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10.07.2011
  Von: Karl Rausch

Abschlussfahrt der Q11 nach Florenz im Juli 2011

 

Vier Schülerinnen auf der Kuppel des Domes

herrlicher Rundblick über die Stadt

Gruppenbild vor dem Dom

Der Kreuzgang von Santa Croce

Kurzreferat vor Santa Croce

Im Laufschritt zum höchsten Punkt in den Boboli-Gärten...

...mit anschließendem Gruppenfoto

die Boboli-Gärten als Oase der Ruhe

Impressionen vom Campo in Siena

Impressionen vom Campo in Siena

Impressionen vom Campo in Siena

Die Piazza Santissima Annunciati

der Palazzo Grifoni mit der Potothek des Kunsthistorischen Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Florenz

Die Reise begann mit einem klassischen Fehlstart. Nach einer zehnstündigen Nachtfahrt mit dem Bus in die Hauptstadt der Toskana erlebten wir am Montagmorgen gleich mehrere böse Überraschungen. Als wir unser Hotel Victoria in den verwinkelten Gässchen der Altstadt erreicht hatten, zwang uns das wütende Hupkonzert aufgebrachter Berufspendler zur Weiterfahrt bis zum Bahnhof. Völlig durchgeschwitzt standen wir dann 20 Minuten später doch mit dem Gepäck vor dem Hotel und wurden hier mit einer Hiobsbotschaft konfrontiert. Die Reiseagentur hatte es versäumt, unsere Gruppe im Hotel anzumelden. Mit viel Charme und Verhandlungsgeschick überredete Frau Rabl den Portier, dass wir zumindest vorläufig das Gepäck im Hotel zwischenlagern durften, bis ein Ersatzquartier gefunden wäre.

Da wir an der fatalen Situation nichts ändern konnten, frühstückten wir erst einmal in einer der vielen Bars rund um den Dom und schafften es trotz des riesigen Besucherandrangs bis 11 Uhr, die gewaltige Kuppel von Santa Maria del Fiore zu erklimmen. Der herrliche Rundblick über die Stadt ließ uns die ungeklärte Frage nach unserer Bleibe kurzzeitig vergessen.

Nach dem Abstieg aus der Kuppel folgten wir den Besuchermassen vorbei an San Giovanni, Orsanmichele auf die Piazza Signoria zur David-Statue von Michelangelo vor dem Palazzo Vecchio. Gegen 13 Uhr gelangten wir in einer gewaltigen Menschentraube auf den Ponte Vecchio. Mitten auf der Brücke erreichte uns der erlösende Anruf, dass wir nun doch im Hotel Victoria bleiben durften. Von da an lief eigentlich alles wie geschmiert, wenn man einmal davon absieht, dass die ganze Woche über eine brütende Hitze herrschte und in einigen Zimmern im Hotel die Klimaanlage nicht funktionierte. In den nächsten Tagen besichtigten wir u. a. noch Santa Croce, die Boboli-Gärten und die Uffizien, die eine der berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt beherbergen. Leider zeigten sich die meisten Schüler immun gegenüber dem Enthusiasmus unserer Führerin, als diese von Werken so unbedeutender Künstlern wie Botticelli, Leonardo da Vinci oder Michelangelo schwärmte. Man war mehr mit den eigenen körperlichen Gebrechen oder vielleicht auch mit der Planung des Abendprogramms beschäftigt.

Als besonders wohltuend wurde deshalb am Mittwoch der Ausflug im klimatisierten Bus nach Siena empfunden. Hier war die Stimmung deutlich gelöster. Der eindrucksvolle Dom und der Campo, einer der schönsten Plätze Europas, beeindruckten die Schüler sehr. Ergänzt wurde der Ausflug mit einem Abstecher nach Monteriggioni, einem kleinen Bergstädtchen mit einer wuchtigen Stadtmauer.

Am Donnerstag bekamen wir bei einer Führung durch die Photothek und Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts der Max-Planck-Gesellschaft nahe der Piazza Santissima Annunziata einen Einblick in die Arbeitswelt der Kunsthistoriker geboten.

Am letzten Abend wurden wir Lehrkräfte nach einem gemeinsamen Abendessen von plötzlich sehr tatendurstigen Exkursionsteilnehmern in die Disco geschleift. Während Frau Rabl auf der Tanzfläche eine sehr gute Figur abgab, machte ich schon nach einer halben Stunde schlapp. Von einem ruhigen Plätzchen aus beobachtete ich das Treiben und konnte es bis zum Schluss nicht glauben, dass diese jungen agilen Menschen auf der Tanzfläche die selben waren, die noch vor wenigen Stunden auf dem Weg hinauf zu San Miniato al Monte beinahe einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hätten.

Die Rückfahrt am Freitag verlief problemlos und wir waren pünktlich um 19 Uhr wieder in Moosburg.

Mein Dank gilt besonders dem engagierten Portier des Hotels Victoria, unserem Busfahrer Leo und Frau Rabl, die mit ihren ausgezeichneten Italienischkenntnissen und viel Einfühlungsvermögen manche kritische Situation meisterte.

Am Ende waren auch die meisten der 33 Schülerinnen und Schüler mit der Abschlussfahrt ganz zufrieden. In einem ersten Feedback wurden u. a. lediglich zu viel Programm am Tag, die zu restriktiven Ausgangsregelungen am Abend und der fehlende Fahrstuhl hinauf in die Kuppel des Domes bemängelt.

 





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