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05.05.2007
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Eine Rose für jeden Teilnehmer

 

Angelika Pollands Schüler der "Streicherwerkstatt" präsentieren sich in der Aula

Moosburg. „Aus der Streicherwerkstatt“ lautet das traditionelle Motto des Vorspiels der Violinpädagogin Angelika Polland am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Am frühen Donnerstagabend war es wieder soweit: Eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern der Musikpädagogin und konzertierenden Künstlerin präsentierte in der Aula des Gymnasiums, an welchen musikalischen Details sie im Laufe des Schuljahres gefeilt hatten.

Der zunächst etwas unkünstlerisch klingende Begriff „Werkstatt“ hat durchaus seine Berechtigung: Violinunterricht zu erteilen ist für beide Fraktionen harte Arbeit. Und wie bei der Bearbeitung von Holz, Metall oder Stein muss auch mit einem gewissen Schwund gerechnet werden: Von zehn Anfängern unterschätzen einige den steinigen Weg, bis sich das erste Gekratze zu einem formidablen Ton entwickelt, und werfen zuvor das Instrument in die Ecke. Mit viel pädagogischem Geschick kann die Quote der frustrierten Abbrecher zwar gesenkt, jedoch nie auf Null reduziert werden.

Gut zwei Dutzend Eleven konnte Frau Polland vorführen – also auch eine gute Durchhaltensquote. Ein Drittel der Streicher waren Jungen, was bei einem in diesen Altersstufen als „Weibersache“ abgestempelten Instrument keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. Daneben wurde schnell das Geheimnis sichtbar, warum das Gymnasium – heute ebenfalls keine Selbstverständlichkeit mehr – über ein funktionierendes Streichorchester samt vorgeschaltetem Vororchester verfügt: Der Unterricht beginnt teilweise bereits ab der ersten Grundschulklasse, wer dann ins Gymnasium kommt, hat bereits einige Jahre durchgehalten und macht weiter. Der durch das G8 bedingte Stress hat dann geringere Auswirkungen auf das Engagement außerhalb des Klassenunterrichts. Profitieren können von diesem Konzept auch andere Moosburger Schulen, wenn sich Eltern nach der vierten Klasse entschließen, ihre Kinder nicht an das Gymnasium zu geben. Und so war Realschulrektor Konrad Diewald nicht nur als Vater einer Mitwirkenden, sondern auch bis zu einem gewissen Grad als Nutznießer der Streicherwerkstatt anwesend.

Ein sauberer Strich, eine gute Intonation und musikalisches Gespür kennzeichnete im Rahmen des jeweiligen Entwicklungstandes das Spiel von Tassilo Berghamer, Johannes Ehrmaier, Andreas Grünfelder, Lucia Haimerl, Anette Horsch, Stefan John, Caroline Keller, Matthias Kempf, Monika Kipfelsberger, Verena Manhart, Verena Neumayr, Sandra Ottl, Lea Pauksch, Verena Pietsch, Johanna Reingruber, Adrian Rohrhofer, Constantin Römer, Anna-Lena Rothe, Mona Sachsenhauser, Jana Sinicki, Carolin Tischer, Lars Weber, Jennifer Wieland und Melanie Zwicknagl. Erfreulicherweise standen mit Sigrid Bauer, Luisa Schmidt, Sophia Lobenstock, Tim Röber, Alexandra Ruppert, Wolfgang Hobmaier, Benedikt Celler, Isabel Diewald, Lena Krojer, Franziska Betz und Agathe Jasinski eine ganze Reihe gleichaltriger Begleiter zur Verfügung, die dem Vorspiel zusätzlich kammermusikalische Impulse verliehen. Monika Kipfelsberger, Anette Horsch und Sandra Ottl wiederum waren in dieser Soiree in Doppelfunktion als Solistinnen und Begleiterinnen aktiv. Ganz am Ende griff Pollands Ehemann Robert Römer am Kontrabass ein, als ein Quintett „Curly Rag Chicks and the Rooster“ als fetzigen Rausschmeißer interpretierte.

Eine Rose für jeden Teilnehmer, und viel Applaus des zahlreichen Publikums belohnte die Akteure.





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