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29.03.2010
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Vielfältige Themen und Techniken

 

Leistungskurs Kunst des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums zeigt Facharbeiten

Der Kurs mit Kursleiter Andreas Feiber und einer modernen Bavaria

Ewig junges Thema: das Abendkleid

Ein Snowboard als Kunstträger

Ein Panorama vom Plan in Mischtechnik(Fotos: fi)

Mahnung: Mensch frisst Erde auf

Moosburg.Wehmut überkam den Besucher am Wochenende im Zehentstadel: Wird es das in Zukunft noch geben? Im Leistungskurs Kunst des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums hatten 16 der 19 Teilnehmer ihre Facharbeiten angefertigt, die nun der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Ein solcher LK ist jedoch aufgrund des G8 ein Auslaufmodell. Kunsterzieher Andreas Feiber gab sich verhalten optimistisch: Mit Additum-Wahl, P- und W-Seminaren könne man derlei Aktivitäten hoffentlich auch in Zukunft betreiben.

Lag es an den Teilnehmern, lag es an Feiber? Das Gros der Arbeiten beschäftigte sich mit eher praktischen Dingen wie Design oder Architektur. Grundsätzlich bestehen große Freiheiten hinsichtlich der Themenwahl. Wichtig ist nur, dass die Exponate zum einen wissenschaftlich reflektiert werden und zum anderen eine Positionierung des Leistungskursteilnehmers vornehmen. Für den Besucher hatten diese Anforderungen einen sehr praktischen Nebeneffekt: Man konnte das Kunstwerk betrachten und sich gleichzeitig über die diesem zugrundeliegenden Überlegungen des Leistungskursteilnehmers informieren.

In vielen Fällen – so bei den Textilarbeiten – erschlossen sich diese auch ohne Studium. Ida Buchwald etwa hatte eine nach den Wochentagen strukturierte Motivkollektion für Oberbekleidung entworfen. Den größten Kontrast bildeten ein Abendkleid als zeitloses Thema (Petra Kruis) und „das Snowboard als Präsentationsfläche moderner Bildideen“ von Christoph Kugler.

Düster geriet Martina Grohmanns „Der Mensch frisst die Erde“. Aus deren Inneren heraus nagte ein menschliches Monster an der Erdoberfläche, just an der Stelle der Nordpolkappen. Wie ein altertümliches Bäffchen kringelte sich Mutter Erde um den fetten Hals des Mannes.

Der Kopf, der Torso und viele andere Körperteile spielten in dieser Ausstellung wie auch in Museen eine wichtige Rolle. Stiefmütterlich behandelt wurde traditionell hingegen die unterste Extremität. Bis zum Wochenende: Andrea Stiller hatte ihre Facharbeit zum Thema „Der Fuß, unentbehrlich, doch kaum gewürdigt, aus der Sicht einer Künstlerin!“ verfasst. Ingrid Rauch hatte sich im Gegenzug dem „Gesicht als Ausdrucksträger im zwischenmenschlichen Kontakt“ beschäftigt.

Ebenso vielfältig wie die Themen waren die Techniken: Mischtechniken, Pappmaschee und Maschendraht, Karton, Stoff und vieles mehr wurde individuell höchst unterschiedlich und mit einer erfreulichen Mischung aus handwerklichem Können und Kunstsinn eingesetzt. Hoffen wir also, dass es irgendwann G8-Ausstellungen gibt.

Moosburger Zeitung vom 29.3.2010

 

 

 





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