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09.04.2011
  Von: Robert Stangl

Gymnasium bleibt bis Sommer 2012 Baustelle

 

Schulausschuss besichtigt Fortschritt der Sanierung - Fachräume werden umgebaut

Moosburg.

Ein Gerüst rankt sich um das gesamte Gebäude an der Albinstraße, im Altbau sind keine Schüler, sondern Bauarbeiter zu sehen. Seit Sommer vergangenen Jahres ist das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium aufgrund der energetischen Sanierung und Generalsanierung eine große Baustelle. Am Donnerstag machte sich der Schulausschuss des Landkreises Freising ein Bild von der Situation. Fazit: Die Schulfamilie muss sich wohl noch bis zum Ende des Schuljahres 2011/12 auf Behinderungen einstellen.

Birgit Radlmeier, die zuständige Architektin, führte Landrat Michael Schwaiger und die Kreisräte des Schulausschusses durch das Schulhaus und erläuterte den Baufortschritt sowie das weitere Vorgehen. Zunächst besichtigten die Gäste die neuen Umkleideräume der Sporthalle samt sanitärer Anlagen, ehe es zum Containerdorf weiterging, in dem seit Beginn des Schuljahres 19 Klassen und ein EDV-Raum untergebracht sind. Bis zu 30 Schüler sitzen in den Zimmern. Mit so vielen sei es "brutal eng", sagte Direktorin Karolina Hellgartner. Wie lange die Container, die den Landkreis eine monatliche Miete von mehr als 18 000 Euro kosten, noch stehen bleiben, steht offenbar noch nicht fest. Während Radlmeier vom Ende des Schuljahres sprach, sagte Landrat Schwaiger, sie würden wohl bis Anfang 2012 gebraucht.

Anschließend sahen sich die Kreisräte den Altbau an, der 1977 gebaut wurde und wo derzeit der erste und zweite Stock generalsaniert werden. Dort war das Problem mit dem fehlenden Brandschutz aufgetaucht, deshalb werden neue Wände eingezogen. Die Toiletten werden mitsaniert, es werden neue Fenster und Eingangstüren eingebaut. Außerdem bekommt der Bau einen Aufzug und eine Behindertentoilette, um ihn "barrierefrei zu machen", so Radlmeier. Dieser Bereich soll im August fertig sein. Bereits Ende Juni soll die Photovol taikanlage auf dem Flachdach ans Netz gehen. "Die Ausschreibung läuft", so die Architektin. Im 1981 errichteten Neubau fangen die Chemie- und Bio logielehrer an auszuräumen. Dort wird ab Juli die komplette Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume erneuert. Gleichzeitig werden diese saniert, im Brandschutz wird auch nachgebessert. "Wenn alles so läuft wie geplant, müsste das Ganze im September 2012 langsam ein Ende nehmen", sagte Hellgartner, die nach dem Rundgang die Schule vorstellte.

1053 Schüler und über 80 Lehrkräfte und 28 Klassen gebe es am Moosburger Gymnasium derzeit. Durch den Wegfall der K 13, die diese Woche ihr Abitur beendete, werden Räume frei. Einen davon will Hellgartner künftig für die offene Ganztagsbetreuung nutzen, die im kommenden Schuljahr für die 5. bis 7. Jahrgangsstufen eingeführt werden soll. "Die Schüler sollen sich wohlfühlen", sagte die Direktorin. Montags bis donnerstags jeweils zwischen 13 und 16.45 Uhr könnten die Kinder in der Schule betreut werden. Nach einer Elternumfrage der aktuellen 5. und 6. Klassen gebe es "eine große Nachfrage".

Derzeit rechnet man damit, dass zwei Gruppen gebildet werden können. Dafür würde es einen staatlichen Zuschuss von 46 000 Euro geben. Der Landkreis müsste sich mit 5000 Euro pro Gruppe sowie 7000 Euro für die Erstausstattung von Gruppenraum und Büro beteiligen. Der Schulausschuss stimmte dem Vorhaben zu, die Mittel sind im Haushalt 2011 bereits vorgesehen.

Moosburger Zeitung, 09.04.2011





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