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25.11.2011
  Von: Moosburger Zeitung

Ein würdiger Namensgeber

 

Festabend am Gymnasium zum 125. Geburtstag von Namensgeber Karl Ritter von Frisch

Anlässlich des 125. Geburtstages von Karl Ritter von Frisch, dem Namenspatron unseres Moosburger Gymnasiums, fand in der vergangenen Woche eine Andachtsfeier in der Mensa des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums statt.
Karl Ritter von Frisch war einer der bekanntesten Verhaltensforscher des 20. Jahrhunderts, Autor und Nobelpreisträger. Schuldirektorin Karolina Hellgartner eröffnete den Abend mit einer Begrüßungsrede. Leider musste der Geburtstag wegen den Baumaßnahmen am Gymnasium im kleineren Rahmen gefeiert werden. Hellgartner berichtete von der Geschichte des Gymnasiums, das 1974 gegründet wurde, eine Turnhalle mit nur drei Klassen, bis heute, ein Gymnasium mit mehr als 1000 Schülern. Durch den Abend führte Studienrat Markus Bertl, der mit seiner Kollegin Regina Bach die Feier organisiert und mit zwei 8. Klassen eine Ausstellung über Karl Ritter von Frisch erstellt hatte. Untermalt wurde die Veranstaltung von musikalischer Unterstützung der Lehrer Tobias Rott mann und Christine Höcht sowie den leckeren Imbisshäppchen zum Schluss.
Ulrich Kreuzer, der eine Biographie über Karl Ritter von Frisch geschrieben hat, erzählte über dessen Leben, Entdeckungen, Forschungs- und Dressurmethoden. Geboren wurde von Frisch am 20. November 1886 in Wien, gestorben ist er am 12. Juni 1982 in München. Dort lebte er seit dem Beginn seines Zoologiestudiums. Anfangs studierte er noch Medizin, wie es sein strenger Vater wollte, jedoch ging er seinem Willen nach und erfüllte sich seinen Kindheitstraum.
Karl Ritter von Frisch war schon immer an die Natur und Tiere gebunden. Jeder Frosch interessierte ihn mehr als die Schulaufgaben, sagte er einmal. Bereits im Alter von sechs Jahren zog er einen ihm zugeflogenen, zahmen Buntspecht im Wohnzimmer auf und "dressierte" ihn. Mit 17 Jahren begann er systematisch Tiere zu sammeln, nach drei Jahren konnte er schon auf ein kleines Museum der wichtigsten Tiergattungen in seiner Region verweisen.
Später war Karl Ritter von Frisch Professor für Zoologie an der Universität in München. Dort hatte unter anderem die heute 86-jährige Dr. Angela Rossmann das Glück, bei ihm zu studieren. Sie beschrieb ihn in ihrer Rede, die aus zahlreichen Anekdoten und Erzählungen aus ihrer Zeit mit von Frisch bestand, als "väterlichen Chef, großartigen Forscher und Lehrer". Den Nobelpreis für Medizin erhielt von Frisch 1973 für die Entdeckung und Entschlüsselung der "Bienensprache".
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Moosburger Gymnasium mit Karl Ritter von Frisch einen wirklich würdigen Namensgeber hat.





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