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21.07.2017
  Von: Susanne Erber

Volo facere artem…

 

Ein ganzes Jahr lang hatte sich der Latein-Q11-Kurs mit allem beschäftigt, was der Lehrplan so hergab und philosophische Texte, einen lateinischen Roman, Spottgedichte auf Caesar und Cicero, Satiren sowie Teile der Carmina Burana übersetzt und interpretiert. Was aber tun, wenn man eine Woche „zu früh“ mit dem Stoff fertig ist? Diesmal sollten die Schüler selbst entscheiden, welche Texte sie übersetzen wollten… allerdings nun vom Deutschen oder Englischen ins Lateinische, was mit Hilfe eines Online-Wörterbuchs gar nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Je nach persönlichen Vorlieben entschieden sich die vier Gruppen für unterschiedliche Themen: während die einen das Lied „Haus am See“ von Peter Fox zu einer „Villa ad lacum“ umdichteten, wählte eine andere Gruppe einen Song aus FAME : aus „I wanna make magic“ wurde kurzerhand „Volo facere artem (magicam)“. Gleich doppelt vertreten war die zeitgleich in mehreren Englischkursen gelesene Lektüre „The Hunger Games“: während einige Schülerinnen die Szene ins Lateinische übertrugen, in der Primrose Everdeens Name für die Teilnahme an den Spielen gezogen wird, übersetzen zwei weitere das zum letzten Teil der Trilogie gehörende Lied „Der Henkersbaum“. Ob jede Kasusendung oder Verbform den Ansprüchen Ciceros genügt hätte, spielte so kurz vor den Ferien nur eine untergeordnete Rolle, das Hauptaugenmerk  lag hier auf der Erkenntnis, dass Latein eben keine tote Sprache sein muss.

Auch die Klasse 8c hatte sich für die letzten Lateinstunden des Schuljahres etwas Kreatives überlegt: Nachdem sich die Schüler in den vorausgegangenen Wochen tapfer durch die 15 Kapitel des Romans „König Apollonius – Abenteuer wider Willen“ gekämpft hatten, stellten sie fest, dass die oft sehr abstruse Romanhandlung, in der ständig jemand von Piraten entführt, für tot gehalten und später widergefunden wird, während Königreiche den Besitzer wechseln, sich hervorragend für einen Film eignen würde. Bereits am nächsten Tag hatten die Schüler Playmobilfiguren und weitere Requisiten dabei, so dass sie einzelne Szenen nachspielen und mit ihren Handykameras aufnehmen konnten. Auf diese Weise wird sich der eine oder die andere wohl auch nach den Sommerferien noch an den Inhalt der Lektüre erinnern können :-)





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