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05.12.2011
  Von: Veronika Englbrecht, Q11

Assessement-Center Training

 

Wie jedes Jahr fand auch heuer das Assessement-Center Training statt. Thomas Scheibling, Personalentwickler am Flughafen München, nahm sich auch für unseren BUS- Kurs die Zeit und kam an unser Gymnasium.

Herr Kirch hatte vorher schon von dem Training geschwärmt, doch keiner von uns wusste, um was es eigentlich geht: Assessement-Center? Was ist das eigentlich? Was macht man da? Am Ende des Tages wusste auch der letzte von uns, was genau ein Assessement-Center ist. Zu Beginn des Trainings stellte Herr Scheibling uns allgemeine Fragen über unsere Zukunftsvisionen: was wir nach dem Abi vorhaben, welche Möglichkeiten wir haben etc. Weiterhin haben wir wichtige Informationen zum Vorstellungsgespräch erhalten, wie etwa zur Kleiderfrage, wann man vorher da sein sollte oder Tipps zur Bekämpfung von Nervosität. Doch der meiner Meinung nach wichtigste seiner Ratschläge für uns diesbezüglich war, dass kein Mensch perfekt sein kann und man lieber vor dem zukünftigen Arbeitgeber Schwächen eingestehen sollte, bevor man als Bewerber vorgefertigte Antworten, wie die Standardschwächen Ungeduld oder Überpünktlichkeit, nennt. Kurz: authentisch bleiben!

Nach der Pause kamen wir dann aufs Assessement-Center zu sprechen. In anderen Unternehmen werden solche Termine auch als Bewerbertage bezeichnet. In solchen Centern werden also mehrere Bewerber gleichzeitig getestet und bewertet. Besonderen Wert legen die Arbeitgeber auf die vier Kompetenzfelder: 1.Fachkompetenz, 2. Methodenkompetenz, 3. soziale Kompetenz, 4. Persönliche Kompetenz. Die Bewertung kann mitunter bis zu 3 oder 4 Tage dauern, was allerdings von der Teilnehmerzahl abhängig ist. Normal wären laut Scheibling ca. 8 Bewerber pro Tag. Die Kompetenzen und Fähigkeiten der Bewerber werden in verschiedenen Aufgaben getestet. Es gibt Rollenspiele, Diskussionen, Selbstvorstellung, Fachaufgaben und Teamarbeiten. Bei all diesen Bereichen gilt es sich zu verkaufen, aufzufallen und vor allem motiviert und kreativ zu sein, um aus der Masse herauszustechen. Die Beobachter können den Bewerber nicht einstellen, sie können dem Chef lediglich empfehlen, diesen oder jenen Kandidaten anzustellen. In 99% der Fälle hört jedoch der Chef auf den Vorschlag und stellt den besten Kandidaten für den Job ein. Bewertet werden die Bewerber durch das umgekehrte Schulnotensystem, d.h. 6 Punkte sind das Beste, was man erzielen kann. Am Ende des Tages werden dann die Punkte verrechnet und der Bewerber mit den meisten Punkten wird dem Chef vorgeschlagen. In der Klasse stellten wir zu Übungszwecken eine Diskussion nach. 6 Mitschüler diskutierten über das Wahlrecht mit 16, während weitere 6 die Rolle der Bewerter übernahmen. Daraus lernten wir, dass das Selbstbild ganz und gar nicht mit dem Fremdbild übereinstimmen muss. Insgesamt ein sehr lehrreicher Tag.

Zum Schluss machten wir noch mit Herrn Scheibling ein Foto und bedankten uns mit einem Geschenk für sein Kommen. Der Vortrag mit seinen detaillierten Informationen hat mir die Angst vor künftigen Bewerbungsgesprächen genommen.





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