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11.04.2008
  Von: Stangl Robert (Moosburger Zeitung)

Neue Klassenzimmer, Mensa und Sportliches

 

Der Erweiterungsbau am Gymnasium hat der räumlichen Beengtheit ein Ende gesetzt

Der Hausmeister hat eine neue Bleibe erhalten

Mehr Sitzflächen gibt es im Pausenhof

Karolina Hellgartner freut sich, dass die Raumnot eine Ende hat

Moosburg. Seit Beginn dieses Schuljahres findet in den neuen Räumlichkeiten des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums regulärer Unterricht statt. Schüler, Lehrer, Eltern – alle Beteiligten sind froh, dass die Raumnot seit Sommer ein Ende hat. Heute wird der Erweiterungsbau im Südwesten des Schulgeländes mit einem festlichen Programm offiziell eingeweiht.

Bevor der Neubau verwirklicht wurde, entsprach der Raumbestand des Gymnasiums in etwa dem Standardraumprogramm für ein Gymnasium mit 21 Klassen und Kollegstufe. Die Schülerzahlen sind seit dem Schuljahr 2001/2002 allerdings deutlich angestiegen. Im vergangenen Schuljahr wurden bereits 967 Schülerinnen und Schüler in 30 Klassen unterrichtet. Im laufenden Schuljahr wurde sogar die Tausendermarke durchbrochen, 1015 Schüler sind es derzeit, verteilt auf 31 Klassen sowie K12 und K13.

Viele Klassen mussten zeitweise in Containern unterrichtet werden, die im Pausenhof aufgestellt waren. Im Januar 2005 hat der Schulausschuss des Landkreises das Gymnasium in Moosburg besichtigt, sich ein Bild von der Situation gemacht und daraufhin wurde beschlossen, dass eine Erweiterung dringend notwendig ist. Nachdem der zuständige Architekt Michael Wacker die Pläne für den Neubau ausgearbeitet und vorgelegt hatte sowie sämtliche Genehmigungen eingeholt waren, rückten in den Osterferien 2006 die Bagger und Lastwagen an und begannen mit den Arbeiten für den Neubau. Und schon ein gutes halbes Jahr später, im November 2006, wurde Richtfest gefeiert. Wie geplant wurden die letzten Restarbeiten im August 2007 fertiggestellt, so dass die Gymnasiasten am ersten Schultag 2007/2008 „einziehen“ konnten.

In dem neuen Gebäude wurden elf neue Klassenzimmer geschaffen, die nicht nur mit Tischen, Stühlen und einer Tafel ausgestattet sind, sondern auch mit Schließfächern und einer Mediensäule, an der ein PC-Anschluss zu finden ist und von wo aus man Licht und Jalousien bedienen kann. Zudem sind die Klassenzimmer so vorbereitet, dass auch mit Beamer gearbeitet werden kann.

Die Klassen 9a, 10a bis d sowie 11c und 11d sind seit Schuljahresbeginn im Neubau untergebracht. Im ersten Stockwerk hat die Kollegstufe ihre neuen Kursräume und es ist ein moderner EDV-Raum mit 32 Computern und Flachbildschirmen entstanden. Im Zuge der Bauarbeiten wurden im früheren „Neubau“ zwei Klassenzimmer zu einem weiteren Chemiesaal und einem Chemie-Übungssaal umfunktioniert. Dort wurde ein Digestorium installiert. In dieser mit Glasscheiben versehenen „Versuchsstation“ kann der Chemielehrer im Unterricht Experimente vorführen, ohne sich selbst oder die Schüler dabei der Gefahr von einer Explosion auszusetzen.

Seit Beginn des Schuljahres gibt es am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium auch eine Mittagsbetreuung. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes gibt es einen großen Speisesaal mit Essensausgabe, der dank einer flexiblen Wand bei Bedarf auch noch erweitert werden kann. Der Raum dahinter kann ansonsten als Aufenthaltsraum genutzt werden. Die Küche ist zweigeteilt in einen Ausgabebereich sowie einen Spül- und Reinigungsbereich. Die Firma Biberger Catering & Partyservice bietet jeden Tag zwei verschiedene Menüs an. Über das Internet können die Schüler ihr Essen vorab bestellen.

