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29.09.2011
  Von: Julia Spanier (Moosburger Zeitung)

In der Stadt wurde Geschichte geschrieben

 

Deutschkurs des Gymnasiums zog es auf der Spur der Dichterfürsten nach Weimar

Moosburg. Etwa eine Woche, bevor der Papst Erfurt einen Besuch abstattete, zog es den Deutschkurs der 12. Klasse des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums Moosburg in die thüringische Landeshauptstadt. Dabei schlugen Kursleiter Karl Rausch und die begleitende Lehrkraft Christine Warda gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Da im eigentlichen Ziel der 16 Schüler und zwei Lehrer, Weimar, kein Platz in der Jugendherberge mehr frei war, wichen sie, zumindest zum Schlafen, auf die ebenso historisch und architektonisch interessante Stadt Erfurt aus, um von dort einen Tagesausflug in das nur 20 Minuten entfernte Weimar zu machen.
Während man sich also in Erfurt am Anreisetag nur den kulinarischen Genüssen hingab, kam man am nächsten Morgen zu ganz anderen Freuden. Vom Bahnhof aus erkundeten die Gymnasiasten frei nach dem Motto "Kultur pur" zu Fuß das vielseitige und geschichtsträchtige Weimar. Denn in jener Stadt wurde wahrhaftig Geschichte geschrieben: Die Schüler lernten nicht nur die Stadt der berühmtesten deutschen Schriftsteller Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller und somit der sogenannten "Weimarer Klassik" kennen, sondern befanden sich auch in der Wiege der ersten Deutschen Republik, der Weimarer Republik. Zudem erinnerten auch einige Bauten aus der NS-Zeit oder die Statue des im Konzentrationslager ermordeten Ernst Thälmann an eine traurige Zeit in der Geschichte Weimars und das nahe gelegene KZ Buchenwald.
Sobald die Schüler dann jedoch auch noch das Bauhausmuseum, die Bauhaus-Hochschule, die Herderkirche und die Hochschule für Musik Franz Liszt bewundert hatten, musste sich wohl jeder eingestehen, dass Weimar nicht ohne Grund 1999 Kulturhauptstadt Europas war. So zogen sich die Gedenkstätten Wolfgang von Goethes und Friedrich Schillers wie ein roter Faden durch die Stadt - vom Grab von Goethes Ehefrau Christiane Vulpius und dem ursprünglichen Grab Schillers am Jakobsfriedhof, dem Goethehaus, einer unglaublich interessanten und lebendigen Führung im Schillerhaus, der berühmten Goethe-und Schiller-Statue, der Fürstengruft mit Goethes und Schillers Särgen bis zum Park an der Ilm mit Goethes schmuckem Gartenhaus wandelte der Deutschkurs sozusagen auf den Spuren der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands. Dabei sammelten sie so einige Informationen über das Leben, Schaffen und auch Sterben jener beiden, die den Schülern vielleicht sogar in ihrem Deutschabitur 2012 zugute kommen könnten. Und nicht nur das: Nach dem abendlichen Besuch der komödiantischen Vorstellung "Schlagersüsstafel" im Galli-Theater lernten sie darüber hinaus noch so einiges Kurioses über die unterschiedlichen Alltagserfahrungen in der DDR und Westdeutschland, auch wenn sie zu einigen dabei angestimmten Liedern aus der Zeit vor 1989 nicht mehr mitsingen konnten.
Bevor Karl Rausch am Abreisetag seine Schüler durch die wunderhübsche Altstadt von Erfurt führte, 'erkundeten' sie jene abends eigenverantwortlich - das hatten sie sich nach einem langen und programmreichen Tag auch verdient.





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