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29.07.2010
  Von: Niko Firnkees

Das Thema Liebe kurzweilig interpretiert

 

Niveauvolles Sommerkonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums in der Stadthalle

Beim Sommerkonzertdes Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums hatten nach der Pause Sänger und Bigband ihren Auftritt.(Fotos: fi)

Sauber intonierende Blockflöten eröffneten den Abend

Brasilianischer Schwung: die Sambagruppe

Das Orchester korrespondierte mit dem Harfensolisten Johannes Huber

Moosburg.Das Schuljahr befindet sich im Zustand der Agonie. Die Noten sind gemacht, die Zeugnisse werden gedruckt und unterschrieben, der Betrieb löst sich auf. Zumindest in den meisten Fachbereichen – nicht jedoch bei der Musik. Am Dienstagabend servierten die Musiker des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums in der sehr gut besuchten Stadthalle ein kurzweiliges und niveauvolles Konzert unter dem Motto „A man loves a woman“.

Dass man in die Stadthalle ausgewichen war, war zunächst der Zahl der Beteiligten geschuldet. Bauarbeiten und der massive Wasserschaden taten dann ihr Übriges. Das erfuhr man von Stefan Pellmaier, der das Konzert ebenso launig wie informativ moderierte.

Eröffnet wurde der Abend mit Fortins „Liebenauer Tänzen“, einem zeitgenössischen Blockflötensatz. Das von Anna Grichtmaier geleitete Ensemble, ein Urgestein des Musiklebens am Gymnasium, bot spritzige Klänge und eine saubere Intonation teils heikler Passagen. Verena Oberloher interpretierte mit dem Orchester anschließend Mozart, Brahms und Wagenseil. Hier korrespondierte das Orchester elegant mit dem Soloharfenisten Johannes Huber, zuvor konnte Verena Pietsch im Trio des g-Moll-Menuetts von Mozart punkten. Brasilien lockte zudem vor der Pause. Die von Pellmaier geleitete Sambagruppe servierte stringente Rhythmen, schuf einen Hauch von Copacabana. Nur allzu gerne nahm das Publikum die Einladung zum Mitklatschen an.

Nach der Pause betrat ein Großaufgebot von Sängern sowie die Big Band die Bühne. James Brown war nicht tot, sondern quicklebendig, ebenso wie Sting und andere Größen aus der Pop- und Rockszene, die von der Besetzung her abwechselnd in einem langen Potpourri präsentiert wurden. Einfühlsame Posaunensoli, etwa durch Katrin Krüger, wurden ergänzt durch einen homogenen und jugendlich-frischen Chorklang. Pellmaier konnte seine Musikanten motivieren, und die hatten sichtlich und hörbar Spaß an dem Konzert.

 

Trotz der zahlreichen Nummern verging die Zeit schnell. Dies lag auch an den kurzen Umbaupausen. Ein eigener Trupp sorgte dafür, dass keine für den Zuhörer eher lang-weiligen Unterbrechungen entstanden. Apropos langweilig: Weil Pellmaier in Konzertprogrammen versunkenes Publikum als Zeichen von deren Unterbeschäftigung mit dem Geschehen auf der Bühne wertet, gab es nur mündliche Ansagen und nichts Schriftliches. Kein Schaden: Zum Lesen hätte man bei der Abwechslung eh keine Zeit gefunden.

Moosburger Zeitung vom 29.7.2010





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