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05.05.1976
  Von: Moosburger Zeitung

„Erster Spatenstich“ erfolgte mit dem Radlader

 

Nun sind endlich die Bauarbeiten fürs Gymnasium angelaufen Landrat würdigte die großen Leistungen der Stadt Moosburg Das Projekt war nicht leicht durchzufechten

30.04.1976, 1. Spatenstich: Architekt W. Schorr , Landrat L. Schrittenloher, StD N. Herrmann, 1 . Bürgermeister Oscar Hertel, (v.l.n.r.)

Moosburg. Als großer Tag wird der 30. April 1976 in die Geschichte des Moosburger Gymnasiums eingehen, begannen doch endlich die Bauarbeiten für die seit Jahren geplante und in diesem Zeitraum zum Teil heftig kritisierte Maßnahme. Zum „ersten Spatenstich" hätten sich neben Landrat Ludwig Schrittenloher und Moosburgs Bürgermeister Oscar Hertel auch der Schulleiter, Oberstudiendirektor Norbert Herrmann, Elternbeiratsvorsitzender Blechinger, Architekt Schorr sowie Herren des Stadtrates und des Kreisrates, der Stadt- und Landkreisverwaltung und der beteiligten Baufirmen eingefunden. Weil man im städtischen Bauhof anscheinend über keinen Spaten verfügt, wie der Landrat humorvoll feststellte, stieg er auf den Radlader, welcher die ersten Erdarbeiten vornahm.

Wenn das Wetter paßt, will die Firma Schuh & Weise um den 20. Mai herum so weit sein, daß anschließend die Bauunternehmung Hilz mit den Fundamentierungsarbeiten für den Neubau beginnen kann. Die gesamten Baukosten werden sich auf etwa 7 Millionen Mark belaufen. Landrat Schrittenloher ging nochmals kurz auf die Vorgeschichte ein und erwähnte dabei die im Vorjahr aufgetretenen Schwierigkeiten, als die über das Krankenhaus-Finanzierungsgesetz vorgesehenen Zuschüsse in Höhe von 6 Millionen Mark nicht eingingen. Besonders hervorgehoben wurden in den Ausführungen des Landrats die Leistungen der. Stadt Moosburg in Form eines Zuschusses von 700 000 DM und die Überlassung eines Grundstückes im Wert von knapp einer Million Mark.

Mit Genugtuung konnte der Redner ferner berichten, daß es durch gemeinsame Bemühungen, u. a. auch mit Unterstützung von MdL Otto Wiesheu, gelungen sei, eine optimale staatliche Zuschußgewährung zu erreichen. Man dürfe berechtigte Hoffnungen haben, daß diese Zuschüsse 45 Prozent der Gesamtkosten ausmachen werden.
Zuletzt sprach auch Bürgermeister Hertel freudige Worte anläßlich dieses erfreulichen Ereignisses, wobei er betonte, daß es für ihn und seine Moosburger Kreistagskollegen nicht leicht gewesen sei, das Projekt durchzufechten. Man sei dabei manchen „Messerstichen" der Kreisräte aus anderen Landkreisgebieten ausgesetzt gewesen.





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