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22.09.2006
  Von: Stefanie Reiter

Schule@Museum - 7. Workshop

 

Beim dritten Musemsbesuch  in Form eines ganztägigen Workshops sollte das Projekt zum Abschluss gebracht werden. Dazu wurde den Schülern vom Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasium und vom Skulpturen Museum unterschiedlichste Materialien zur praktisch-plastischen Umsetzung zur Verfügung gestellt. Die Schüler hatten bereits in ihren Konzepten Überlegungen zum Material angestellt, mit dem sie planten ihre Plastiken umzusetzen, so dass im Museum nur noch materielle Besonderheiten eingeführt werden mussten. Das Skulpturenmusuem ermöglichte das Arbeiten vor Ort. So fanden die Schüler sowohl im Depot des Museums als auch vor dem Museum genügend Platz, um auch teilweise raumgreifende Entwürfe umzusetzen.

 Durch die intensive Vorarbeit war es den Schülern möglich sofort mit der praktischen Arbeit zu beginnen. Sie hatten jedoch stets die Möglichkeit in das Museum zu gehen, um das Objekt ihrer Inspiration von Neuem zu betrachten und mit ihren Ideen in Einklang zu bringen. In einem werkstattähnlichen Arbeitsklima entfalteten sich über den Tag hinweg Plastiken aus Draht, Gips, Ton, Holz, Wachs, Abfallprodukten oder einfacher Alufolie. Mit einer einstündigien Mittagspause wurde die Zeit zwischen 8 Uhr und 16 Uhr intensiv von den Schülern genutzt um zum Abschluss ihre fertigen Objekte zu präsentieren. 
Die Präsentation der Schülerarbeiten fand schließlich an drei Orten statt. Zunächst konnten die Schüler ihre Plastiken in das Museum tragen und zu den Objekten ihrer Wahl und Inspiration stellen.

Jeder Schüler stellte bei dieser Gegenüberstellung die Form, den Inhalt und das Ergebnis seines Dialogs mit dem Museumsobjekt seiner Wahl vor. Was war Ausschlag für die Auswahl, welche Gedanken und Emotionen wurden hervorgerufen und was waren die konzeptionellen Überlegungen zur Weiterentwicklung, Verfemdung, Antwort des Gesehenen? 

Der dritte und letzte Museumsbesuch wurde wiederum mit einem Rundgang abgeschlossen, bei dem es jedoch keiner Museumsfühurung bedurfte. Die Schüler selbst waren nun die Experten, die ihre ganz inidividuellen Blickwinkel aufzeigten und so in die Ausstellung eingriffen, sie neu gestalteten. Obwohl diese aktive Umgestaltung nur für eine kurze Zeit möglich war, so war sie für die Schüler jedoch nachhaltig und bot in der Gegenüberstellung die Möglichkeit den Dialog im Museum abzuschließen. 

Der zweite Ort der Ergebnispräsentation fand schließlich am nächsten Tag in der Schule statt.

Wurde der Dialog im Museum zwischen den Plastiken abgeschlossen, so wurde ein neuer Dialog in der Schule iniziiert. Im Kunstunterricht wurden die Arbeiten des Grundkurses mit anden Klassen besprochen und diskutiert. Mit Hilfe von Fotos konnten außenstehende Schüler die Entstehungsprozesse nachvollziehen und eigene Ideen entwickeln.

Der dritte Ort der Präsentation, die digitale Präsentation dieser Homepage, soll nun einen Dialog für eine noch breitere Masse initiieren. Nicht nur die Museumsobjekte und die Arbeiten der Schüler können und sollen hier diskutiert werden, sondern auch die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Schule und Museum, die mit Hilfe dieses Projektes zwischen dem Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium und dem Skulpturen Museum Landshut hergestellt wurde und hoffentlich in Zukunft mir Projekten wie diesem fortgesetzt werden wird.

 

 

 

 





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