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05.02.2005
  Von: Reinhard Knieper (Moosburger Zeitung)

Mit Musik Hoffnung und Hilfe spenden

 

Benefizkonzert im Kastulusmünster: Gymnasiasten musizieren zu Gunsten von Flutopfern

Moosburg. Am Donnerstag fand im Kastulusmünster ein Benefizkonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums zugunsten der Katastrophenhilfe „Little Smile e.V.“ in Sri Lanka statt. Obwohl der Besuch mit nur knapp 100 Zuhörern nicht ganz den Erwartungen entsprach, erbrachte die Veranstaltung dennoch einen stolzen Erlös von über 1000 Euro, die in voller Höhe dem Kinderdorf Little Smile Koslanda in den Bergen Sri Lankas zugute kommen werden, wie Rektor Wolfgang Hansjakob eingangs erklärte.

Das von der Missionszentrale der Franziskaner unterstützte Projekt Little Smile e.V. mit Sitz in Eichstätt ist ein von Michael Kreitmeir und durch Spenden finanziertes Hilfsprojekt für singhalesische und tamilische Kinder, die im Bürgerkrieg Sri Lankas beide oder ein Elternteil verloren haben. Zum Dorf gehören Kinderhäuser, Wirtschaftsgebäude, eine Schule, eine Ausbildungswerkstatt, eine Nähschule, ein buddhistischer und hinduistischer Tempel, ein Gästehaus, Wohngebäude für Angestellte und ein Haus der Begegnungen in traditioneller Bauweise.

Durch Pfeffer-, Rosen- und Gemüseplantagen, die Herstellung von Medizin und Ölen aus dem eigenen Heilkräutergarten und die Produktion von Möbeln in der Schreinerei, sowie ein Gästehaus soll bis zum Jahr 2008 die wirtschaftliche Eigenständigkeit erreicht werden. Seit den Abendstunden des 27. Dezembers wird vom Kinderdorf Little Smile aus Hilfe für von der Flutkatastrophe besonders hart getroffene Menschen an der Ostküste organisiert. Little Smile hilft besonders den Kindern in der Region Kalmunai, etwa 80 Kilometer südlich von Batticaloa. Die erste Soforthilfe hat die leidgeprüften Menschen bereits erreicht.

Auch der Erlös aus dem Benefizkonzert des KRvF-Gymnasiums werde bis auf den letzten Cent in die Katastrophenhilfe vor Ort fließen, versicherte Rektor Hansjakob. Kirchengemeinderatsvorsitzender Gerhard Wiesheu hieß die Besucher Willkommen und forderte sie auf, an diesem besonderen Tag inmitten des bunten Faschingstreibens einmal in die Rolle von Samaritern zu schlüpfen und großzügig zu spenden.

Das musikalische Programm wurde von Benedikt Celler eröffnet, der auf der Münsterorgel eindrucksvoll das Präludium d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör brachte. Anschließend führte die Blockflötengruppe die Instrumentalstücke „Der grimmige Tod mit seinem Pfeil“ von Michael Praetorius und „0 Welt, ich muss dich lassen“ von Heinrich Isaac auf und überzeugte durch diszipliniertes Zusammenspiel.

Zwischen den Musikstücken erinnerten die Sprecher Kathi Kraus und Julius Kempf mit Textbeiträgen an die schrecklichen Ereignisse in den betroffenen Katastrophengebieten. Rektor Wolfgang Hansjakob übernahm selbst den Gesangspart in Johann Sebastian Bachs „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, einer Kantate für Bass?Solo, Chor und Orchester. Solistisch wurden die Rezitative sicher von Annemarie Flurl (Oboe), Benedikt Celler (Orgel) und Constanze Weber (Violoncello) begleitet. Zeilen wie „Mein Wandel auf der Welt ist einer Schifffahrt gleich: Betrübnis, Kreuz und Not sind Wellen, welche mich bedecken und auf den Tod mich täglich schrecken“ stellten eine passende Verbindung zur Flutkatastrophe in Südostasien dar und mündeten zusammen mit Chor und Orchester in dem ergreifenden Choral „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder, komm und führe mich nur fort, löse meines Schiffleins Ruder, bringe mich zum sichern Port!“

Mit einer Gospel Messe von Robert Ray beschloss der von Susanne Hensel (Klavier) Robert Kutzob (Schlagzeug) und Robert Römer (E-Bass) begleitete Schulchor das Programm. Die Sätze „Kyrie ? Lord have mercy“, „Gloria ? Glory to god in the highest”, “Credo ? I believe in god”, “Acclamation ? Hallelujah praise the lord”, “Sanctus ? Holy, holy lord god of hosts” und Agnus Dei ? Lamb of god” verlangten den Sängern ein hohes Maß an Intonationssicherheit ab und reihten sich in ebenso anspruchsvoller wie ansprechender Harmonik abwechslungsreich  aneinander. Sonderbeifall verdienten sich die Gesangssolisten Sabine Heller (Alt), Juliane Malik (Sopran) und Georg Goldbrunner (Tenor), sowie der gesamte Schulchor. Die Gesamtleitung lag bei Hans Grichtmaier. Für die Einstudierung zeichneten Anna und Hans Grichtmaier verantwortlich. Nach langem Beifall beschloss eine Wiederholung aus der Gospel Messe den gelungenen Abend.

 





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