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20.07.2007
  Von: Brigitte Maier (Moosburger Zeitung)

“Schulleiter mit Gardemaß“ verabschiedet

 

Wolfgang Hansjakob wechselt nach fünfeinhalb Jahren zu einem Münchner Gymnasium

DIE MUSIKALISCHEN EINLAGEN durften natürlich bei der Verabschiedung eines sehr musikalischen Schulleiters nicht fehlen. Die Big Band des Gymnasiums interpretierte für ihn “Flashdance - What a feeling“ (unser Foto), der Unterstufenchor sang “Weit, weit weg“ und die Lehrer verabschiedeten sich ebenfalls teilweise musikalisch.

Bürgermeisterin Anita Meinelt überreichte dem scheidenden Schulleiter Wolfgang Hansjakob ein Geschenk der Stadt

Stefan Pellmaier und Rudolf Höhn brachten ihrem “Chef“ ein Ständchen und dichteten dafür den Text von “Marmor, Stein und Eisen bricht“ um

Erinnerungsfotos aller Klassen überreichten Lisa Lüdeck und Tobias Beibl im Namen der SMV

Moosburg. Anspielungen auf seine stattliche Körpergröße ist der “Zwei-Meter-Mann“ Wolfgang Hansjakob schon gewöhnt. Auch bei seiner Verabschiedung am Donnerstagabend im Kreis von Kollegium, Schulverwaltung und Schulpersonal durften gut gemeinte “Augenzwinkereien“ in diese Richtung atürlich nicht fehlen. Der Abschied von dem “Schulleiter mit Gardemaß geriet dabei sehr persönlich; dem scheidenden Schulleiter schlug offenkundige Sympathie entgegen.Personalratsvorsitzende Elfriede Kraus analysierte Hansjakobs Namen und machte für den Namensbestandteil “Hans  Johannes den Täufer als Patron aus. Sie bezweifelte sehr zum Amusement der Zuhörer aber, dass auf den Spruch von Johannes dem Täufer Verlass sei, wonach “ein Größerer nach ihm kommen wird“.

Fünfeinhalb Jahre leitete der mittlerweile 50 Jahre alte Wolfgang Hansjakob das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Zum 1. August wechselt er als Leiter an das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München, eine Schule, die er von seiner früheren Tätigkeit her bereits gut kennt. Seine Ständige Stellvertreterin Karolina Hellgartner attestierte Hansjakob in ihrer Abschiedsrede viel Kompetenz und Feingefühl. Er habe den Kollegen viel Selbständigkeit zugestanden, die Schule in einer Phase größter Umwälzungen geleitet, in der durch die Einführung des achtstufigen Gymnasiums eine Fülle von Problemen bewältigt werden mussten. Stets habe er großen Wert darauf gelegt, dass trotz der gestiegenen Nachmittagsunterrichtszeiten ein ausgewogenes Wahlunterrichtsangebot vorhanden war und habe die Schüler auch motiviert, dieses anzunehmen. Maßgeblich habe Hansjakob auch zur Verwirklichung des Neubaus beigetragen und den Schulalltag mit zahlreichen musikalischen Veranstaltungen bereichert. Blumen überreichte Hellgartner als Dankeschön auch an Hansjakobs Ehefrau, die der Feier beiwohnte.

Bürgermeisterin Anita Meinelt betonte, Wolfgang Hansjakob habe in den fünfeinhalb Jahren Akzente gesetzt und die Schule zum Kulturträger der Stadt gemacht. Völlig überrascht sei er von der Nachricht gewesen, dass Hansjakob die Schule wechselt, schilderte anschließend Landrat Manfred Pointner. Aber Überraschungen sei er von Hansjakob mittlerweile gewöhnt, habe Pointner mit ihm doch zum ersten Mal einen Schulleiter erlebt, “der auf der Bühne steht und singt". 
  Liebevoll zusammengestellt war anschließend eine Bilderreise unter dem Motto “Die zwei Gesichter des Wolfgang Hansjakob“ von Studiendirektor Werner Fleischmann. Dieser bekannte, er habe Hansjakob als einen Menschen mit ungemein guter Laune kennen gelernt, mit dem die Arbeit in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stets vertrauensvoll und angenehm gewesen sei. Musikalisch verabschiedete sich die Fachschaft Musik: Hans Grichtmaier und Angelika Polland brachten dem scheidenden Schulleiter ein Ständchen. 

Elfriede Kraus vom Personalrat analysierte anschließend die Namensbestandteile Hansjakobs, der wie Johannes der Täufer ein Wegbereiter gewesen sei, habe sich die Schule doch während der vergangenen Jahre entscheidend entwickelt, der aber auch gelegentlich die Rolle des einsamen Rufers in der Wüste spielen musste. Nur eines bezweifelte Kraus, die damit die Zuhörer zum Lachen brachte: Dass ebenfalls nach Johannes dem Täufer nach Hansjakob einer kommen werde, der noch größer sei.

Eine Riesenfreude machte das Kollegium samt Schulpersonal dem scheidenden Schulleiter schließlich mit einem phantasievollen Geschenk: Sie überreichten ihm einen Gutschein für einen Aufenthalt im Hotel Hansjakob am Bodensee, zu finden in der Hansjakob-Straße. Tickets für das Joe-Cocker-Konzert gab es vom Elternbeirat, für den Professor Dr. Wilfried Huber sprach. Hansjakob habe wesentlich zum guten Ruf des Gymnasiums beigetragen, den dieses mittlerweile genieße. Ein Erinnerungsgeschenk überreichten auch Lisa Lüdeck und Tobias Beibl von der Schülermitverwaltung: Ein großes Bild mit Gruppenaufnahmen sämtlicher Klassen des Frisch-Gymnasiums, “damit Sie den Bienenschwarm nicht vergessen“.

Wolfgang Hansjakob selbst hatte das letzte Wort. Er zeigte sich aufgeräumt und berührt von dem herzlichen Abschied. Die gymnasiale Schullandschaft habe sich völlig verändert, betonte er. Der Umbau sei ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Schule gewesen. Der einzige Wermutstropfen sei, dass es immer noch keinen Lehrerparkplatz in der Nähe der Schule gebe. Beim Sachaufwandsträger der Schule, bei der Stadt, beim Kollegium und allen Mitarbeitern der Schulverwaltung und der Schule, aber auch bei den Schülern bedankte sich Hansjakob für die zurückliegenden fünfeinhalb Jahre, in denen er die freundschaftliche Atmosphäre sehr genossen habe.

 

 





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