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31.12.2011
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Sanierung mit Hindernissen

 

Auch 2011 muss Landrat im Zuge der Arbeiten am Gymnasium Hiobsbotschaft verkraften

Moosburg. Das Lernen und Unterrichten ist am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium schon lange arg beeinträchtigt. Seit knapp zwei Jahren ist die Schule eine Baustelle. Zunächst sollte sie im Rahmen des Konjunkturpakets II energetisch saniert werden. Mittlerweile ist eine Generalsanierung hinzu gekommen, die noch mindestens bis zum Sommer 2012 andauern wird. Das Ganze kostet knapp neun Millionen Euro.

Nach der Planung und Vorbereitung der energetischen Sanierung des Gymnasiums und der Ausschreibung von Bauleistungen begannen die entsprechenden Arbeiten gegen Ende des ersten Halbjahres 2010. Der Einbau einer Pelletsheizung, die Erneuerung von Dachabdichtungen, der Einbau neuer Fenster und die Verbreiterung eines Fluchtweges im Erdgeschoss gehören zu den wesentlichen Leistungen, die im Laufe der Maßnahme ausgeführt und im ablaufenden Jahr 2011 zum Abschluss gebracht wurden.

Im Rahmen der Untersuchungen zur energetischen Sanierung ergaben sich allerdings "unangenehme Überraschungen", wie es Landrat Michael Schwaiger in seinem Jahresrückblick ausdrückt. Bereits Anfang des vergangenen Jahres wurden erhebliche Mängel in Bezug auf die Deckenabhängung und den erforderlichen Brandschutz festgestellt. Das Gymnasium bekam im Sommer 2010 ein Containerdorf, das auf dem benachbarten Grundstück der Stadt Moosburg - dem Sportplatz - aufgestellt wurde und dort immer noch steht. 600 Schüler wurden ausgelagert.

Weil diese Mängel vor allem im ältesten Bauteil eine Reihe von aufwändigen Sanierungsmaßnahmen notwendig machten, stimmte der Kreistag dem Vorschlag der Landkreisverwaltung zu, die energetische Sanierung mit einer Generalsanierung zu verbinden, die nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes gesondert gefördert werden kann.

Im Rahmen der Generalsanierung werden insbesondere Akustikdecken und Elektroverkabelungen erneuert, neue Trockenbauwände errichtet, die naturwissenschaftlichen Fachräume modernisiert und auch die WC-Anlagen saniert. Außerdem wird im Bauteil I ein Aufzug eingebaut.

Zumindest war das der Plan: Im Sommer 2011 erreichte den Landrat die nächste Hiobsbotschaft. "Das ursprüngliche Maßnahmenbudget musste im Laufe der Sanierung erhöht werden, weil weitere Mängel an den Stahlbetonrippendecken zutage traten", so Schwaiger. Der Landkreis musste weitere 1,6 Millionen Euro drauflegen.
Die energetische Sanierung und die Generalsanierung verursachen somit zusammen Kosten von etwa 8,8 Millionen Euro. Aufgrund der hohen Förderquote bei der energetischen Sanierung könne der Landkreis jedoch mit Zuwendungen von mehr als vier Millionen Euro rechnen. Einige Maßnahmen der Generalsanierung konnten laut Siegfried Pollner vom Hochbauamt in die energetische Sanierung überführt werden. Diese werden damit mit 87,5 Prozent statt mit maximal 30 Prozent gefördert. "Das macht einen Kostenvorteil von fast einer halben Million", so Pollner.

In den Weihnachtsferien passiere wohl nicht viel, weil die meisten Baufirmen Betriebsurlaub hätten, sagte Pollner. In den ersten Wochen 2012 sollen aber "die Räumlichkeiten Zug um Zug der Schule wieder zur Verfügung stehen". Weil die naturwissenschaftlichen Fachräume während der Unterrichtszeit nicht gesperrt werden können und in den Sommerferien gemacht werden müssen, werden die Arbeiter noch mindestens bis Anfang des Schuljahres 2012/13 an der Schule zugange sein.





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