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02.07.2010
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Bunte Kunstwerke für die Innenstadt

 

Zehntklässler des Gymnasiums gestalten im Unterricht städtische Mülleimer

Ganz unterschiedliche Ideen brachten die Zehntklässler bei der Gestaltung ihrer Mülleimer ein (Fotos: sr)

Nicht alle Mülleimer-Projekte waren schon fertig

Moosburg.Öffentliche Mülleimer sind in der Regel grün. Nicht so in einem kleinen Vorort der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Dort hat Jugendreferent Johannes Becher bei einer Reise im November 2009 mit Jeansstoff und Farbe gestaltete Abfallbehälter gesehen, die „nicht so langweilig“ sind. Und weil er diese Idee so gut fand, werden auch in Moosburg bald bunte Mülleimer zu sehen sein, gestaltet von Zehntklässlern des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums.

„So etwas könnte man doch auch in Moosburg machen“, habe er sich gedacht, sagte Johannes Becher bei der Präsentation der fertigen Kunstwerke am Gymnasium. Er wandte sich an Karolina Hellgartner, Direktorin des Gymnasiums, die wiederum Kunstlehrer Stephan Görgner fragte. Der stellte das Projekt seinen Schülern aus der Klasse 10d vor, die fortan die Mülleimer künstlerisch gestalteten, die die Stadt Moosburg zur Verfügung gestellt hatte. Ein halbes Jahr lang arbeiteten die Zehntklässler, herausgekommen sind „fantastische Ergebnisse“, wie Becher betonte.
 

Zwölf Eimer veränderten sie und brachten dabei ganz verschiedene Gedanken ein. So entstand beispielsweise ein „Kino-Mülleimer“, verziert mit zerschnittenen und aneinander geklebten Filmplakaten. Andere Schüler entwickelten einen „Flower Power“-Eimer, bei dem sie sich „bewusst für einen Kontrast zwischen Wiesenblumen und Recyclingsymbolen entschieden“ haben. „Sky has to be blue“ steht auf einem Abfalleimer geschrieben, ein blauer Baum soll hier den Himmel darstellen, ein gelb-grüner Himmel die Verschmutzung durch Müll. „Der Eimer soll zeigen, was passiert, wenn man Müll einfach in die Natur schmeißt“, betonte die verantwortliche Künstlerin.

Eine andere Gruppe ließ sich „von der Hässlichkeit von Abfall inspirieren“ und platzierte Graffitis auf ihrem Objekt. Außerdem gibt es einen Früchtemülleimer „Obstsalat“, der auf eine gute Ernährung aufmerksam machen soll, „dass man nur gesunde Sachen reinwerfen sollte“.

Johannes Becher bedankte sich bei den Schülern für ihre Kreativität. Jetzt werde er zusammen mit Bürgermeisterin Anita Meinelt und Stadtvertretern beraten, wo die neu gestalteten Mülleimer installiert werden. Auf jeden Fall würden diese „die Innenstadt aufwerten“.

Mit dem Gedanken, dass ihre Kunstwerke aus dem Unterricht künftig in der Öffentlichkeit zu sehen sind, können sich die Zehntklässler gut anfreunden. „Endlich mal ein größeres Projekt, das man nicht nur daheim seinen Eltern zeigt“, sagte Steffi Grabichler. Diese bunten Werke wird man noch in ein paar Jahren bewundern können.
 

Moosburger Zeitung vom 2.7.2010

 





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