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01.10.2005
 

Studienfahrt Wien der Leistungskurse Kunst und Deutsch K13

 

Zeit- und Ortfaktor

Wohin: Wien

   

Wann:1.10.–4.10.2005 

8.14Uhr- 19.14 Uhr
 

Wiener-Zeit:

Während unseres viertägigen Aufenthalts in Wien sprangen wir oft zeitlich in der Wiener Geschichte vor und zurück. Angefangen bei einem modernen Wien, dargestellt im Theaterstück „Das Maß der Dinge“, übergehend in den „Wiener Aktionismus“ der 60er Jahre im MUMOK (Museum der Modernen Kunst), über wahlweise Schönbrunn der Kaiserzeit inklusive Sisi & Co oder dem Jugendstil der Jahrhundertwende in der Secession und im Hundertwasserhaus, mit kurzzeitigen Zeitsprüngen ins Kaffeehaus und in angesagte Klubs und Bars des 21ten Jahrhunderts gelangten wir ins Burgtheater, indem uns sowohl die moderne Technik des Bühnenaufbaus, als auch das 150 Jahre alte Belüftungssystem vorgeführt wurde. In der anschließenden Stadtführung sprangen wir wieder ins Wien des 19.Jahrhunderts zurück mit kurzen, aber prägnanten Einblicken in die Kunst, Literatur und Musik. Zuletzt schlenderten wir über den Naschmarkt, der die heutige kulturelle Vielfalt Wiens widerspiegelte.
 

Unsere-Zeit:

Für uns begann der Tag meist ZU FRÜH, da das Frühstücksbuffetnur bis 9.00 Uhr geöffnet hatte, was die Herren der Schöpfung meist nicht wahrnehmen konnten…aus welchem Grunde auch immer. Doch deswegen endete der Tag noch lange nicht früh, sondern es wurde bis spät in die Nacht gefeiert, woran die allgemeine Sperrstunde um Mitternacht auch nichts ändern konnte.
 

Zeitbegrenzung:

KEINE 

(Aufgrund der non-stop geöffneten Jugendherberge und der Kulanz der Lehrer hatten wir 24 h Ausgang) 
 
 

Valerie & Sabrina

Kulturfaktor

Einen ersten Eindruck von Wien bekamen wir gleich kurz nach der Ankunft am Samstagnachmittag bei einer Erkundungsfahrt mit der Linie 1 entlang der Ringstraße, an der sich ein Prachtgebäude an das nächste reiht. Auch der Stephansdom – als zentraler Punkt in der Innenstadt – wurde schon einmal kurz besichtigt, bevor wir erste Erkundungen auf eigene Faust unternahmen. Gemeinsam trafen wir dann wieder am Abend zusammen: Das moderne Theaterstück „ Das Maß der Dinge“-im Akademietheater ( einer zweiten Spielstätte des Burgtheaters ) von Neil la Bute in Starbesetzung aufgeführt ( u.a. Johanna Wokalek, bekannt aus „Barfuß) – sprach das jugendliche Publikum sehr an. Das anfangs wirklich witzige Stück regte am Ende nach einer überraschenden Wendung zum Nachdenken an – Pygmalion-Effekt und Grenzüberschreitungen – hier im Kunstbetrieb angesiedelt – führten noch am nächsten Tag im MuMok ( Museum für moderne Kunst ) zu weiteren Diskussionen.

