Home | Sitemap | Kontakt | Impressum | Nachrichten | intern | Pressespiegel 

Informationen        Schulleben        Lehrer        Schüler        Eltern        










22.04.2001
  Von: Stefan und Miriam Sindelar, 10b

GAPP - German American Partnership Program

 

USA – Austausch 2001 – Ein unvergessliches Erlebnis

Am Freitag den 30. März ging es für uns 24 Schüler und Schülerinnen des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums auf in die USA. Das Abschiednehmen von Familie und Freunden fiel natürlich allen Beteiligten nicht leicht, aber trotzdem war die Vorfreude auf den dreiwöchigen Aufenthalt riesig.
Das wirklich Anstrengende an diesem Tag war der neunstündige Flug nach Philadelphia. Aber die Zeit wurde uns durch Filme und einer nicht sehr guten Bordverpflegung erleichtert! J (Eingewöhnung auf amerikanisches Essen??)
Im zweiten Flug stieg dann bei allen die Nervosität, denn niemand wusste genau, was ihn dort erwartete.

Nachdem wir das Flugzeug verlassen hatten, erwarteten uns die strahlenden Amerikaner schon am Flugzeugausgang. Dann wurde noch das Gepäck abgeholt und wir sind mit den Familien nach Hause gefahren. Darauf folgte ein ganzes Wochenende in der Familie, das wohl alle dazu nutzten viele Erfahrungen zu sammeln. (Nur Englisch sprechen!!!)

Unser erster Schultag begann mit einer Schulbesichtigung. Herr Loibl hat uns durch das ganze Schulhaus (das riesig war) geführt. Später haben uns dann unsere Partner abgeholt und wir sind mit ihnen in den Unterricht gegangen.
Am nächsten Tag sind wir schon wieder nach Chicago geflogen. Dieser Flug war zum Glück nicht so lang. Nach dem Einchecken im Hotel haben wir die Innenstadt (miracle mile) erkundet und einen Vergnügungspark besucht. Den Abend haben wir dann noch größtenteils auf dem Hancock-Building verbracht. Von dort aus haben wir auf die große Stadt mit ihren Millionen Lichtern herabgeblickt. Dieser Eindruck war wohl der beste von Chicago!
Später haben wir noch im Hard-Rock-Cafe zu Abend gegessen.
Am Tag darauf besuchten wir die Chicago Board of Trade (Börse) und danach konnte man noch Picassos und Monéts Gemälde im Kunstmuseum bewundern.
In der Nacht sind wir dann bei Sturm und Regen nach Columbus zurückgeflogen. Nach einem relativ kurzen Schlaf mussten wir wieder zur Schule. Darauf folgte noch ein Wochenende in der Familie.
Am Montag darauf ging unsere Tour nach Washington D.C. los. Auf uns wartete eine acht Stunden lange Busfahrt quer über die zahlreichen Bergketten der Appalachen an die Ostküste.
Am ersten Abend haben wir bei herrlichem warmen Wetter und später bei Vollmond das Washington-Monument und das Lincoln-Memorial besichtigt. Am Dienstag besuchten wir den Obersten Gerichtshof, schauten uns das Capitol von außen an und besichtigten ein Raumfahrtmuseum (Air and Space Museum). In der Mitte der Woche sind wir sogar zu einem NBA-Spiel gegangen (Chicago Bulls gegen Washington Wizards). Zwar waren es momentan die zwei schlechtesten Mannschaften der Liga, aber trotzdem war’s spannend. Am Donnerstag haben wir einen Ausflug nach ans Meer gemacht. Das Wasser war wirklich saukalt. Aber lustig war’s!!! J In Washington hätte es noch so viel zu besichtigen gegeben, aber irgendwie ist die Aufnahmekapazität der Schüler auch begrenzt.
Am Freitag haben wir Washington schon wieder verlassen und sind nach Columbus zurückgefahren, wo uns unsere Austauschpartner schon erwartet haben.
Das kommende Wochenende war das Osterwochenende. Bei endlosen Easteregg-Hunts und Ostergottesdiensten wurde es schon mal langweilig.
Die letzte Woche in Columbus war dann auch noch ein riesiger Spaß.
Das Wetter war toll, die Stimmung in der Gruppe war super und es gab noch einiges zu sehen, wie zum Beispiel die Innenstadt von Columbus und ein Gefängnis (state jail). Im Gefängnis herrschte dann eine bedrückende Stimmung, als man sehen musste, unter welchen Bedingungen die Häftlinge leben mussten. Es gab aber auch lebhafte Diskussionen über den Sinn und die Härte des amerikanischen Strafsystems.

Bei einer Farewell-Party am Freitagabend in der Schul-Cafeteria kam die innige Verbundenheit vieler Partnerschaften und Freundschaften nochmals zu Tage. Diese "pot-luck-party" (jeder bringt ein Lieblingsgericht seiner Wahl mit und reiht es in ein großes Buffet ein) brachte noch einmal alles auf den Tisch, was die amerikanische Küche bieten kann. Und das war wirklich gut!
Beim Abschied am Sonntag flossen beim einen oder anderen schon mal die Tränen, bei manchen waren es auch reichlich Tränen, aber alle freuten sich schon wieder auf "wos gscheid’s Bayerisches zum Essn".

Amerika ist auf jeden Fall eine Reise wert und es ist wirklich zu empfehlen, am Austausch auch weiterhin teilzunehmen.

Für alle Daheimgebliebenen aber dennoch interessierten Schüler befindet sich in der Aula derzeit eine Fotoausstellung





Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Albinstr. 5, 85368 Moosburg a.d. Isar
Telefon 08761 7227 - 0; Telefax: 08761 7227 - 27
www.gymnasium-moosburg.de; infono_Spam (at) noSpam$gymnasium-moosburgde

Piwik Deaktivieren

test