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24.12.2011
  Von: Raimund Lex (Moosburger Zeitung)

Große Leistung unter widrigen Umständen

 

Viel Beifall nach Weihnachtskonzert des KRvF-Gymnasiums - Proben auf der Baustelle

Moosburg. Das große, traditionelle Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums zog am Donnerstagabend zahlreiche Besucherinnen und Besucher in das Kastulus-Münster. Und sie wurden angenehm überrascht. Bläser- und Flötengruppe, der Unterstufenchor, der große Chor und das Orchester konnten absolut überzeugen. Auch am von den jungen Künstlern und dem Publikum gemeinsam gesungenen Schlusslied "Macht hoch die Tür" beteiligten sich viele Konzertbesucher.

Leistung zählt besonders dann, wenn sie unter widrigen Umständen erbracht wird. Und unter solch widrigen Verhältnissen mussten die Vorbereitungen auf das Weihnachtskonzert 2011 laufen. Das bestätigten unisono Stefan Pellmaier, der für den großen Chor und die Bläsergruppe verantwortlich war, und Oberstudiendirektorin Karolina Hellgartner am Ende der Veranstaltung. Das Gymnasium sei derzeit nämlich eine einzige Baustelle, die Proben hätten zum Teil in der Turnhalle oder in Klassenzimmern abgehalten werden müssen. Hellgartner bestätigte ihren Schülern und Lehrern darüber hinaus, dass alle "im festlichen Rahmen des Kastulus-Münsters" die Konzertbesucher "wunderbar auf Weihnachten eingestimmt" hätten. Dank bekam auch die Pfarrei und die Mesnerin für die großzügige Unterstützung des Weihnachtskonzertes.
"Das erste Drittel des Jahres" hätten die aufführenden Schülerinnen und Schüler aufgewendet, um das festliche Konzert möglich zu machen, das stellte Tobias Rott mann, verantwortlich für den Unterstufenchor, das Orchester, und Solist and der Münsterorgel eingangs fest - es hat sich gelohnt. Die Bläsergruppe, bestehend aus Trompeten, Posaunen und Saxophonen brachte mit dem bekannten "Trumpet Tune" sofort festliche Stimmung in das Kirchenschiff. Die Advents- und Weihnachtsmelodien "Macht hoch die Tür" bzw. "Es ist ein Ros entsprungen" betonten stimmungsvoll den religiösen Charakter der Aufführung.

Aufhorchen ließ nach dem Instrumentalteil der Chor, begleitet von der Flötengruppe, als das gewaltige "Transeamus usque Bethlehem" erklang. Schön auch das wunderbare Marienlied "Maria durch ein Dornwald ging". Das neu in das Konzert aufgenommene Stück "Once as I remember" fügte sich nahtlos in das hohe Leistungsspektrum ein. Dabei brillierten sowohl der Sopran der jungen Damen als auch der Bass der großen Schüler. Die Flötengruppe wurde von Anni Grichtmaier betreut. Und am Auftritt der Blockflötenbläser wurde einmal mehr deutlich, dass "Blockflöte kein Einstiegsinstrument ist", wie Pellmaier feststellte, sondern eben ein eigenständiges Instrument.

Fetzig begannen die Jüngsten aus dem Gymnasium, der Unterstufenchor intonierte Jester Hairstons "Hark now, hear the angels sing", das auch durch die Gruppe Boney M. bekannt wurde. Am Klavier begleitet wurden die jungen Leute von Tobias Rottmann. Eher klassisch zeigten die die 14 Sängerinnen und Sänger mit "Lieb Nachtigall, wach auf" und Lorenz Maierhofers "Wieder naht der heil'ge Stern". Das Lied "In the bleak midwinter" komplettierte den Auftritt.

Nach den jungen Sängerinnen und Sängern hatte das Orchester seinen Auftritt, G. P. Telemanns "Concerto für zwei Querflöten und Streicher in e-Moll" stand auf dem Programm. Und es war ein Genuss, die Querflöten harmonierten bestens mit den Streichern, die von Cello und Kontrabass aus dem Kreis der Lehrer unterstützt wurden.
Solistisch zeigte sich im folgenden Tobias Rottmann auf der Orgel des Münsters. Seine Interpretation von J. S. Bachs "Präludium und Fuge G-Dur" (BWV 531) war einfach meisterhaft. "Wunderbar", raunte es aus dem Publikum. Eine begeisternde Vorstellung gab auch der große Chor des Gymnasiums, der mit Stefan Pellmaier am E-Piano sechs Songs in englischer Sprache vorstellte, von "The very best time of the year" bis zu "Christmas Lullaby". Power im Sopran, Aufmerksamkeit und einfach die Freude am Singen, sie machten den famosen Auftritt möglich. Dabei wechselten A-cappella-Teile mit begleiteten Teilen ab, beim letzten wechselte sogar eine Schülerin ans E-Piano.
Als dann Chor und Bläser das traditionelle "Adeste fideles", als das Plenum und das Publikum gemeinsam "Macht hoch die Tür" intonierten, da ging ein für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrer und Schule erfolgreicher Abend zu Ende. Und so bekamen symbolisch nicht nur Mesnerin und Q-12-Schülerinnen und -schüler, die ihr letztes Weihnachtskonzert bestritten, weil sie im Frühjahr Abitur machen, Dank und Blumen, so wurde nicht nur Anni Grichtmaier mit einem Blumenstrauß geehrt, weil sie ausscheidet, das ganze KRvF-Gymnasium hat sich selbst einen riesigen Strauß spendiert, und das auch noch für eine große Leistung unter widrigen Bedingungen.





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