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13.09.2007
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Eine deutlich entspannte Raumsituation

 

Seit Beginn des Schuljahres sind an Gymnasium und Realschule neue Zimmer in Betrieb

Die 10d ist eine von sieben Klassen, die am Gymnasium in den Anbau umziehen durften.

Die erste Unterrichtsstunde im Leistungskurs Latein bei Lehrerin Irmgard Muggenthaler (hinten) ­ und das gleich in einem der neuen Kursräume.

Diese Fünftklässlerinnen machten es sich zwischen den Stunden im neu gestalteten Pausenhof des Gymnasiums bequem. (Fotos: Robert Stangl)

Moosburg. Kinder unterhalten sich in den Gängen lautstark, im Treppenhaus kommen Jugendliche entgegen. Das neue Schuljahr hat am Dienstag begonnen ­ und damit auch der Einsatz der neuen Räumlichkeiten in den Anbauten von Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium und Kastulus-Realschule. Die Fachräume waren am ersten Schultag noch verwaist, weil noch kein stundenplanmäßiger Unterricht stattfand. Viele Klassen aber haben ihre neuen Klassenzimmer schon bezogen. Am gestrigen Mittwoch waren dann auch die weiteren Räume schon in Betrieb.

Sieben Klassen sind in den neuen “Bau 5" an der Kastulus-Realschule eingezogen, der aus der früheren Landwirtschaftsschule entstanden ist. Dies sind die Klassen 8a, 8b, 8e, 8f, 8g, 9a und 9e. Der Unterricht ist für die Schülerinnen und Schüler nicht anders als in anderen, älteren Räumen, aber es ist ihnen anzumerken, dass sie schon ein bisserl stolz sind, als Erste die “neuen Hallen" betreten zu haben. Auch in den neuen Kunsträumen im zweiten Stock fand am Mittwoch der erste Unterricht statt. In den Sälen ist genügend Platz, um sich kreativ zu entfalten. “Wir sind mit der Situation sehr zufrieden", sagte Schulleiter Konrad Diewald. Zu den Klassenzimmern kommt eine ganze Reihe von Fach- und Gruppenräumen im ersten und zweiten Stock. Neu sind zudem drei Elternsprechzimmer, die mit Computern vernetzt werden. Damit können die Lehrkräfte im Elterngespräch direkt auf die Noten ihrer Schüler zugreifen, ohne sämtliche Ordner herum zu schleppen. “Früher mussten die Lehrer mit den Eltern auf einer Bank in der Aula Platz nehmen, weil kein Raum da war", betonte Diewald.

Auch Beratungslehrerin Julia Benker hat im “Bau 5" ein Sprechzimmer bekommen, und für die Lehrer ist ein Raum mit Kochgelegenheit und ein Ruheraum entstanden. Zudem sind noch weitere Räume vorhanden, die als Lager- oder Ausweichzimmer genutzt werden können. “Wir sind sicherlich eine der wenigen Realschulen in Bayern, die absolut keine Raumprobleme mehr haben", betonte Diewald. “Und wir gehen nicht davon aus, dass wir noch drastisch anwachsen."

Aufgrund der übrigen Kapazitäten sind schon weitere Maßnahmen geplant. Die Fachschaften sollen möglichst zusammengelegt werden. Der Kunstbereich ist jetzt im neuen Bau im zweiten Stock untergebracht, Musik im “Bau 4", der vor etwa vier Jahren eingeweiht wurde. “Nun sollen die Naturwissenschaften erweitert und zusammengeführt werden", sagte der Schulleiter, “dafür sind aber noch Umbaumaßnahmen nötig". Und ein großer Konferenzraum soll bald entstehen.“Deutlich entspannt" hat sich auch die Raumsituation am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Dort wurde ja ein komplett neues Gebäude errichtet. Sieben Klassen haben ihr Klassenzimmer ab sofort im “Anbau", wie der neue Trakt bezeichnet wird ­ die 9a, 10a bis d sowie 11c und 11d. Im ersten Stockwerk ist hauptsächlich die Kollegstufe untergebracht, in den neuen Kursräumen fand auch am Mittwoch bereits Unterricht statt. Unter anderem der Kurs L10 ­ die erste Latein-Leistungskursstunde der Zwölftklässler. Wirft man zur richtigen Zeit einen Blick auf den neu gestalteten Pausenhof, dann ist dort auch schon ordentlich Betrieb. Talina Loidl und ihre Freundinnen aus der Klasse 5e sitzen auf der neuen Bank in der Mitte des Pausenhofes. Ihnen gefällt er. “Er ist so schön groß", sagt Anna Baum, und Lena Richter fügt hinzu: “Ich finde es toll, dass man hier Basketball und Tischtennis spielen kann." Die beiden Tischtennisplatten sind übrigens auch in der kurzen zweiten Pause gleich voll besetzt. Die neue Direktorin Karolina Hellgartner ist “sehr glücklich" über den neuen Pausenhof: “Er ist sehr gut eingeteilt, und man hat mehr Bewegung", sagte die Schulleiterin. Auch sonst ist am Gymnasium einiges passiert. So habe man im Keller eine kleine Schüler-Lesebücherei eingerichtet. Und die Lehrer hätten bessere Arbeitsmöglichkeiten. Hellgartner ist zufrieden: “Viele kleine Dinge haben insgesamt zu einer verbesserten Situation geführt." Und die Schüler, die im Neubau untergekommen sind, scheinen stolz zu sein.





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