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15.11.2007
  Von: Moosburger Zeitung

Einfluss des Alkohols auf die Gesellschaft

 

“Power Peers³ präsentieren ihr filmisches Erstlingswerk “Drink, Drunk, Drowned³

Moosburg. Am Donnerstagabend präsentierte die Suchtpräventionsgruppe “PowerPeers³ des Karl -Ritter-von-Frisch-Gymnasiums ihr filmisches Erstlingswerk “Drink, Drunk, Drowned³ in der Aula der Schule, das sich mit dem Thema “Alkohol und sein Einfluss auf die Gesellschaft³ befasst. Ziel des Films ist es, Tatsachen zu zeigen, alle Altersgruppen anzusprechen und diese zum Nachdenken über das Thema Alkohol zu animieren. Zu Beginn der Präsentation gab Annette Faul, die Beauftragte für Suchtprävention des Gymnasiums, zusammen mit vier Mitgliedern der Suchtpräventionsgruppe eine kurze Einführung zum Film. Demnach habe man sich für das Thema Alkohol entschieden, weil nahezu jeder damit in Kontakt tritt und somit eine große Zielgruppe erreicht werden kann. Zwar waren anfänglich auch Themen wie Essstörungen oder illegale Drogen im Gespräch, letztendlich entschied man sich aber doch für Alkohol. Der Film, der eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm darstellt, soll “Power Peers³ zufolge eine Verknüpfung der fiktiven Welt mit der Realität
schaffen. Man wolle damit niemanden belehren, sondern Tatsachen präsentieren, um so einen Denkanstoß für weitere Überlegungen zu geben. Bereits jetzt sei geplant, den Film später in Workshops, vor allem in den unteren Klassen zu verwenden. Der eigentliche Film beginnt mit einer typischen Szene: Ein Jugendlicher fährt nachts betrunken von einer Party nach Hause. Auch am nächsten Tag sind die Folgen des nächtlichen Exzesses bei ihm noch deutlich spürbar. Beim Gespräch mit seinen Eltern am Frühstückstisch und am Nachmittag mit seinen Freunden erfährt der Zuschauer, dass der Jugendliche in letzter Zeit vermehrt Alkohol konsumierte, sich aber von nun an vornimmt “kürzer zu treten³. Eine weitere Hauptperson des Streifens ist die jüngere Schwester dieses Jugendlichen. Diese verabredet sich gemeinsam mit einer Freundin auf einer Party. Dort trinken sie eine nicht unerhebliche Menge an Alkohol, bis der diesmal nüchterne Bruder die beiden schließlich nach Hause fährt. Zusammengefasst greift die Handlung somit aktuelle Themen wie im betrunkenen Zustand Auto zu fahren, das so genannte “Komasaufen³ oder die immer jünger werdende Altersgruppe Alkohol konsumierender Jugendlicher auf. Die Handlung des Films wird immer wieder durch die bereits erwähnten Dokumentationsteile unterbrochen. Hier werden unter anderem Jugendlichen die Fragen gestellt, warum und wie oft sie Alkohol trinken würden oder wann sie das erste Mal in Kontakt damit gekommen sind. So zeigt sich, dass die meisten Jugendlichen im Alter von etwa 15 Jahren ihre ersten Erfahrungen mit dem Thema Alkohol machen. Getrunken wird dabei bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, darunter private und öffentliche Partys, in Diskotheken oder bei Konzerten. Auch Erwachsene wurden zum Thema Alkohol befragt. Diese waren sich alle darin einig, dass die Eltern eine wichtige Rolle bei der Erziehung und als Vorbildfunktion spielen.
Des Weiteren äußern sich in kurzen Beiträgen Experten zu den Folgen des Alkoholkonsums, Alkoholvergiftung sowie zu aktuellen Unfallzahlen im Landkreis Freising. Demnach habe es im Jahr 2006 im Landkreis 67 Unfälle unter Alkoholeinfluss gegeben. Insgesamt seien im vergangenen Jahr an 20 Prozent der Unfälle Jugendliche beteiligt gewesen. Die Gründe für den Konsum von Alkohol sind laut Experten vielseitiger Natur, hauptsächlich aber, “um Gefühle wie Enttäuschung oder Aggression auszublenden³. Viele Leute sind sich hierbei den Langzeitschäden des Alkohols nicht bewusst, da dieser bei häufigem Konsum in großen Mengen langfristig alle Organe des Körpers und sogar das zentrale Nervensystem beschädigt.
Am Ende der Präsentation versammelten sich noch einmal alle Mitglieder der “Power Peers³, die Schauspieler und die am Dreh des Films beteiligten Personen, auf der Bühne, um den begeisterten Applaus des Publikums zu empfangen. Patrick Dumer vom Verein für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie Prop e.V., der die Gruppe beim Schnitt des Films unterstützte, erklärte, dass sie
70 bis 80 Stunden Arbeitszeit für den Film gebraucht hätten. “Mit der eigentlichen Planung und den Dreharbeiten wurde im Januar diesen Jahres begonnen³, so Dumer. Dieser Film sei auch sein bisher größtes Projekt gewesen.

-tb-  





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