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11.04.2011
  Von: Robert Stangl

Theresa Grabinger erreicht die Bestnote 1,0

 

94 Abiturienten haben ihre Ergebnisse erfahren - Zwei Schüler müssen in mündliche Prüfung

Moosburg.

Nun ist es also vollbracht: Der letzte Jahrgang des neunjährigen Gymnasiums hat das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium verlassen. Zwar noch nicht offiziell, aber zumindest müssen die Schüler der K 13 nach den Abiturprüfungen, die am vergangenen Mittwoch zu Ende gingen, nicht mehr in den Unterricht. Und seit gestern wissen sie auch ihre Noten. Die Beste ist Theresa Grabinger mit dem Notendurchschnitt, den jeder gerne hätte: 1,0. Zwei Schüler haben es nicht auf Anhieb gepackt, müssen deshalb doch nochmal erscheinen, zum mündlichen Abitur.

Sage und schreibe 824 von 840 möglichen Punkten hatte Theresa Grabinger in den vergangenen zwei Jahren gesammelt. "Eine Superleistung", kommentierte Direktorin Karolina Hellgartner das Ergebnis der besten Abiturientin der diesjährigen K 13. Die 18-Jährige aus Buch konnte bei der Notenbekanntgabe nicht anwesend sein.

Dank ihrer Note 1,0 durfte sie gleichzeitig die Begabtenprüfung nach dem Eliteförderungsgesetz in München ablegen. Darum konnte sie bis zum Abend auch noch gar nicht über das nachdenken, was sie da erreicht hatte. "Ich war den ganzen Tag im Stress", sagte sie der MZ . Die Note findet sie "super", vor allem weil sie eher mit einem Durchschnitt von etwa 1,3 gerechnet habe.

Neben dem Unterricht engagierte sich Theresa Grabinger bei vielen Aktivitäten. Sie wirkte unter anderem im Schulchor und bei einigen Musicals als Darstellerin mit und schrieb fleißig für die outlook -Seite, die zweimal monatlich in der Moosburger Zeitung erscheint. Jetzt werde sie "erstmal nix machen". Im September beginnt dann ihr soziales Jahr in Rumänien. "Ich will mal etwas Sinnvolles für andere Leute machen", sagte die Abiturientin. Und im Anschluss will sie Sonderpädagogik studieren.

Neben Grabinger haben gestern insgesamt 93 weitere Dreizehntklässler ihre Noten erfahren, zwei davon müssen in die mündlichen Prüfungen, die am Donnerstag und Freitag stattfinden. Der Gesamtdurchschnitt beträgt 2,33.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als zwei der drei Jahrgangsbesten junge Männer waren, wird die Rangliste heuer von drei Damen angeführt. Dicht hinter Theresa Grabinger landeten Veronika Klaus und Katrin Tiedemann, die beide einen Durchschnitt von 1,1 erreichten. "Endlich haben wir mal etwas geschafft", sagte Veronika Klaus (Leistungskurse Physik und Französisch) nach der Bekanntgabe der Abiturnoten. Die 19-Jährige aus Langenbach will ab Herbst Medizin studieren. Bis dahin wird sie das notwendige Krankenhauspraktikum absolvieren.

Ebenfalls schon sehr konkrete Pläne für die Zukunft hat Katrin Tiedemann (Deutsch, Englisch). Die Moosburgerin will "International Management" studieren, am liebsten in Deggendorf oder Reutlingen. "Ich plane gern voraus", sagte die 19-Jährige. Stefan Feuerstein hat einen Abiturschnitt von 1,3 und wird bereits im Mai mit dem Studium an der TU München beginnen, dieselben Fächer, die er als Leistungskurse belegt hatte: Mathematik und Physik. "Ich wollte jetzt keinen Leerlauf haben", sagte er.

"Ich bin kein Mensch, der Pläne ausarbeitet", betonte Valentin Hauner (Englisch, Geschichte). Auch der 18-Jährige aus Stadlhof, der ebenfalls ein 1,3-Abitur vorzuweisen hat, würde gerne ein Studium beginnen. Auf ein konkretes Fach hat er sich jedoch noch nicht festgelegt. "Irgendwas Naturwissenschaftliches."

Dass sie der letzte G 9-Jahrgang waren, haben die jetzigen Abiturienten immer wieder zu spüren bekommen. "Unsere Bücher waren alle uralt", sagte Katrin Tiedemann. Dafür mussten sie sie aber auch nicht mehr abgeben, meinte Valentin Hauner. "Wir sind auch oft verglichen worden", meinte Katrin, mit Sätzen wie "Das macht ihr noch, die nach euch machen das nicht mehr". Bei den Lehrern sei häufig "ein bisserl Wehmut" aufgekommen, sagte Valentin, "vor allem in den Leistungskursen".

Auf ihre Schulzeit blicken alle gerne zurück. "Schön, aber arbeits intensiv", sei es gewesen, sagte Theresa Grabinger. Für Stefan Feuerstein waren vor allem "die letzten zwei Jahre super". Dass die Kollegstufe nun abgeschafft worden ist, findet Valentin Hauner "schade". Gemeinsam gefeiert haben die Abiturienten schon kräftig. Gleich am Mittwoch ging es für drei Tage nach Haag. "Es war sehr lustig und es gab keine Totalabstürze", meinte Stefan. Und jetzt heißt die Devise erst einmal: Abschalten.

Moosburger Zeitung, 11.04.2011





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