Home | Sitemap | Kontakt | Impressum | Nachrichten | intern | Pressespiegel 

Informationen        Schulleben        Lehrer        Schüler        Eltern        








16.09.2010
  Von: Karl Rausch

Exkursion des LK G20 vom 16. bis 18. September nach Nürnberg

 

Fotos: Karl Rausch

Der letzte LK Geschichte am KRvF-Gymnasium begann das Schuljahr, wie es nun schon seit Jahren üblich ist, mit einer Wochenendexkursion, die uns wie im Vorjahr nach Nürnberg führte. Auch das Programm war weitgehend identisch, bis auf zwei Ausnahmen. Die erste sollte die Unterkunft betreffen. Statt der vertrauten Jugendherberge in der Kaiserburg mussten wir diesmal auf das im Reichswald am Flugplatz gelegene Jugend-Hotel ausweichen. Obwohl die Schüler, die bis Spät in die Nacht die Besonderheiten der Franken-Metropole erforschen wollten, das Haus nur nach längeren Fußmärschen oder mit dem Sammeltaxi erreichen konnten, waren sie mit ihrem Quartier sehr zufrieden. Am Donnerstagnachmittag stand nach dem Bezug der Zimmer noch eine informative Führung auf der Kaiserburg auf dem. Weil des Wetter hielt, bot sich uns von dort aus ein herrlicher Blick auf die Altstadt.

Am Freitagvormittag lag der Themenschwerpunkt auf der mittelalterlichen Stadt. Nach der Erkundung des gruseligen Lochgefängnisses im Alten Rathaus ging es weiter zur Sebalduskirche mit ihren berühmten Schnitzereien von Veit Stoß. Kurz vor der Mittagspause konnten wir schließlich im Dürerhaus nicht nur die Kunstwerke des berühmten Malers bewundern, sondern wurden dort auch in seine Wohn- und Arbeitsverhältnisse eingeführt. Der schön gelegene Platz an der nordöstlichen Stadtmauer lädt mit seinen vielen Ausflugslokalen zur Einkehr ein, die wir allerdings links liegen ließen und statt dessen dem "Franken-Lädla" einen Besuch abstatteten. Bereits die Schaufensterauslagen zeigten, welche großen kulturellen und mentalen Unterschiede es zwischen Bayern und Franken gibt.

Nach der Mittagspause besuchten wir das Reichsparteitagsgelände am Dutzendteich. Die Ausstellung "Verführung zur Gewalt" in der monumentalen Kongresshalle, die nie ganz fertig gestellt wurde, faszinierte die Schüler so sehr, dass der Zeitplan ins Wanken kam. Denn unmittelbar daran schloss sich eine Begehung des Areals unter kundiger Leitung des Historikers Ingo Eiden an, der uns mit dem baulichen Größenwahn der Nazis vertraut machte. Weil auch er eher etwas überzog, konnten wir erst kurz vor 18 Uhr in den wohlverdienten Feierabend gehen.

Weil es genau 175 Jahre her ist, dass in Deutschland die erste Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet wurde, kamen wir am Abreisetag nicht am Eisenbahnmuseum vorbei, das für Bahnfans alles bietet, was das Herz begehrt. Neben einer großen Abteilung mit Spielzeugeisenbahnen wird die Geschichte der Bahn seit dem frühen 19. Jahrhundert didaktisch gut aufbereitet präsentiert. Die Stars im Jubiläumsjahr sind außer dem maßstabsgetreuen Nachbau des "Adlers", einige Exponate aus England, nämlich die drei Lokomotiven, die sich 1825 ein spektakuläres Wettrennen in Darlingten lieferten und dem neuen Verkehrsmittel damit zum Durchbruch verhalfen.

Ein Kuriosum am Rande. Wir waren viel mit dem ÖPNV in Nürnberg unterwegs und ausgerechnet in der Stadt der Reichsparteitage benutzten wir erstmals eine "führerlose" U-Bahn. Auf dem Rückweg am Samstagnachmittag erholten wir uns von den Strapazen der letzten beiden Tage. Weil Oktoberfestbeginn war, sah man besonders ab Regensburg viele seltsam eingekleidete Passagiere zusteigen.

Ich möchte mich an dieser Stelle zuerst ganz herzlich bei meiner Begleiterin Frau Weiß bedanken, aber auch bei den Schülerinnen und Schülern, die mit viel Enthusiasmus, Ausdauer und Disziplin die Exkursion zu einem Erlebnis machten.





Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Albinstr. 5, 85368 Moosburg a.d. Isar
Telefon 08761 7227 - 0; Telefax: 08761 7227 - 27
www.gymnasium-moosburg.de; infono_Spam (at) noSpam$gymnasium-moosburgde

Piwik Deaktivieren

test