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21.02.2008
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Trend zur höheren Schule ungebrochen

 

Informationsabend am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium wieder sehr gut besucht

Zahlreiche Eltern und Viertklässler interessierten sich für die Schule

Schulleiterin Karolina Hellgartner

Anlaufstelle für die „Neuen“: die Tutorinnen Nina Wawrzyniak (l.) und Anna Eickele

Moosburg. Die vierte Klasse ist ein einschneidender Moment im Leben eines Kindes. Im Laufe dieser Klasse werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Eine der Optionen ist der Wechsel auf das Gymnasium. Am Dienstagabend informierten fünf Lehrkräfte und zwei Tutorinnen des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums über materielle und persönliche Voraussetzungen zum Besuch eines Gymnasiums und über die Schullaufbahn und das Profil der Moosburger Bildungsanstalt. Der Trend zum Gymnasium scheint dabei ungebrochen: Die dicht bestuhlte Aula war ausgezeichnet gefüllt.

Schulleiterin Kristina Hellgartner, ihr Stellvertreter Hans Loibl, die Beratungslehrerin Rotraud Grottenthaler, Schulpsychologe Roland Kirschner und Unterstufenbetreuerin Irene Schönauer – sie referierten an diesem Abend – wissen, dass der Wechsel auf das Gymnasium einen einschneidenden Schritt und neue Herausforderungen für das Kind in einer völlig neuen Welt mit stündlich wechselnden Lehrern und anderen großen organisatorischen Umstellungen bedeutet. Dementsprechend will man den Übergang so menschlich im Allgemeinen und kindgerecht im Besonderen wie möglich gestalten. Dazu gehört auch eine Betreuung der Neuankömmlinge durch Tutoren aus den zehnten Klassen. Zwei von ihnen, Nina Wawzyniak und Anna Eickele berichteten über Orientierungshilfen bei der Raumsuche, die Begleitung am Wandertag, Bastelnachmittage oder Unterstufenpartys.

Begabung und Intelligenz alleine reichten nicht aus, so zuvor Grottenthaler. Weitere Stützfunktionen wie sprachliche und mathematische Fähigkeiten, die Persönlichkeit, die Arbeitshaltung, das Elternhaus und auch die Lehrkräfte trügen zum erfolgreichen Schulbesuch bei. Generell solle man die Entscheidung für die weitere Schullaufbahn zunächst mit dem Kind und dann dem Lehrer der Grund- oder Hauptschule erörtern, bevor eine sorgfältige Entscheidungsfindung in eine Entscheidung münde. Dabei solle man die Persönlichkeit des Kindes im Mittelpunkt behalten und nicht eine einseitige Fixierung auf Noten vornehmen, ergänzte Kirschner anschließend.

Die Noten aus der Grund- oder Hauptschule sind aber als materielle Voraussetzung wichtig. Wer in Deutsch und Mathematik 2,0 und einschließlich Heimat- und Sachkunde 2,33 oder besser im Übertrittszeugnis stehen hat, erhält das Prädikat „geeignet“. „Bedingt geeignet“ ist, wer insgesamt 2,33 in diesen drei Fächern vorweisen kann. Ein Beispiel: Deutsch 3, Mathematik 2 und HSK 2 ist „bedingt geeignet“, Deutsch 2, Mathematik 2 und HSK 3 ist „geeignet“. Fehlt eines dieser Prädikate, muss in Deutsch und Mathematik ein dreitägiger Probeunterricht absolviert werden, in dem der Notenschnitt 3,5 oder besser betragen muss. Dabei darf kein Fach unter 4 liegen. Ein Beispiel: Deutsch 4 und Mathematik 3 heißt, den Probeunterricht bestanden zu haben; Deutsch 5 und Mathematik 2 berechtigt trotz gleichen Durchschnitts nicht zum Besuch des Gymnasiums.

Schulprofil und hehre Ziele sind eine Sache. Sie trug Hellgartner gegen Ende des Informationsabends vor. Dass dahinter auch eine Substanz und ein gutes Schulklima stecken, bewies nicht nur die Anwesenheit der Tutorinnen, sondern auch die der Elternbeiratsmitglieder Christian Müller und Stephan Hämmerl.

Anmeldungen werden zwischen dem 5. und 9. Mai von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 11 Uhr entgegengenommen. Ansprechpartner ist Hans Loibl, der ständige Stellvertreter der Schulleiterin. Mitzubringen sind ein aktuelles Übertrittszeugnis (wer zum Beispiel aus der 5. Klasse der Hauptschule kommt, kann nicht das Übertrittszeugnis der 4. Grundschulklasse vorzeigen), eine Geburtsurkunde oder das Stammbuch sowie gegebenenfalls ein Sorgerechtsbescheid. Die neuen Fünftklässler dürfen am heurigen 30. Juni das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Probeunterricht findet vom 2. bis 4. Juli statt. Zum „Anfüttern“ der Neuen findet am Freitag, den 18. April um 14.30 Uhr eine „Schnupperstunde“ für Eltern und Kinder statt.





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