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22.01.2005
  Von: Moosburger Zeitung

Das Gymnasium soll erweitert werden

 

Schulausschuss fasst einstimmigen Empfehlungsbeschluss – Anbau im Pausenhof

Moosburg. Das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium soll erweitert werden. Bei ihrer Sitzung am Donnerstagnachmittag fassten die Mitglieder des Schulausschusses des Landkreises Freising einstimmig einen entsprechenden Empfehlungsbeschluss an den Kreistag. Zwei Bauvarianten hatte Dorothee Becker vom Hochbauamt des Landratsamtes vorgestellt. Variante II erhielt den Zuschlag, weil sie mit geschätzten Kosten von rund drei Millionen Euro günstiger und auch wesentlich schneller umsetzbar ist. Die Zeit drängt nämlich, will man noch in den Genuss eines Zuschusses aus Mitteln des IZBB-Programms kommen.

„Die Notwendigkeit, mehr Nutzfläche, für das Gymnasium zu schaffen, wurde vom kommunalen Hochbau untersucht." Was in den Sitzungsunterlagen der Kreisräte recht nüchtern in einem Satz zusammengefasst wird, drückt eine pure Notwendigkeit aus, von der sich die Mitglieder des Schulausschusses am Donnerstagnachmittag vor Ort überzeugen konnten, (siehe auch. nebenstehenden Bericht): Das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium platzt aus allen Nähten. Es fehlen Klassenräume, Fachräume, Pausenhoffläche, Fläche für die Verwaltung, Stauraum und auch eine zusätzliche Sporthalle.

Schulleiter Wolfgang Hansjakob rechnet für das neue Schuljahr mit mindestens 30 Klassen am Moosburger Gymnasium. Das Raumbedarfsprogramm sieht im Augenblick 31 Klassenzimmer für die Schule vor. „Die Baumaßnahme muss angegangen werden", eröffnete Kreisrat Andreas Spenger den Reigen der Redner. Auf Widerstand stieß er dabei im Gremium nicht, denn die Notwendigkeit einer Schulerweiterung war allen Kreisräten klar. Landrat Manfred Pointner betonte, man stehe gehörig unter „Zeit- und Kostendruck". Letzterer ergibt sich aus der desaströsen Finanzsituation des Landkreises. Außerdem muss man sich mit der Planung und Antragstellung beeilen, will man noch in den Genuss von Fördermitteln, aus "dem IZBB-Topf (siehe auch nebenstehenden Bericht) kommen.

Dass eine Erweiterung der Schule nicht ganz unproblematisch ist, führte anschließend Dorothea Becker vom Hochbauamt des Landratsamtes aus. Um beispielsweise eine zusätzliche Sporthalleneinheit zu erhalten, müsse man die Sport-Außenflächen überbauen. Die Schule ist von allen Seiten von Nachbarn umgeben; eine flächenmäßige Ausdehnung ist also nicht mehr möglich. Außerdem befindet sich das Grundstück, auf dem der Sportplatz errichtet ist in städtischem Besitz. Grundstückverhandlungen und alle weiteren Verfahrensschritte kosten Zeit und Geld, betonte der Landrat. Ohne Grundstückserwerb und Verlagerung der Sport Platzfläche bezifferte Dorothee Becker die Kosten für Umbau und Erweiterungsbau nach Variante I auf rund 7,9 Millionen Euro; eine Summe, bei der das eine oder andere Mitglied im Schulausschuss ziemlich schlucken musste. Die Sachargumente sprachen schließlich für eine Light-Version, nämlich Variante II:  Anstelle der Klassencontainer soll ein neuer Klassentrakt mit Mittagsversorgung entstehen, der quasi eine Anbindung beziehungsweise Verlängerung des bereits bestehenden einzügigen Klassentraktes darstellt.

Die Belichtung der Klassenräume, die kurze Anbindung an das bestehende Gebäude samt, Zugang zu Sanitäranlagen, Wasser und Stromanschlüssen sprechen für eine Erweiterung, auch wenn diese zwangsläufig den ohnehin schon nicht mehr ausreichend großen Pausenhof zusätzlich verkleinere. Der Bau einer separaten Sporthalle entfällt zunächst. Mehr Platz könnte für die Schulverwaltung geschaffen werden, indem man die Hausmeisterwohnung kurzerhand umbaue und für das Hausmeisterehepaar in unmittelbarer Nähe eine neue Wohnung suche, so der Vorschlag des Hochbauamtes. Rund 2,9 Millionen Euro veranschlagt die Verwaltung für die Baumaßnahme.

„Mit Variante II wäre der Schule bereits sehr geholfen", war Landrat Manfred Pointner überzeugt. Eine von Oberstudiendirektor Wolfgang Hansjakob angeregte Unterkellerung des neuen Klassentraktes gestalte sich aufgrund der Grundwasserverhältnisse sehr schwierig, entgegnete Becker. Moosburgs zweiter Bürgermeister Ludwig Kieninger wies noch darauf hin, dass mit dem Architekten des Gymnasiums Kontakt aufgenommen werden müsse, weil dieser „Gestaltungsschutz" genieße. Schulreferent und Stadtrat Martin Pschorr betonte, Variante II stelle von der Realisierbarkeit her" die machbarste Lösung dar.

 





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