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04.06.2011
  Von: Robert Stangl

Hoher Stressfaktor, anspruchsvolle Prüfungen

 

99 G8-Abiturienten erfahren Noten - Gesamtdurchschnitt: 2,21 - Einige müssen ins Mündliche

Moosburg.

Das erste Abitur des achtstufigen Gymnasiums ist Geschichte - und damit ist vorerst der Prüfungsmarathon für die Schüler, aber auch für die Lehrer zu Ende, die in den vergangenen drei Monaten zwei Abiturjahrgänge zu bewältigen hatten. Ganz vorbei ist es allerdings noch nicht: Sieben der 99 Zwölftklässler, die am Freitag ihre Noten erfahren haben, müssen in die mündliche Prüfung, einige andere werden wohl diese Chance nutzen, um sich zu verbessern.

Einen Gesamtdurchschnitt von 2,21 erreichten die ersten G 8-Abiturienten des Moosburger Gymnasiums. Damit waren sie immerhin besser als ihre Kollegen aus dem G 9, die bei 2,32 lagen. Zufrieden waren nach der Bekanntgabe dennoch nicht alle, die zum Teil sehr schwierigen Aufgaben haben sich in mancher Note niedergeschlagen. Zugute kam einigen, dass das Kultusministerium erst vor ein paar Tagen eine Hürde gesenkt hatte, wie Ober stufenkoordinator Karl Rausch sagte. Bis dato mussten die Schüler in den drei Abiturfächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprache zweimal mindestens fünf Punkte schaffen, um das Abitur zu bestehen. Nun reichen einmal fünf und einmal vier Punkte. "Das hat einigen geholfen", so Rausch, der prophezeite, es könnte bald Diskussionen über diese Hürde geben, "an der viele zu scheitern drohten".

Sieben der 99 Absolventen haben das Abi noch nicht in der Tasche und müssen in die mündliche Nachprüfung. Fast ein Drittel habe zumindest statistisch die Chance, sich noch zu verbessern. "Es kann sein, dass wir nochmal einen Prüfungsmarathon bekommen", sagte Rausch. Viel Zeit zum Nachdenken haben die Schüler aber nicht: Bis heute Vormittag können sie sich anmelden, von Dienstag bis Donnerstag finden die Prüfungen statt.

Diese Sorge haben Julia Puscher aus Hörgertshausen und Eva-Maria Gilch aus Mauern nicht. Die beiden Damen sind mit einem Notendurchschnitt von 1,3 und jeweils 772 Punkten die Besten ihres Jahrgangs. Für die Begabtenprüfung zur Eliteförderung angemeldet hatte sich allerdings nur Julia Puscher, die bereits während der zwei Oberstufenjahre sehr gut war. Ihre Freundin hat "erst das super Abiturergebnis rausgerissen". Die Prüfungen seien "machbar, aber zum Teil sehr anspruchsvoll" gewesen, sagte Eva-Maria. Vor allem Deutsch empfand Julia "zum Einstieg ziemlich heftig". Insgesamt sei in den vergangenen zwei Jahren der "Stressfaktor echt hoch" gewesen. Schließlich hatten die G 8-Schüler viel mehr Stunden als die G 9-Kollegen.

Beide haben bereits konkrete Pläne, wie es jetzt weitergeht. Julia Puscher hat schon einen Studienplatz sicher, sie wird demnächst Corporate Finance an einer Münchner Privatuni studieren. Eva-Maria Gilch dagegen gönnt sich "ein Jahr Pause", um Praktika zu machen und eventuell nach Costa Rica zu gehen.

Philipp Hartl, mit der Note 1,4 der drittbeste Abiturient, ist noch nicht so weit. "Ich warte noch auf die Eingebung. Und wenn die bis September nicht kommt, dann mache ich Praktika", sagte der 18-jährige Moosburger. Christina Heinrich und Michaela Kreitmeier haben ebenfalls die Note 1,4 erreicht und gehören damit zu den besten Fünf. Christina möchte ab Herbst studieren, sie denkt an BWL. Vorher gibt sie weiterhin Schwimmtraining für Kinder und arbeitet als Badeaufsicht im Moosburger Freibad. Jetzt aber geht es erstmal auf ein Musikfestival und anschließend vielleicht noch nach Italien.

"Ganz lang Urlaub" macht Michaela Kreitmeier, die Thonstettenerin fliegt am Montag nach Mallorca. Später machen die Abiturienten zusammen Urlaub in Lloret de Mar. Etwa die Hälfte des Jahrgangs ist dabei, organisiert hat das Ganze Florian Piehler, der dafür von seinen Mitschülern schonmal vorab ein dickes Lob einheimste. Vor dem Vergnügen steht jedoch für einige nochmal etwas Arbeit - bei der mündlichen Prüfung.

Moosburger Zeitung, 04.06.2011





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