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08.05.2010
  Von: Moosburger Zeitung

Ein gelber Schulbus und die Baseball-Regeln

 

Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums schildern ihren Besuch in Pennsylvania

Der Times Square in New York ist bei Tag und Nacht ein Erlebnis

Exeter Township School Bus mit den Moosburger Gymnasiasten

Vor dem Capitol in Washington

Moosburg/Reading. Auch ohne den Vulkanausbruch wäre der Austausch zwischen dem Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium und der Exeter Township Senior High School in Reading, Pennsylvania, für die 18 deutschen Teilnehmer und ihre zwei Begleiterinnen ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Am 26. März kam die Moosburger Gruppe nach neunstündigem Flug endlich am Philadelphia International Airport an und stieg zum ersten Mal in einen gelben Schulbus ein. In Exeter angekommen, wurden die deutschen Schüler bereits sehnlichst von ihren Gastfamilien erwartet.

Nach einem erholsamen Wochenende mit den amerikanischen Eltern und Geschwistern ging es mit der Schulwoche und vielen Präsentationen los. In Referaten stellten die Moosburger Schüler die deutsche Kultur und ihr Schulleben vor. Das war ganz schön anstrengend, denn der Unterricht beginnt schon um 7.30 Uhr und dauert acht Stunden.

Die Jugendlichen verbrachten das verlängerte Osterwochenende mit ihren Gastfamilien und unternahmen allerhand Ausflüge. Und während die amerikanischen Partner nach Ostern wieder Schule hatten, durften die Deutschen an manchen Tagen Exkursionen machen: Das Programm umfasste unterschiedlichste Ziele, vom altmodischen Bauernhof der Amish, die ohne Strom und Autos leben, bis zur modernen Metropole New York. Der längste Aufenthalt führte die Moosburger Schüler nach Baltimore und in die amerikanische Hauptstadt Washington D.C. Dort verbrachte man einen ganzen Tag auf der sogenannten „Mall“, die wohlgemerkt kein Einkaufszentrum ist, sondern eine riesige Grünanlage mit Nationaldenkmälern und Museen. Eine Audienz beim Präsidenten war zwar nicht möglich, aber das Weiße Haus konnte von außen bewundert werden. Aus Mangel an geeigneten Restaurants in der Nähe der schlichten Unterkunft außerhalb Washingtons wurde spontan ein Baglepicknick auf dem Parkplatz durchgeführt.

Ein weiterer Tagesausflug führte nach Philadelphia, zur Wiege der amerikanischen Demokratie. Einige der geschichtsträchtigen Stätten erkundeten die Schüler bei einer Stadtführung der anderen Art: Eine „Duck-Tour“ führte die Touristen mit einem amphibienartigen Fahrzeug sowohl zu Wasser als auch zu Lande durch die größte Stadt Pennsylvanias.

Ein „patriotischer“ Höhepunkt des gesamten Aufenthalts war das Heimspiel der Reading-Phillies, bei dem die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren amerikanischen Partnern zu Beginn die US-Flagge begleitet von der Nationalhymne im Stadion präsentieren durften. Die Regeln des Baseballs sind für die meisten noch immer ein Rätsel, aber vielleicht lernt man diese ja beim nächsten USA-Besuch. Die Gasteltern warten jedenfalls schon.

Die Deutschen ihrerseits erwarten jetzt aber erst einmal den Gegenbesuch aus Reading im Juni.

Moosburger Zeitung vom 8.5.2010





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