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12.03.2011
 

Durchfallen verboten !

 

Wiederholer sind weder in K 13 noch in Q 12 erwünscht

Moosburg.

Für die Schüler der diesjährigen K 13 am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium hat die heiße Phase bereits begonnen. Am 18. März steht die erste Abiturprüfung an. Diese wurden für den letzten G 9-Jahrgang vorgezogen. Martin Deutinger hatte die Leistungskurse Mathematik und Physik, zusätzlich wird er sich in Deutsch und Erdkunde prüfen lassen. Vorher aber musste er die abgespeckte 13. Klasse durchlaufen. "Die verkürzten Semester waren schon stressig", sagt der 18-Jährige aus Aich. Die Kollegiaten mussten die Facharbeit früher abgeben als sonst, zwischen Mitte Januar und Mitte Februar mussten sie in allen Fächern, außer den Leistungskursen, ihre letzten Schulaufgaben schreiben. Aufgrund der kürzeren Zeit kam da nicht viel Stoff zusammen, "den muss man schon genau anschauen". Weil meist nicht alle Schüler ausgefragt werden konnten, wurden für diese extra Stegreifaufgaben gestellt.

Es ist eine besondere Situation für die K 13. "Es kommt einem manchmal so vor, als wenn man durchgeschoben wird", sagt Martin Deutinger. "Die Lehrer sagen, es darf möglichst keiner durchfallen." Schließlich läuft im G 8 alles anders. Das ist bei der Q 12 ähnlich. Manche Schüler haben das Gefühl, das erste G 8-Abitur dürfe keinesfalls schlecht ausfallen. "Das Ministerium will verhindern, dass wir - die Versuchskaninchen - wegen der schlechten Noten keinen Studienplatz kriegen", sagt Michael Stangl, der zum ersten G 8-Jahrgang gehört.

In seiner Schullaufbahn hat der Schüler einige Erfahrungen gesammelt. "Die Lehrer versuchen, den Stoff unterzubringen, es geht aber zeitlich nicht. Darum streichen sie halt was weg", sagt er. Schon in der 5. Klasse hatte Michael Stangl alle zwei Wochen zweimal Nachmittagsunterricht, in der 11. Klasse regelmäßig viermal. "Die 11. Klasse war am stressigsten", sagt er, "aber nicht am schwersten". Der 17-Jährige aus Volkmannsdorferau hat sich "in der Unter- und Mittelstufe schwerer getan".

Neu am G 8 sind das Wissenschafts- und das Projektseminar. Im W-Seminar befassen sich die Schüler mit einem bestimmten Thema, über das sie dann auch ihre Facharbeit schreiben, im P-Seminar arbeiten sie eineinhalb Jahre lang an einem bestimmten Projekt, das am Ende ein greifbares Ergebnis bringen soll. Stangl hat einen Bronzekopf modelliert und hatte daran seinen Spaß.

Jetzt geht es für beide Schüler ans Abitur. Während Martin Deutinger zur Vorbereitung die Abiturprüfungen aus den vergangenen Jahren zur Verfügung stehen, muss sich Michael Stangl mit Musteraufgaben begnügen. Die werden im Unterricht und als Hausaufgabe gemacht. "Am Anfang sitzt man schon noch davor und denkt ?Was jetzt ?', aber nach ein paar Übungsaufgaben geht's schon", sagt Stangl. Egal wie, für das Abiturzeugnis wird es für beide hoffentlich reichen. -sr-

Moosburger Zeitung, 12.03.2011





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