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27.07.2010
  Von: Wolfgang Schmucker

Erhebliche Wasserschäden im Gymnasium

 

Zusätzlicher Sanierungsbedarf nach heftigen Niederschlägen in der vergangenen Woche

Zahlreiche Eimer und Kisten wurden in den betroffenen Räumen aufgestellt, um das tropfende Wasser aufzufangen.

In der Küche sind deutliche Spuren des eingedrungenen Wassers an den Wänden zu sehen (Fotos: sr)

Moosburg.Heftige Niederschläge haben am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium für weiteren Sanierungsbedarf gesorgt. Seit einigen Wochen sind bereits planungsgemäß die energetischen Sanierungsarbeiten in vollem Gange. Auf dem Flachdach, an dem derzeit gearbeitet wird, hat sich vergangene Woche nun zweimal Regenwasser derart angestaut, dass es in den darunter liegenden Verwaltungstrakt eingedrungen ist. Die Folge sind erhebliche Sachschäden. Laut vorläufigen Aussagen von Werner Fleischmann, Mitglied der Schulleitung, ist die komplette Sanierung des mittleren Bereichs der Verwaltung fällig.

Um Schlimmeres zu verhindern, musste die Freiwillige Feuerwehr Moosburg gleich zweimal auf das Flachdach über dem Verwaltungstrakt des Gymnasiums. Wie Feuerwehrkommandant Gerhard Hochleitner auf Anfrage derMZschilderte, habe sich dort das Regenwasser angestaut, wobei das Wasser vom bereits fertig sanierten Bereich auch noch zu dem Teil des Flachdaches herüber geflossen sei, an dem die Arbeiten noch nicht abgeschlossen gewesen seien. Die Feuerwehr habe das Wasser auf dem Flachdach abgepumpt. Ebenso habe sie Wasser, das durch die Decke eingedrungen war, aus den betroffenen Verwaltungsräumen absaugen müssen.

Lehrer, die wegen eines Festes noch länger im Gymnasium waren, hätten am Donnerstag spät Abends das Wasser in einigen Räumen des Verwaltungsbereichs bemerkt und dies der Feuerwehr gemeldet, die um 22.30 Uhr anrückte, sagte Werner Fleischmann. Die Lehrer hätten auch ihn von dem Vorfall informiert und ihm mitgeteilt, dass auch sein Büro betroffen sei.

Nach den erneut heftigen Niederschlägen in der Nacht von Freitag auf Samstag habe Fleischmann ein „ungutes Gefühl“ gehabt und sei deswegen am Samstag um 6 Uhr zum Gymnasium gefahren. Seine Befürchtungen sollten sich bewahrheiten. Räume der Verwaltung standen unter Wasser. Die Feuerwehr hatte ihren nächsten Einsatz kurz darauf um 6.30 Uhr. Wenngleich einige Dinge in Sicherheit gebracht werden konnten, werde vorläufig schon mit einem Schaden im sechsstelligen Bereich gerechnet. Mit der Ermittlung des genauen Schadensausmaßes sei am Montagnachmittag ein Gutachter einer Versicherung beauftragt gewesen.

Die Nacht von Freitag auf Samstag schätzte Fleischmann als doppelt so schlimm ein, als Donnerstagnacht. Nach seinen Worten konnte bereits am Samstag festgestellt werden, dass die Teeküche samt Einrichtung komplett kaputt ist. Diese stand bis zu fünf Zentimeter unter Wasser. Das Telefon im Abstellzimmer ist nicht mehr zu gebrauchen. Die Schulaufgaben, die im Abstellzimmer aufbewahrt waren, sind jedoch alle erhalten. Diese waren nämlich in einem Stahlschrank gelagert. Der Kopierer im Kopierraum konnte gerettet werden, ein Sideboard darin stand allerdings teilweise unter Wasser. Im Silentiumraum konnten die sechs PCs noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Wie Fleischmann weiter berichtete, musste Schulleiterin Karolina Hellgartner ihr Büro wegen einer Wand, die stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, räumen. Fleischmanns Büro, in dem sich unter anderem ein PC, Monitor und Scanner befanden, stand auch unter Wasser.

Selbst wenn aus den oben genannten Zimmern im betroffenen Verwaltungstrakt einige Gegenstände, Unterlagen und Materialen gerettet werden konnten, die Räume sind vorerst gesperrt. Gefahr kommt nämlich von der abhängten Gipskartondecke, die aufgrund der Feuchteschäden herunter brechen könnte. „Der ganze mittlere Bereich des Verwaltungstrakts muss nun komplett renoviert werden“, sagte Fleischmann. Es müssten die Gipskartondecken herausgerissen und erneuert werden. Gleiches gelte für die Fußböden. Zudem müssten die Räume getrocknet werden. Die Sanierungsarbeiten, die durch die Wasserschäden zusätzlich erforderlich werden, werden sich laut Fleischmann vermutlich über die Ferien hinaus erstrecken. Teile der Schulverwaltung müssten vorübergehend in andere Räume verlegt werden, bis die Wasserschäden beseitigt sind.

Moosburger Zeitung vom 27.7.2010





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