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13.11.2010
  Von: Rene Spanier

Gedankenspiele zur Einsparung von Energie

 

Gymnasiasten und FMG-Azubis entwickeln Konzepte für "grünen Flughafen der Zukunft"

Moosburg.

13 Elftklässler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums und drei Auszubildende der FMG erarbeiteten in der vergangenen Woche innovative Vorschläge rund um den nachhaltigen Betrieb eines modernen "grünen Flughafens der Zukunft". Das Innovationsspiel trägt den Namen "Jugend denkt Zukunft" und fand bereits zum vierten Mal am Münchner Flughafen statt. Die Moosburger Gymnasiasten und die Azubis entwickelten erstaunliche Konzepte zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von CO2 -Emissionen. Bei einer Abschlusspräsentation stellten sie am Freitag ihre Ergebnisse vor.

Eine Woche hatten die jungen Wissenschaftler Zeit, ihre Konzepte zu erarbeiten. Dabei wurden sie von Markus Bertholf begleitet. Der Moderator des IFOK-Insituts, das das Projekt ins Leben gerufen hatte, betonte: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit den Jugendlichen zu arbeiten." Für ihre Gedanken erhielten die jungen Leute viele Komplimente, von FMG-Chef Dr. Michael Kerkloh ebenso wie von Europaabgeordnetem Bernd Posselt. Dieser lobte die Schüler und FMG-Azubis für die in ihren Ideen erstklassig verwirklichte Kombination aus Ökonomie und Ökologie.

Moosburgs Vizebürgermeister Martin Pschorr, der zugleich auch Realschullehrer ist, maß vor allem der Projektarbeit im schulischen Unterricht einen hohen Stellenwert bei. Nun waren die Schüler und FMG-Azubis an der Reihe, ihre Ideen zu präsentieren. Eine Hauptidee für den grünen Flughafen der Zukunft trug den passenden Titel "Green Future". Sie sieht einen Wettbewerb im Internet vor, über den jedermann in der Flughafenregion seine Ideen zu einem nachhaltigen Airportbetrieb einbringen kann. Regelmäßige Veranstaltungen mit Prominenten, Sportereignisse und eine an das Programm gekoppelte Jobbörse sollen zum Mitmachen anregen.

Um beim Luftfrachtverkehr den Energieverbrauch zu verringern, schlugen die Schüler und Azubis eine Allianz von Flughafen, Cargo-Airlines und Spediteuren vor. Im Rahmen dieses Zusammenschlusses mit dem Namen "Global Air Trade" sollen die Beteiligten über finanzielle Anreize zum Energiesparen motiviert werden. Wer die Bedingungen erfüllt, bekommt ein Zertifikat in Form eines "grünen Siegels" verliehen.

Um die Vorschläge auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen, hatten die Jungwissenschaftler während der Projektwoche zudem die Gruppe "Bürgeralarm" gebildet, die die Konzepte kritisch hinterfragt hatte und brachten nun mögliche Kritikpunkte an "Green Future" und "Global Air Trade" vor. Eine andere Gruppe mit dem Namen "X-Faktor" hatte sich Gedanken gemacht, wie man die Ideen am besten an den Mann bringen könnte und stellte Marketing-Vorschläge vor.

Es gab aber auch noch die Schülergruppe "Klartext" vom fiktiven Fernsehsender "Öko-TV". Sie gingen live auf Sendung und ließen in Form von Interviews und Reportagen die vergangene Projektwoche am Flughafen noch einmal Revue passieren. Dabei wurde auch noch die Idee einer "Green Shopping Association" am Münchner Flughafen vorgestellt. Dabei sollen die Verkaufsläden am Flughafen durch moderne Technologien wie beispielsweise LED-Lampen ihren Energieverbrauch senken.

An dem Projekt nahmen Kerstin Asche, Stefanie Lumnitz, Julius Mayer, Julian Grüble, Raphael Gabhardt, Veronika Weighardt, Verena Urban, Melanie Ederer, Stephan Schlüter, Patrick Angerer, Fabian Maroski, Julian Lachner und Benedikt Gruber vom Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasium sowie die FMG-Azubis Tobias Haider, Sebastian Seraphin und Christopher Ottler teil.

Moosburger Zeitung, Samstag, 13.11.2010





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