Der Sonntag war ganz der Bildung und Bewegung gewidmet. Start war im Museumsquartier, dem erst seit zwei Jahren geöffneten neuen „Prunkstück“ Wiens. Wahlweise besuchten wir das Leopoldmuseum (:Impressionistenausstellung / Dauerausstellung: Jugendstil / Expressionisten) oder das MuMok, dass die Besucher des 1.Stockwerks : Wiener Aktionismus – sehr schockierte. Die nächsten Stationen des „Wien-Marathons“ führten auf freiwilliger Basis zur „Secession“ ( Beethoven-Fries) und anschließend zum Hundertwasserhaus. Einige von uns schauten sich derweil Schönbrunn, den Prater oder die Hofburg an. Durch Glück im Unglück konnten wir am Montagmorgen eine nicht alltägliche Führung im Burgtheater genießen. Da der eigentlich vorgesehene Führer erkrankt war, führte uns der seit zwanzig Jahren im Burgtheater tätige Gebäudeverwalter des Hauses hinter die Kulissen, und zwar wortwörtlich vom Keller bis zum Dach – ein unvergessliches Erlebnis! Das Wien des 19.Jahrhunderts wurde uns am Nachmittag von Frau Tretter, einer sehr bemühten und kompetenten jungen Stadtführerin, mit anschaulichen Materialien bei einem Stadtspaziergang vermittelt. Mit Bildern von Vertretern dieser Epoche aus den Bereichen Malerei, Musik, Literatur, Architektur und Politik fiel es uns leicht, die teils ganz gegensätzlichen Strömungen dieser Zeit zu verstehen. Am Endpunkt der Führung wurde – postiert zwischen klassizistisch-prunkhaft gestaltetem Kriegsministerium und der vom Jugendstil geprägten Postsparkasse, zwei völlig unterschiedliche Gebäude,die aber zeitgleich erbaut worden sind, -  die Spannung der Jahrhundertwendenzeit noch einmal greifbar. Aber auch die aktuelle Wiener Jugendkultur sollte nicht zu kurz kommen: Ein Besuch im Flex gehört einfach dazu. Am Dienstagvormittag gab es noch Gelegenheit im „Belvedere“ den „Kuss“ von Klimt und eine historisch ausgerichtete Sonderausstellung zu besuchen, bevor die Wienfahrt so langsam bei einem Besuch auf dem Naschmarkt ihr Ende fand.

Birgit, Anna, Jasmin

Spaßfaktor  

Nebst Kultur und hohen Dingen

kann Wien auch noch ganz anders klingen;

neben Schiele, Klimt und Loos,

ist hier auch was ganz anderes los:

Willst du mittags dich amüsieren,

musst du nur im Cafèhaus flanieren.

Davon, wie wir wissen, gibt es viele Sorten

mit den besten leckersten Torten.

Willst du`s lieber bunt und heiter,

geh zu Hundertwasser weiter.

Doch Abwechslung sollte auch mal sein,

darum gingen wir am Dienstag zum Naschmarkt rein:

zwischen zahlreichen Ständen mit leckeren Sachen

kann Essen noch mehr Freude machen.

Abends gingen wir immer fort,

und Bars sind dafür der perfekte Ort:

deshalb, zum Beispiel, ab ins „Centimerter“,

denn dort gab`s Bier doch gleich im Meter!

Am letzten Abend luden uns Holinski und Görgner ein,

es sollte ja etwas Besonderes sein.:

In der Kneipe „Alt-Wien“ mit vielen Plakaten an der Wand,

reichten sich Bier und Ouzo die Hand.

Doch das war noch lange nicht der Schluss,

denn das „Flex“ ist in Wien ein „Muss“!

Nach einer kleinen Suchaktion

fanden wir den Szenetreff an der Donau schon.

Düster, verraucht, viel Graffiti an der Wand,

hier nicht gewesen zu sein, wär schon eine Schand`:

Draußen Getränke und Biertische nur,

dafür drinnen Disco pur.

Die Lehrer trennten sich bisweilen,

denn Frau Holinski wollte gleich zur Tanzfläche eilen.

Wir alle waren keine schlechten Tänzer,

nur Herr Görgner war der Schwänzer.

Doch jeder Spaß hat seinen Preis,

der nächste Morgen war ein ....

Abreisetag!
 

Alexandra und Sabrina L.

