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23.12.2009
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Zurückversetzt in die Zeit von Christi Geburt

 

Etwa 100 Mitwirkende des Gymnasiums gestalten ein imposantes Weihnachtskonzert

Das Orchester hatte den Abend eröffnet

Das Flötenensemble bot unter anderem Händel

Der Sound der Engel: die Bläser

Sprecher Hans Loibl und Johannes Huber an der Harfe

Eine stimmgewaltige und kultivierte Truppe: Die Chöre

Moosburg. Es weihnachtete am Montagabend in der Johanneskirche und am Dienstagabend im Kastulusmünster: Das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium beendete mit seinem traditionellen Weihnachtskonzert die „staade Zeit“ und entführte das zahlreiche Publikum mit einem vielseitigen – und auch vielsaitigem – Programm zum Fest der Geburt Christi. Rund 100 Mitwirkende gestalteten die gut zwei Dutzend Programmpunkte, die unter Leitung von Stefan Pellmaier, Anna Grichtmaier und Verena Oberloher zuvor einstudiert worden waren (was den Löwenanteil des Aufwands gegenüber dem Auftritt ausmacht) und beim Konzert dirigiert wurden.

Das Konzert trug mit seiner straffen Durchorganisation ohne unnötige Umbaupausen und viel Abwechslung den Rahmenbedingungen Rechnung: Man kauerte bei eisigen Temperaturen auf Bänken vom Typ „Arme-Sünder-Design“. Da vermochte bereits das Orchester mit einem kultivierten Streicherklang mit Corelli und Händel für etwas innere Wärme zu sorgen und das geplagte Sitzfleisch zu versöhnen. Die Blechbläser wiederum verbanden Klangkultur mit der Kraft der Instrumente – der Sound füllte das Kirchenschiff. Man sah sich in jene Nacht zurückversetzt, in der den Hirten ein ähnliches Erlebnis zuteil geworden war. Diese wurden wiederum in Händels „Pifa“, der Hirtenmusik aus dem „Messias“ musikalisch von der Flötengruppe reflektiert.

Drei nach Schulstufen zusammengestellte Chöre musizierten mal einzeln, mal im Paar, mal gemeinsam. Herausragend gelangen hierbei etwa beim „Kyrie“ aus der „Missa Criolla“ oft mit geschlossenem Mund stimmhaft gesummte Passagen in den Unterstimmen, wenn die Oberstimmen die Melodie sangen. Diese heikle Technik, die aus dem Bläser-Background der Popmusik entlehnt ist, erforderte höchste Disziplin beim Intonieren und viel Gefühl für komplizierte harmonische Zusammenhänge. Dabei gelang es, die Abmischung der Stimmlagen ausgewogen zu gestalten und einen abgerundeten Gesamtklang zu erzeugen.

Johannes Huber spielte an der Harfe einige Solonummern und fungierte zudem als instrumentaler Background für den Sprecher Hans Loibl. Dieser las nachdenkliche und humorvolle Texte vor. Müssten alle ärmer werden, um reicher zu werden, fragte er, um eigene Freude durch das Schenken von Freude zu kreieren. Damit es nicht unangemessen pastoral wurde, gab es zur Auflockerung heitere Episoden aus weihnachtlichen Kindheitserinnerungen.

Mit einem voluminösen „O du fröhliche“, das alle Beteiligten gemeinsam intonierten, endete das durchdacht geplante und hochwertig ausgeführte heurige Weihnachtskonzert.

 

 

 





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