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17.02.2011
 

Aktive Freizeitgestaltung in der Schule

 

Am Gymnasium soll ab 2011/12 eine offene Ganztagsschule eingeführt werden

Moosburg.

Die Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt führen auch zu einem Wandel in den Familienstrukturen. Viele Mütter sind berufstätig, die Kinder werden häufig schon in sehr jungen Jahren in Kinderkrippen betreut oder besuchen nach der Schule einen Hort. Auch am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium soll es ab dem Schuljahr 2011/12 die Möglichkeit geben, Kinder der Jahrgangsstufen fünf bis sieben am Nachmittag betreuen zu lassen. Dafür soll dort eine offene Ganztagsschule eingeführt werden.

Dabei handelt es sich um ein freiwilliges Angebot der Schule. Die Kinder besuchen vormittags ganz regulär den Unterricht bis 13.05 Uhr. Anschließend können sie sich bis 16.45 Uhr unter Aufsicht im Schulgebäude aufhalten. "Es soll eine Unterstützung für die Familien sein", betont der stellvertretende Schulleiter Hans Loibl. Pauken müssen die Schüler da aber nicht. "Es findet kein Unterricht statt, es ist keine erzieherische oder pädagogische Maßnahme", so Loibl. Stattdessen können die Kinder gemeinsam in der Mensa zu Mittag essen und werden bei den Hausaufgaben unterstützt. Außerdem soll es ein umfassendes Freizeitangebot mit sportlichen, musikalischen und gestalterischen Aktivitäten geben, altersgemäß und den Interessen entsprechend. "Es soll schon was passieren", sagt Loibl.

Eltern können ihre Kinder für die offene Ganztagsschule anmelden, diese sollten an mindestens zwei und höchstens vier Nachmittagen an dem Programm teilnehmen. In den 5. und 6. Klassen wurden bereits Umfragen gestartet, 35 Anmeldungen sind schon eingegangen. Wenn im Mai die Einschreibung für das kommende Schuljahr stattfindet, wird auch diesen Eltern das Projekt vorgestellt. "Derzeit haben wir vor, zwei Gruppen zu bilden", sagt Loibl, diese sollen zwischen 15 und 20 Schüler stark sein. Betreut werden die Kinder jedoch nicht von Lehrern, sondern von Sozialpädagogen, die die Katholische Jugendfürsorge Freising zur Verfügung stellt. Zur Einstellung dieser Kräfte wird die offene Ganztagsschule vom Staat gefördert: 26 000 Euro pro Gruppe und Jahr gibt es. Der Beitrag für die Eltern liegt bei monatlich 20 Euro, dazu kommt natürlich noch das Geld für Mittagessen.

Ob es die offene Ganztagsschule ab September wirklich am Moosburger Gymnasium geben wird, hängt allerdings noch davon ab, ob die Regierung von Oberbayern den Antrag der Schule genehmigt. Die Entscheidung fällt im Juli. Robert Stangl

Für interessierte Eltern findet am Montag, 21. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula eine Informationsveranstaltung statt. Die verbindliche Anmeldung ist in der letzten Schulwoche im Juli. Ansprechpartner ist Hans Loibl.

Moosburger Zeitung, 17.02.2011





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