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13.02.2017
  Von: Felix Wolff, Max Umlauft (8c)

"Train Kids" für die 8. Klassen

 

Fotos: Sandra Rödl

Am Montag, den 13.02.17 besuchte der Historiker und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt aus Münster unsere Schule. In seinem neuesten Buch befasst er sich auf für den Leser sehr spannende Weise mit dem Thema „Kinder auf der Flucht in die USA“; diese Jugendlichen werden auch „Trainkids“ genannt.

Diese sogenannten „Trainkids“ versuchen illegal in die Vereinigten Staaten zu fliehen, weil oft ein Elternteil oder sogar beide Eltern zum Arbeiten ausgewandert sind. Wenn diese nach mehreren Jahren nicht zurückkommen, machen sich die Kinder in ihrer Not selbst aus Ländern wie Guatemala oder Honduras auf den Weg. Um schnell vorwärtszukommen, springen sie auf Züge, welche in Richtung USA fahren. Doch die Wahrscheinlichkeit, es zu den Eltern zu schaffen, liegt nur ungefähr bei 10%. Zudem gibt es noch viele Gefahren auf dem Weg, von denen der Autor im Buch erzählt: Die Kinder können von organisierten Verbrechergruppen ausgeraubt werden oder die Polizei könnte sie bei einer Razzia erwischen. Beides läuft aber auf dasselbe hinaus: Die Kinder müssen ihr für die Reise gespartes Geld abgeben, da sie sonst in beiden Fällen verprügelt werden (oder Ähnliches). In ihrer Not wagen die „Trainkids“ die gefährliche Reise nach jedem Scheitern wieder und wieder.

Die Personen im Buch sind zwar erfunden, die Handlung hat der Autor allerdings gemäß den Aussagen von Personen, die er selbst in Mexiko getroffen hat, verfasst. Im Buch geht es um fünf dieser Jugendlichen, die sich zufällig auf ihrer Flucht kennen lernen. Sie heißen Miguel (Erzähler der Geschichte), Fernando (der Älteste und somit der Erfahrenste), Emilio, Jaz (Sie ist ein Mädchen, allerdings als Junge verkleidet, da Mädchen oft noch größere Probleme als Jungen bekommen, vor allem, wenn sie von Verbrecherbanden geschnappt werden.) und Ángel (mit 12 Jahren der Jüngste).

Nachdem Herr Reinhardt den Schülern zwei Textstellen vorgelesen hatte, war noch knapp eine halbe Stunde Zeit, in der er anschaulich von seiner Reise nach Mexiko und den Kindern erzählte und Fragen beantwortete. Dabei wies er unter anderem darauf hin, dass das Problem nach Trumps Wahlsieg sich noch verschärfen würde (auf Seiten der Mexikaner). Allgemein gibt es diese Fluchtwelle schon seit 2005; sie hat aber in den vergangenen Jahren stark zugenommen.





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