Genussfaktor

Vollbepackt mit schönen Sachen (5-Minuten-Terrinen ) erreichten wir unser Ziel. Sofort nach der Ankunft in der Jugendherberge in der Myrthengasse wurden uns unsere Illusionen von einem gemütlichen Abendessen in Zimmeratmosphäre genommen: Die Jugendherberge ist „angeblich!“ mit „hochsensiblen“ Rauchmeldern ausgestattet, die es uns nicht ermöglichten, den eigens mitgeschleppten Wasserkocher zu benutzen. Bei Fehlalarm wären Kosten in Höhe von 700 Euro auf uns zugekommen – eine teure Suppe! Deshalb versuchten wir unseren Hunger anderweitig zu stillen: Mittagsbesuche bei McDonald und Döner- bzw. Pizzabuden standen auf der Tagesordnung. Zur Verwöhnung unseres Magens gönnten wir uns ein Abendessen beim Chinesen um die Ecke. Nach einem lustigen Abend in der Bar „Seven Cocktails“ ( in der es nicht gerade billig war: eine Flasche Champagner 800 Euro ) stillten wir unsere nächtlichen Hungerattacken mit Chips, Keksen, Gummibärli und Co. Beim allmorgendlichen Kontinentalfrühstück ging es zu wie in einem Bienenstock. Typisch wienerische Spezialitäten, die man als Tourist nicht verpassen darf, sind natürlich die Sachertorte und Café Melange in einem der historischen Caféhäuser oder auch die zahlreichen Naschereien ( z.B. Trockenfrüchte ) auf dem Naschmarkt. 

Christiane, Abeline, Verena

HOGÖ-Tours - Komplettangebot:

Buchen Sie hier! Unser Komplettangebot: Zimmer- und Bahnkartenreservierung Transfer zur Jugendherberge / zum Bahnhof Begleitmaterial für Ihren Aufenthalt z.B. zu den Themen: Literatur, Architektur, Cafèhauskultur, Ringstraße o.ä. „liebevoll“ in Handarbeit erstellter, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener Stadtplan mit Hinweisen auf kulturelle Highlights, Cafèhäuser, Theater, kostengünstige Beisl oder Szenetreffs kompetente Dauerauskunft auf alle Ihre Fragen bei gemeinsamen Unternehmungen ein auf Sie ausgerichtetes Ausflugs- und Kulturprogramm bestehend aus Führungen und Theaterbesuch ( selbstverständlich mit guten Sitzplätzen zu günstigen Preisen) Engagement einer ortskundigen auf Ihre Bedürfnisse hin Vorschlagslisten für aktuelle Studententreffs erstellenden Mitarbeiterin Organisation eines Abschlussabends im typisch Wiener Ambiente mit anschließender Begleitung in Ihrem Alter und Bedürfnis entsprechende Vergnügungslokale Motivationsarbeit – auch schon ab 8.00 Uhr morgens - gehört zum Service Kulanz bezüglich Ihrer persönlichen Besichtigungswünsche und Heimkehrzeiten Aufbereitung Ihrer Fahrt nach Abschluss – hier allerdings Eigenbeteiligung erwünscht – zum Zwecke der Erinnerung / Öffentlichkeitsarbeit Kostenneutrale Reisefinanzierung für den Arbeitgeber durch Einbindung von 3 freien Tagen und Eigenfinanzierung seitens der Reiseleiter

bieten wir ausschließlich

jungen, kulturell interessierten Damen und Herren, die mit den Sekundärtugenden Freundlichkeit, Höflichkeit, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit ausgestattet sind und die in der ihnen zur freien Verfügung stehenden Zeit nicht ausschließlich shoppen und „kneipen“, sondern ihren Wissenshorizont eigenständig und intrinsisch motiviert erweitern. 

Nicht zwingend notwendig, aber angenehm für die Reiseleitung sind:

a) ansprechende Kommunikationsfähigkeiten zum Zwecke der Diskussion und Konversation sowie eine tolerante Haltung gegenüber eventuell vorkommenden – je nach Witterung und Reiseverhältnissen nie auszuschließenden - leichten Verspätungen des betreuenden Personals und kurzfristig angesetzten Änderungen im Programmablauf
b) die Fähigkeit durch Mimik, Gestik oder Verbalbeiträge der Reiseleitung gegenüber zu signalisieren, dass ihre Arbeit nicht umsonst ist, sondern die Reiseziele Bildung und Spaß erreicht werden.

Achtung!

Ausgebucht vom 1.10.2005 – 4.10.2005


Für die Reisegruppe: Kunstleistungskurs & Deutschleistungskurs K13

des Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasium
 

Ute Holinski / Stefan Görgner





Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
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