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13.10.2010
  Von: Rene Spanier

Mit dem Löffel Selbstvertrauen schöpfen

 

Gymnasiasten erhalten vom Motivationstrainer Tipps für ein erfolgreiches Leben

Moosburg. Der jüngste Basketball-Bundesligaspieler aller Zeiten und zugleich einer der jüngsten ehemaligen Bundesliga-Cheftrainer, Christian Bischoff, hielt als Mental- und Motivationstrainer am Dienstag in der Mehrzweckhalle drei Vorträge für die Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums. Bischoffs Kernaussage: "Jeder Mensch besitzt einen unsichtbaren Selbstvertrauen-Eimer. Wir können unser volles Potential ausschöpfen, wenn unsere Selbstvertrauen-Eimer überlaufen, und wir bringen keine Leistung, wenn sie leer sind." Laut Bischoff besitzt jeder Mensch auch einen unsichtbaren Schöpflöffel. Bei jeder zwischenmenschlichen Interaktion kann dieser benutzt werden, um die Eimer zu füllen oder zu leeren. "Immer wenn wir uns dafür entscheiden, einen Eimer eines anderen Menschen zu füllen, füllen wir gleichzeitig auch unseren eigenen. Wir füllen sie, indem wir unsere Mitmenschen ehrlich loben, aufrichtig danken oder Mut zusprechen", so sieht es der Motivationscoach.

Mit seinen Motivationsvorträgen habe Bischoff bis heute über 150000 Schüler an deutschen Schulen erreicht. Am Dienstag hielt er in der Mehrzweckhalle auf Einladung des Elternbeirates und der Schulleitung seinen Vortrag "Mach den positiven Unterschied", getrennt für die Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe. Er passte seinen Impulsvortrag den Jahrgangsstufen an.

Kernstück seiner Vorträge war die Vermittlung seiner "Mach den positiven Unterschied-Pyramide" an die Schüler. Diese Pyramide besteht aus den elf wichtigen Persönlichkeits- und Charaktereigenschaften Selbstdisziplin, Selbstvertrauen, Respekt, Konzentration, sein Bestes geben, sich Ziele setzen, Ausdauer und Wille, keine Angst vor Neuem, sich Prioritäten setzen, positiver Umgang miteinander und die Antwort auf die Frage "Wie werde ich glücklich im Leben ?". Diese elf Punkte seien wichtig, um im Leben erfolgreich zu sein. Als eine der wichtigsten Eigenschaften griff Bischoff die Selbstdisziplin heraus. Die meisten Menschen würden i?????hre Talente täglich verschwenden, weil sie keine Selbstdisziplin hätten, die gleich noch wichtiger sei als das Talent. Bischoff erläuterte dies am Beispiel des Basketballers Dirk Nowitzki, der anfangs noch kein Überflieger gewesen sei. Aber ab der Zeit, als er täglich hart an sich gearbeitet habe, sei er zum erfolgreichsten deutschen Basketballspieler aller Zeiten geworden. Zur Selbstdisziplin gab Bischoff den Schülern eine wichtige Formel mit auf den Weg: "Das zu tun, was du tun musst, in dem Moment, in dem du es tun musst."

Eine weitere wichtige Eigenschaft aus der Pyramide sei das Selbstvertrauen. So könne man Selbstvertrauen ausstrahlen, wenn man jemandem locker in die Augen schaut. Kein Selbstvertrauen strahle man hingegen aus, wenn man in den Boden schaut. Für ein sicheres und erfolgreiches Auftreten sei auch wichtig, seinem Gegenüber einen festen Händedruck zu geben und locker in die Augen zu schauen. Bischoff ließ in diesem Zusammenhang auch wissen, dass in einem Bewerbungsgespräch die Verkörperung von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Zielstrebigkeit sehr wichtig sei.

Bischoff lockerte seinen Vortrag immer wieder mit Spielen für die Schüler auf. Die bekamen zum Beispiel die Aufgabe, sich wie James Bond mit den Worten "Mein Name ist Bond. James Bond" gegenseitig ernsthaft zu begrüßen. Darüber hinaus lud der Referent zu mehreren Konzentrationsspielen ein. Die Schüler bekamen auch noch einen Film mit starken Lebensweisheiten gezeigt. Sie sollten sich dabei ihre wichtigsten notieren. Hierzu gehörten "Du lebst nur einmal. Lebe auch so!", "Suche Erfolg. Er befindet sich überall in deiner Umgebung", "Ersetze das Wort 'ich' durch 'wir'", "Sei eine Ausnahme und nicht jemand, für den Ausnahmeregeln gelten", "Lass dir von keinem Menschen deine Träume stehlen", "Folge deinem Herzen", "Nimm dich selber nicht so wichtig" und "Versinke nicht im Mittelmaß".

Abschließend hatte Bischoff noch den "Königstipp" für die Schüler parat: "Wie schafft ihr es, dass eure Lehrer aus den Schuhen kippen ? Ganz einfach, sagt ihnen nach einer Unterrichtsstunde aufrichtig und ehrlich, dass euch der Unterricht sehr gut gefallen hat und euch viel Spaß gemacht hat."

Moosburger Zeitung, Mittwoch, 13.10.2010





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