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13.09.2011
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Großprojekt Aula soll im November fertig sein

 

In den Ferien wurde viel erreicht, doch Gymnasium-Sanierung ist längst nicht abgeschlossen

Moosburg. Wer gestern das Schulgebäude des Karl-Ritter-von- Frisch-Gymnasiums betrat, der konnte sich nicht vorstellen, dass dort mit dem heutigen Beginn des Schuljahres 2011/12 Unterricht stattfinden soll. Die gesamte Aula war mit Folie und Platten verkleidet, Feinstaub hing in der Luft und ein es herrschte ein ständiger Geräuschpegel. Während der Sommerferien wurde im Rahmen der Generalsanierung der Schule "ganz massiv gearbeitet", sagte Landrat Michael Schwaiger, der zusammen mit zwei Mitarbeitern des Landratsamtes Freising den Baufortschritt vorstellte.
Während der Arbeiten war im Frühjahr entdeckt worden, dass die Stahlbeton-Rippendecken in den Bauteilen I und II schwer beschädigt sind, der Statiker hatte die Standfestigkeit des Gebäudes nicht gewährleisten können (wir berichteten). Die notwendigen Maßnahmen führten zu Verzögerungen und Mehrkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro, verbunden mit einem "gerüttelt Maß an Kritik", wie es Landrat Schwaiger am Montag ausdrückte. Der Kreistag hatte sich nicht ausreichend informiert gefühlt. Oft sei man auch gefragt worden, warum nicht früher angefangen wurde, sagte Peter Loth vom Kommunalen Hochbau. "Aber was jetzt in den Ferien abgelaufen ist, ist bei laufendem Betrieb nicht denkbar."
Die Schalungen der Decken wurden abgenommen, der alte Beton mittels Sandstrahlung entfernt und neuer Beton aufgespritzt. "Das ist mit extremem Lärm und Dreck verbunden", sagte Loth, wovon man sich bei einem Rundgang überzeugen konnte. Die Arbeiten liefen derzeit nach Terminplan, alles sei aber in den sechs Wochen Ferien nicht zu schaffen gewesen. Deshalb werde es sich "nicht vermeiden lassen, dass es noch zu massiven Störungen des Schulbetriebs kommt", so Loth.
"Man sieht, wie schwierig es ist, eine Maßnahme dieser Größenordnung während des Schulbetriebs durchzuziehen", betonte Siegfried Pollner, Leiter des Kommunalen Hochbaus. Dafür mussten Landratsamt, Schulleitung und Bauleitung eng zusammenarbeiten und immer wieder Pläne erstellen. Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf den Bereich rund um die Aula, denn dieser soll so schnell wie möglich wieder zur Verfügung stehen. Zunächst mussten die Fachräume für Musik und Kunst sowie der Mehrzweckraum ausgeräumt werden, die Materialien werden in der Mädchenturnhalle zwischengelagert. Der Sportunterricht für Mädchen und Buben findet deshalb bis auf weiteres abwechselnd in der SGM-Halle statt. Kunst und Musik werden in den Klassenzimmern unterrichtet.
Um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, sind große Anstrengungen nötig. "Wir sind an der Grenze des Machbaren", sagte Direktorin Karolina Hellgartner, die jedoch betonte, sie sei froh, dass die "Probleme aufgedeckt" wurden, schließlich müsse die Sicherheit gewährleistet sein. Für die Schüler muss ein Aufenthaltsraum gefunden werden, es gibt keinen Pausenverkauf in der Aula und die offene Ganztagsschule, die zum Schuljahresbeginn eingeführt wird, muss erst einmal neben der Mensa stattfinden.
Ende November soll das Erdgeschoss des Bauabschnitts I samt Aula fertig sein, die Sanierung der beiden Obergeschosse soll bis Ende Januar 2012 abgeschlossen sein. Hellgartner hofft, "dass der Terminplan eingehalten und das "Großprojekt Aula" bald fertig ist. Ihr Wunsch ist, dass "wir nächstes Jahr im Altbau wieder eine ?normale Schule' haben". Dann können die Klassen aus den Containern wieder ins Schulgebäude umziehen, die Container werden anschließend "bis auf das Nötigste zurückgebaut", so Loth.
Die Betonsanierung in den naturwissenschaftlichen Fachräumen und Klassenzimmern im Bauteil II sind "praktisch abgeschlossen", sagte Loth. Die restlichen Arbeiten in diesem Bereich werden aber erst in den Sommerferien 2012 gemacht, weil die Räume jetzt dringend benötigt werden. Wenn alles planmäßig weitergeht und keine weiteren unerfreulichen Neuigkeiten auftauchen, sollen sämtliche Bauarbeiten am Gymnasium Ende 2012 fertig sein. Dann, scherzten die Verantwortlichen, könnte es Anfang 2013 eine Einweihungsfeier geben.





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