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30.06.2007
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Zeugnisse für den „besten Abiturjahrgang"

 

79 Absolventinnen und Absolventen besitzen seit Freitag offiziell die Hochschulreife

Absolviasprecher Michael Allwang bedankte sich für die Unterstützung

Großer Auftritt. Die Absolventen schritten einen langen Gang entlang zur Bühne vor

Die Eltern brachten ihren Sprösslingen ein spontanes Ständchen

Kollegstufenbetreuer Bernhard Huber plauderte aus dem Nähkästchen

Moosburg. Mindestens 13 Jahre Schulzeit haben sie hinter sich gebracht. Seit gestern halten die Absolventen des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums  endlich ihr heiß ersehntes Abiturzeugnis in Händen. Bei der Abiturfeier am Freitag in der Aula des Gymnasiums wurden den 79 Schülerinnen und Schülern ihre „Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife" von Schulleiter Wolfgang Hansjakob überreicht. Die Freude über diese genommene Hürde des Lebens war ihnen anzusehen. In einem waren sich die Festredner bei der Feier einig: Dass die Absolventen nun vor der nächsten Aufgabe stehen, ihren Weg finden und eigene Entscheidungen treffen müssen.

Vor der eigentlichen Zeugnisverleihung gab es erst musikalische Darbietungen und obligatorische Reden zu hören. Doch das dürfte den Absolventen nicht allzu schwer gefallen sein, waren die Reden doch größtenteils „Lobeshymnen" auf den besten Abschlussjahrgang in der Geschichte der Schule. Den musikalischen Auftakt machte das Schulorchester mit einem Stück von Antonio Vivaldi. Später folgten Klavierstücke von Mathilde Betz und Julia Engelhart sowie von Susanne Hensel. Außerdem spielte die Bigband ein Medley unter dem Motto der Abiturienten „James Bond 007".

Landrat Manfred Pointner gratulierte zu den gezeigten Leistungen, denn er habe in der Zeitung gelesen, „dass Sie der beste Jahrgang aller Zeiten hier am Moosburger Gymnasium sind". Bald 5000 Tage hätten die Schüler nun schon ihrer schulischen Bildung gewidmet; „heute beginnt für Sie das Leben nach der Schule", so der Landrat. Pointner gab den Absolventen den Rat: „Nehmen Sie Ihre Zukunft nicht nur entgegen. Gestalten Sie Ihre Zukunft." Bürgermeisterin Anita Meinelt eröffnete ihre Rede mit den Worten: „Grüß Gott an den besten Jahrgang aller Zeiten!" Dann aber fasste sie sich kurz, denn sie hatte eine Überraschung parat. Die Rathauschefin bat nämlich alle Eltern auf die Bühne, die ihren Sprösslingen sodann ein Ständchen sangen und dafür stürmischen Beifall von diesen ernteten.

Constanze Schäfer, Vorsitzende des Elternbeirats, verglich das schulische und das nun kommende Leben der Abiturienten mit dem Fußball. „Das Spiel Abitur ist jetzt aus", sagte sie. Manche hätten es souverän über die Runden gebracht, andere mussten in die Verlängerung (mündliche Prüfung). Vertreter der Absolvia am Rednerpult war Jahrgangsstufensprecher Michael Allwang. Er sagte, alle Entlassschüler seien froh, dass der Lernstress der Vergangenheit angehört. „Nun wollen wir sehen, was die Welt uns zu bieten hat, wollen wir frei sein und eigene Entscheidungen treffen", so Allwang. Doch bis es soweit gewesen sei, hätten die Eltern, Freunde und Lehrer kräftig mitgeholfen und die Schüler tatkräftig unterstützt. Dafür bedankte sich Allwang. Er betonte, das große Ziel Abitur habe die Schüler zusammengeschweißt, was wohl ein Grund für die starken Leistungen gewesen sei. Die Absolvia hatte ein Dankeschön und Blumen für Kollegstufenbetreuer Bernhard Huber, seine Sekretärin Maria Kandlbinder und Sylvia Fischer parat, denen Allwang ein großes Lob aussprach.

Huber selbst stellte seine Absolvia noch einmal vor. Einen Notenschnitt von 2,17 schaffte der diesjährige Abiturjahrgang. „Es waren nicht immer leichte Aufgaben, vor allem in den Leistungskursen. Trotzdem haben sie sich sehr achtbar geschlagen", sagte der Kollegstufenbetreuer. Stolz berichtete er, „es scheint tatsächlich das beste Ergebnis zu sein, das an der Schule je erzielt wurde". Außerdem sei es das beste Resultat im Landkreis. Zu verdanken ist das der „breiten Spitze". Huber: „Wir hatten dreimal die Traumnote 1,0, 13 Schüler hatten die Note „sehr gut" (Schnitt von mindestens 1,5), 23 Mal hatten wir besser als 2,0 und achtmal 2,0 – das soll uns erst einmal einer nachmachen!" Auf humoristische Weise erzählte Huber, dass auch bei diesem starken Jahrgang nicht alles Gold war, was glänzte. Da seien „taktische Auszeiten vor Klausuren" genommen worden, es habe mehr Absenzen als in den Jahren zuvor gegeben. „Der beste Jahrgang war auch der Abwesendste", sagte Huber schmunzelnd. Dabei habe er auch dazugelernt, denn Gründe wie „Erkrankung des Pferdes" hatte auch er vorher noch nicht gekannt. Huber zitierte Karl Valentin und sagte: „Gar nicht krank ist auch nicht gesund!"

Schulleiter Wolfgang Hansjakob ermahnte die Absolventen dazu, sich an die Veränderungen in gesellschaftlicher, technischer und sozialer Hinsicht anzupassen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie nun hinausgehen und mit viel Phantasie, mit Weitblick, mit Gestaltungswillen und mit Durchhaltevermögen, aber auch Flexibilität den unvermeidbaren Veränderungen positiv begegnen und Ihre Visionen und hohen Ziele Wirklichkeit werden lassen", sagte Hansjakob.

Dann endlich war es soweit: Einzeln und alphabetisch wurden die Namen der Absolventen aufgerufen. Begleitet von einem persönlich ausgesuchten Lied – von Klettermax King Louie bis zum A-Team war alles vertreten – schritten sie nach vorne, nahmen ihr Abiturzeugnis und eine gelbe Rose entgegen, lächelten fröhlich und zogen wieder von dannen. Am heutigen Abend findet in der Stadthalle der traditionelle Abiturball statt, bei dem die Abiturienten ihren Abschluss noch einmal kräftig feiern und sich selbst hochleben lassen können – verdientermaßen.

 

 

 





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