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26.06.2010
  Von: Anna Hilz (Moosburger Zeitung)

Souvenirs aus einer anderen Zeit

 

Schüler des Gymnasiums lassen die Siebziger wieder aufleben

Moderatorin Seda Akinci führt die Hippies durch den Abend

Alice Schwarzer in Aktion, fast wie im richtigen Leben

Das war wohl ein bisschen zu viel Torte und Sahne

Wilhelm Tell entscheidet, wer das Spiel gewinnt (Fotos: ah)

Moosburg. Die Frauenbewegung, der Streit um die Gewinnung von Atomenergie und Urlaub in Italien – das sind nur einige Themen der Siebziger, die die Schüler des Gymnasiums in ihrer musikalischen Revue diese Woche wieder aufleben lassen. Für viele im Publikum kommen dabei sicherlich Erinnerungen an die eigene Schulzeit, Nächte in der Disco oder die erste Tanzstunde auf.

Am Montag war die erste Aufführung, gefolgt von drei weiteren an den darauf folgenden Tagen. Kaum leere Stühle waren am Montag zu sehen und „an den anderen Tagen sind wir fast ausverkauft“, berichtet die Organisatorin Inge Wachsmuth. „Der Zuspruch ist wahrscheinlich auch wegen Hair so groß, das hat den Leuten letztes Jahr gefallen, also kommen sie dieses Jahr wieder“, meint die Mitwirkende Vivien Trinkler.

Um dem Publikum eine ansprechende Show präsentieren zu können, haben Schüler wie Lehrer viel Zeit in dieses Projekt gesteckt. Über ein dreiviertel Jahr haben sie dafür geprobt, zweimal die Woche, einmal szenisch und einmal musikalisch, erzählt Inge Wachsmuth. Das sei schon ein hartes Programm gewesen, neben der restlichen Arbeit. Doch dafür hatten sie auch jede Menge Spaß, lachen die Mitwirkenden, „und wir konnten immer viel Unsinn machen“. Als ein wohl geordnetes Chaos beschreibt Wachsmuth die Proben, in denen viel kreativ gearbeitet wurde, aber auch vor allem ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden ist. „Man redet plötzlich mit den Schülern auch über andere Themen als die Schule und es ergibt sich ein Team, das so im Schulunterricht nicht möglich wäre.“ Eine solche Arbeit mit den Schülern möchte sie in ihrem Lehreralltag nicht missen.

Das Thema der Siebziger habe sich in Anknüpfung an „Hair“ ergeben, so Wachsmuth. Es sei eine lose Szenenfolge, mit bewussten Brüchen zwischen den einzelnen Elementen, und die ausgewählten Songs gingen mal mehr und mal weniger aus dem Inhalt des jeweiligen Auftritts hervor. Die Kostüme wurden selbst mitgebracht und die Requisiten sowie die musikalische Begleitung durch die Lehrerband, unterstützt durch Maria Selmaier am Saxophon, entstanden in Eigenregie.

„Die Jugendlichen haben alle fleißig mitgearbeitet und ich würde für jeden meine Hand ins Feuer legen, dass er seine Auftritte mit bestem Können absolviert“, betont Inge Wachsmuth. Sie bewundert den Mut und die Zivilcourage der Schüler, sich vorne auf der Bühne zu präsentieren, doch die scheinen schon darauf zu brennen, endlich wieder im Rampenlicht zu stehen. Ihre Freude an der Aufführung ist auch für das Publikum ansteckend und bald klatscht jeder bei den altbekannten Schlagern wie „Griechischer Wein“, „Born to be wild“ oder „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ mit. Die überzeugende schauspielerische Leistung und witzige Aufbereitung der einzelnen Szenen, die den Deutschen auf die Finger schaut, haben sicherlich allen Zuschauern einen abwechslungsreichen Abend beschert.

 

 

 





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