Wenn das Wetter mitspielt, herrscht seit jeher schon viel Betrieb im Pausenhof der Schule. Doch jetzt sogar noch ein bisschen mehr, denn auch der Pausenhof wurde von Landschaftsarchitektin Irmgard Nagl komplett neu gestaltet. Dem Wunsch nach mehr Sitz- und Spielgelegenheiten wurde entsprochen. Ein Halbrund aus Naturkalkstein-Blöcken lädt zum Lümmeln ein, außerdem wurden neue Bänke angebracht. Damit den Schülern nicht langweilig wird, gibt es jetzt zwei Tischtennisplatten, zwei Basketballkörbe und ein Fußballtor. Elf Bäume sowie viel Bambus, Gräser und Stauden wurden gepflanzt.

Doch nicht nur die Schüler profitieren von den neuen Räumlichkeiten. Es wurde neben dem Hauptgebäude ein neues Hausmeisterhaus errichtet. Die frühere Bleibe des Hausmeisters wurde umgebaut und dem Lehrerzimmer angeschlossen. Dieses ist jetzt größer und die Lehrer verfügen zudem über einen Kopierraum und ein Silentium.-sr-


Punktlandung

Moosburg.Von einer Punktlandung war die Rede, als die Kostenprognose für die Baumaßnahme am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium dem Schulausschuss vorgestellt wurde. Tatsächlich blieben die Ausgaben ziemlich genau an der zuvor abgegebenen Schätzung. Laut Eva Dörpinghaus, Pressesprecherin des Landratsamtes Freising, wurden insgesamt etwa 3,7 Millionen Euro ausgegeben. Im Haushalt des Landkreises waren 3,63 Millionen Euro veranschlagt. Der Freistaat Bayern hat einen Zuschuss von etwa 1,5 Millionen Euro gewährt.-sr-


Mensa ist ein beliebter Treffpunkt

Schüler am Gymnasium erfreuen sich an den Räumlichkeiten im Erweiterungsbau

Moosburg.Die Schülerinnen und Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums können die neuen Räumlichkeiten im Erweiterungsbau seit Beginn dieses Schuljahres im September 2007 nutzen. Christina Heinrich, die derzeit selbst dort die 9. Klasse besucht, hat sich für dieMoosburger Zeitungeinmal bei der Schülerschaft umgehört, wie der Neubau ankommt. Die Meinungen sind durchweg positiv.

Die neuen Klassenräume im Erweiterungsbau sind bei den Schülern sehr beliebt. Bernhard, Stefan und Adrian aus der 10. Klasse werden heuer in einem solchen unterrichtet. Sie finden ihr Klassenzimmer im Anbau toll. „Es ist viel besser ausgestattet – mit Jalousien, die automatisch funktionieren, und einer Heizung, die wir selber verstellen können.“ Außerdem gäbe es einen Beamer mit schwarzweißen Bildern und Drehstühle. Natürlich gefalle ihnen auch der neue Computerraum mit den vielen Flachbildschirmen.

Die Neuntklässlerin Bettina findet, „die Klassenzimmer im Anbau sehen viel schöner aus als die älteren“. Sie wirken nicht mehr so grau, sagt sie, „weil kein Teppichboden mehr drin ist und die Bänke und Stühle auch neu seien. Toll sei, dass es in vielen Zimmern Spints und CD-Player gibt. Sehr beliebt bei den Schülern ist die Mensa, die in dem neuen Gebäude entstanden ist. Seitdem es das G8 gibt, haben die Schüler ja viel öfter Nachmittagsunterricht und sind deshalb dankbar, dass sie dort etwas Anständiges zu essen bekommen. Und gesund ist es ja auch noch.

