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25.08.2007
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Eine Kantine und ein neuer Pausenhof

 

Der Erweiterungsbau des Gymnasiums ist so gut wie fertig – Bepflanzung im Herbst

Was im neu gestalteten Pausenhof noch fehlt, ist die Bepflanzung.

Dieses Halbrund aus Naturkalkstein-Blöcken lädt zum „Lümmeln" ein.

Ein „Digestorium" gibt es in den neuen Chemieräumen.

Die neuen Klassenzimmer sehen nicht viel anders aus als die alten.

Ein EDV-Raum mit 32 Computern entstand im ersten Stockwerk des Neubaus.

Moosburg. Zwei Drittel der Sommerferien sind schon wieder vorbei. Gut zwei Wochen sind es noch, dann beginnt das neue Schuljahr 2007/2008. Ab 11. September müssen die Kinder und Jugendlichen wieder die Schulbank drücken. Am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium werden sie dann einige Neuerungen vorfinden. Der Neubau wurde bereits fertiggestellt, es wird eine Kantine geben, in der die Schüler mittags essen können, und der Pausenhof bekam eine Grundüberholung. Außerdem entstand eine ganze Reihe neuer Unterrichtsräume, auch die Lehrer haben mehr Platz. Bei einem Rundgang mit Architekt Michael Wacker und Siegfried Pollner, Leiter des Hochbauamts am Landratsamt Freising, hat die Moosburger Zeitung vorab den Neubau besichtigt.

Wenn die Gymnasiasten am ersten Schultag das Gebäude über den Haupteingang betreten, dann erwartet sie erst einmal die altbewährte Aula, die unverändert geblieben ist. Doch über die Treppe gelangen sie in den früheren „Neubau". Dort wurden im Zuge der Bauarbeiten zwei Klassenzimmer zu einem modernen Chemiesaal und einem Chemie-Übungsaal umfunktioniert. Ein so genanntes mobiles Digestorium wurde ebenfalls installiert. Im Chemieunterricht kann der Lehrer in dieser mit Glasscheiben versehenen „Versuchsstation" Experimente vorführen. Wenn es dann einmal krachen sollte, sind die Schüler geschützt.

In beiden Sälen gibt es einen Dunstabzug, so dass die Station auch in beiden genutzt werden kann. Die Türen zu diesen Räumen wurden nach hinten versetzt, damit man in dem schmalen Gang zumindest dort keine Tür mehr gegen den Kopf geknallt bekommt, wenn sie geöffnet wird. Über diesen Gang gelangt man nun in den Neubau. Elf neue Klassenzimmer wurden hier geschaffen, die nicht nur mit Tischen, Stühlen und einer Tafel ausgestattet sind, sondern auch mit Schließfächern und einer Mediensäule, in der ein PC-Anschluss zu finden ist, und von wo aus man Licht und Jalousien bedienen kann. Außerdem sind alle Klassenräume dafür vorbereitet, einen Beamer anschließen zu können. Im ersten Stockwerk ist ein moderner EDV-Raum entstanden, in dem 32 Computer mit Flachbildschirmen stehen. Zudem befinden sich hier das Kollegstufenbüro und das Kollegstufensekretariat.

Schülerinnen und Schüler, die am Nachmittag Unterricht haben, müssen künftig nicht mehr außer Haus gehen, um etwas zu essen zu bekommen, sondern nur ins Erdgeschoss, wo in der Kantine bald die Mittagsbetreuung anlaufen soll (siehe auch nebenstehender Kasten). Es gibt einen großen Speisesaal mit Essensausgabe, der dank einer flexiblen Wand bei Bedarf auch noch erweitert werden kann. Der Raum dahinter kann ansonsten als Aufenthaltsraum genutzt werden. Die Küche ist zweigeteilt in einen Ausgabebereich und einen Spül- und Reinigungsbereich.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Pause haben die Schüler nun auch, denn der Pausenhof wurde komplett erneuert. Landschaftsarchitektin Irmgard Nagl sagte, es  hätte den Wunsch nach mehr Sitz- und mehr Spielgelegenheiten gegeben. Beidem ist sie nachgekommen. Direkt vor der Kantine entstand so etwas wie ein Amphitheater, ein Halbrund aus Naturkalkstein-Blöcken, wo die Schule Aufführungen zeigen oder sich die Schüler einfach nur hinsetzen und entspannen können. Bänke und Betonblöcke werden noch angebracht, die weitere Sitzmöglichkeiten schaffen.

Damit sich die Schüler auch sportlich betätigen und austoben können, gibt es eine Fläche mit zwei Basketballkörben sowie zwei Tischtennisplatten. Nur die Bepflanzung fehlt bisher noch, aber „die wird im Herbst gemacht", sagte Nagl. Elf Bäume werden noch gepflanzt, zudem viel Bambus, Gräser und Stauden. Doch das „neue" Gymnasium bietet nicht nur viel Neues für die Schüler, sondern auch für die Lehrer. Es wurde ein neues Hausmeisterhaus gebaut. Die alte Hausmeisterwohnung wurde umgebaut und dem Lehrerzimmer angschlossen. Dieses ist jetzt größer und die Lehrer verfügen zudem über einen Kopierraum und ein „Silentium", ein Zimmer, in dem sie sich zum Korrigieren zurückziehen können. „Die Lehrer können jetzt optimal arbeiten", betonte Architekt Wacker.





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