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15.06.2010
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Vuvuzela-Klänge in der Aula des Gymnasiums

 

Alle Abiturienten haben die Prüfungen bestanden – Johannes Ehrmaier schafft die Note 1,0

Alle 85 Abiturientenhaben ihre Prüfungen bestanden. Am Montag erfuhren die Absolventen ihre Noten, insgesamt erreichte der Jahrgang einen Durchschnitt von 2,21. Anschließend wurde kräftig weitergefeiert.

Direktorin Karolina Hellgartner (v.l.) mit den fünf Besten: Tobias Beibl, Julia Braun, Johannes Ehrmaier, Maria Selmaier und Benedikt Celler

Partystimmung in der Aula: Patrick Brandmaier (v.l.), Christopher Bauer und Markus Meyer feierten ausgelassen ihre bestandenen Prüfungen

Moosburg. Vuvuzelas sind derzeit nicht nur in den Stadien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika allgegenwärtig. Auch in der Aula des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums waren am Montag die Klänge der bei vielen Menschen sehr unbeliebten, weil tinnitusgefährdenden afrikanischen Tröte zu hören. Dort haben die diesjährigen Abiturienten ihre Noten erfahren und anschließend eine spontane Feierstunde abgehalten. Das Wichtigste ließ Direktorin Karolina Hellgartner gleich zu Beginn wissen: „Alle haben bestanden.“ Insgesamt hatte der Jahrgang 2010 einen Durchschnitt von 2,21. Der Beste ist heuer Johannes Ehrmaier mit der Traumnote 1,0.

„Geil oder?“, war der erste Kommentar von Johannes Ehrmaier über seinen grandiosen Notendurchschnitt. „Es war klar, dass er sehr gut sein wird“, sagte Oberstufenkoordinator Anton Büchler, „aber nicht, dass es eine 1,0 wird“. Der Schüler selbst sieht das ähnlich. In den vergangenen zwei Jahren habe er schon bemerkt, „in welche Richtung es geht“. Dass er aber so gut sein würde, hatte der Moosburger nicht gedacht. Freudensprünge allerdings machten nur seine Freunde, als Büchler bekannt gab, wer der Beste des Jahrgangs sein würde. „Weil sie jetzt Bier kriegen“, so Ehrmaier. Er hat nämlich eine Wette verloren. „Ich muss elf Kästen Bier und eine Flasche Tequila zahlen.“

Am vergangenen Mittwoch hatten die Letzten ihre Kolloquimsprüfungen absolviert. Seitdem veranstalten die 85 Abiturienten einen Partymarathon. Der eine oder andere hatte deshalb auch schon mit Kopfschmerzen zu kämpfen, bei Maria Selmaier versagt die Stimme. „Die war schon am Mittwochabend nach unserem Umzug weg“, sagt sie. Die junge Dame aus Oberappersdorf ist mit einem Notendurchschnitt von 1,2 die Zweitbeste hinter Johannes Ehrmaier. Auch sie hat „nicht damit gerechnet, dass ich so gut war“. Ebenfalls 1,2 hat Tobias Beibl aus Langenpreising. Außerdem schafften mit Julia Braun aus Gammelsdorf und Benedikt Celler aus Moosburg zwei Schüler die Gesamtnote 1,3.

Der diesjährige Abiturjahrgang war eine homogene Gruppe. Koordinator Büchler hatte bei der Organisation „überhaupt keine Probleme“, die Schüler seien immer fröhlich gewesen. Auch untereinander verstanden sich die jetzigen Abiturienten sehr gut. Natürlich gebe es bei 85 Schülern eine gewisse Grüppchenbildung, aber es habe „nie Spannungen gegeben“, betonte Benedikt Celler. Maria Selmaier sprach von einer „voll coolen Truppe“. Die allerdings in den vergangenen Wochen ganz schön viel Stress hatte. „Vor den Prüfungen habe ich schon viel gelernt, besonders in den letzten sechs Wochen“, sagte Tobias Beibl. Dabei war dem Fußballbegeisterten aber immer noch wichtig, „die Freunde und Hobbys nicht links liegen zu lassen“.

Eine etwas kuriose Fächerkombination hatte Julia Braun, sie hatte die Leistungskurse Französisch und Chemie, „weil ich beide Fächer sehr gerne mochte“. Sprachen aber liegen ihr gar nicht so, deshalb will sie später „etwas in Richtung Naturwissenschaften studieren“, Genaueres weiß sie jedoch noch nicht. Studieren will auch der Jahrgangsbeste. Für Ehrmaier kommen aber zuvor noch ein paar andere Dinge: „Kaffee trinken, feiern, Zivildienst.“

Die Abiturparty geht in die Verlängerung. „Jetzt geht’s erst richtig los“, sagte Tobias Beibl. Jetzt, da die Absolventen wissen, dass keiner nachsitzen und in die mündlichen Prüfungen gehen muss. Es folgen noch die Zeugnisvergabe und der Abiturball. Und dann wird etwa die Hälfte des Jahrgangs zusammen Urlaub machen. In Lloret de Mar auf Mallorca – wo sonst? Davor aber wird zuhause noch kräftig gefeiert und WM-Stimmung verbreitet. „Ich habe mir vorgenommen, alle Spiele anzuschauen“, so Beibl. Wahrscheinlich wird er auch Vuvuzela spielen.

 

 





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