewies das Gymnasium ein Händchen. Die allesamt ursprünglichen Anfänger am Instrument, die von Stefan Pellmaier betreut werden und gleichzeitig Zusatzunterricht am Musikinstitut Neubert erhalten, sind nach zehn Monaten Lernzeit bereits absolut hörenswert. Das von Pellmaier als „sehr anspruchsvoll“ eingestufte Muppet-Show-Theme weckte nicht nur Erinnerungen bei den etwas Älteren im Publikum, es kam auch absolut überzeugend für eigentliche Anfänger. Daumen hoch vom Lehrer Pellmaier und das zu Recht !

Der Unterstufenchor unter Leitung von Angelika Polland bot eine bunte Mischung aus Volkslied („Was braucht ma auf’m Bauernhof“), ABBA, Beatles und David Guetta, der mit „Titanium“ sicher den jungen Leuten der fünften bis siebten Jahrgangsstufe am nächsten stehen dürfte. „Yellow Submarine“ mit einem immer wieder tatsächlich auftauchenden gelben U-Boot brachte das Publikum zum Mitklatschen.

Highlight der von Tobias Rottmann geleiteten Crossover Band war die Filmmusik aus „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Das beeindruckte, weil es insgesamt ein anspruchsvolles und live nicht oft gehörtes Stück ist. Der Mut, es zu spielen, wurde vom Publikum mit heftigem Jubel belohnt.

Überraschend und amüsant kam dann die erste Nummer der Sambagruppe von Stefan Pellmaier – eine Uraufführung von „Ab in die Tonne“. Das wurde tatsächlich aus der Tonne heraus und mit der Tonne gespielt – eine tolle Idee. Heiße, dafür traditionell dargebotene Rhythmen folgten dann mit „What’s Up“.

Die älter besetzte Big Band und der Große Chor bestritten nach der Pause im Wechsel den zweiten Teil des Konzerts. Auch hier hatte Pellmaier die wie immer in jeder Hinsicht souveräne Leitung. ln diesem Teil stach vor allem das eindringlich vorgetragene afrikanische Vaterunser, "Baba Yetu", heraus, zumal die bereits prämierte Anna Sutor als Solistin zu hören war. Das Publikum war beeindruckt. Doch die letzten vier Nummern waren ebenfalls stark. Bei "Gimme Same Lovin"' brachte das Mitklatschen  sogar die Stadthalle zum Vibrieren. Dafür gab es nicht nur Blumen für alle Ensemble-Leiter  und Rosen für die Abiturienten, die !rotz Abschlusses noch mitmachten, sondern auch viel Lob von Schulleiterin Karolina Hellgartner: "Ihr wart einfach super!" Super war zudem noch die Zugabe "Keep Holding On" mit Luis Köhler und Hannah Schorgg - ein gelungener Abschluss eines eindrucksvollen  Sommerkonzerts.





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