Simon aus der 8. Klasse isst gern in der Mensa, „weil es gut schmeckt und es immer verschiedene Essen zur Auswahl gibt“. Gut findet er zudem, dass ein kostenloser Wasserautomat zur Verfügung steht. „Das Personal ist auch nett und gibt uns meistens Nachschlag, wenn wir noch Hunger haben“, so der Achtklässler. „Allerdings finde ich, dass das Essen trotzdem ziemlich teuer ist.“

Tanja und Julia, 7. Klasse, essen immer mit ihren Freunden zusammen und verbringen in der Mensa die Mittagspausen. „Wir essen oft in der Mensa, weil es uns da gut schmeckt und gefällt.“ Das Chipsystem sei praktisch, „weil man das Essen von zuhause aus bestellen kann und man in der Mensa nicht mehr lange anstehen muss“.
Die vier Sechstklässler Benjamin, Felix, Stefan und Markus sind ganz begeistert von dem neu gestalteten Pausenhof. „Uns gefällt der neue Pausenhof viel besser als der alte.“ Am liebsten spielen sie Basketball. „Die neuen Tischtennisplatten gefallen uns zwar auch, aber da sind meistens schon so viele Siebtklässler.“ Wenn die Sonne scheint, sitzen sie oft auch auf den Bänken und lernen oder essen.


„Die Situation ist viel entspannter“
Karolina Hellgartner, Direktorin des Gymnasiums im MZ-Interview

Moosburg.Seit diesem Schuljahr ist Karolina Hellgartner Direktorin am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Im MZ-Interview spricht sie über die neuen Errungenschaften an ihrer Schule.

MZ: Seit Beginn dieses Schuljahres findet in den neuen Räumen Unterricht statt. Wie froh sind Sie, dass der Neubau jetzt in Betrieb ist?
Hellgartner: Wir sind sehr froh, dass der Neubau termingerecht bezogen werden konnte und die Phase der Containernutzung zu Ende ist. Unsere Raumverhältnisse haben sich entschieden verbessert. Insgesamt ist die Situation viel entspannter geworden, daganz einfachmehr Raum für Schüler und Lehrer zur Verfügung steht. Zusätzliche Klassenzimmer, zusätzliche Kursräume für die Oberstufe, neue Lehrerarbeitsräume, ein neuer Computerraum, eine Mensa haben die Situation spürbar erleichtert für die ganze Schulfamilie.

MZ: Hat sich die Lernsituation verbessert?
Hellgartner: Durch die zusätzlichen Fachräume und die gute Medienausstattung der neuen Unterrichtsräume hat sich die Lernsituation deutlich verbessert. Es konnten ja auch ein Arbeitsraum für die Schüler in der Mittagspause sowie durch Raumverlagerung eine neue Schülerlesebücherei für Unter- und Mittelstufe geschaffen werden.

MZ: An Ihrer Schule gibt es jetzt auch eine Mittagsbetreuung. Erfüllt die Mensa ihren Zweck?
Hellgartner: Alle Schülerinnen und Schüler, besonders natürlich die mit Nachmittagsunterricht, haben montags bis donnerstags jeweils zwischen 13 und 14 Uhr die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Dieses kann elektronisch von zuhause aus vorbestellt werden, auch die Abrechnung erfolgt elektronisch. Im Augenblick haben wir bis zu 350 Mittagessen pro Woche.

MZ: Wie wichtig ist es Ihnen, dass dort gesunde Sachen angeboten werden?
Hellgartner: Natürlich legen wir großen Wert darauf, dass gesundes Essen auf dem Mittagstisch angeboten wird, aber es muss natürlich auch so ausgewogen sein, dass es von den Schülern angenommen wird. Das Thema gesunde Ernährung haben wir ja in diesem Schuljahr zu einem unserer Leitthemen gemacht und viele kleine Aktionen dazu bereits durchgeführt bzw. geplant, so etwaauch vor den Osterferieneinen Pädagogischen Tag zum Thema Lehrergesundheit, einen Informationsabend für Eltern zum Thema „Gesunde Ernährung“ und ein „Gesundes Frühstück“, das alle Klassen am letzten Tag vor den Osterferien durchgeführt haben.

MZ: Wie gefällt Ihnen die Neugestaltung des Pausenhofes?
Hellgartner:Die Neugestaltung unseres Pausenhofes ist sehr gut gelungen. Der neue Pausenhof wird von den Schülern sowohl in den Vormittagspausen als auch in der großen Mittagspause intensiv angenommen. Die verschiedenen Ebenen, die Ausstattung mit mehreren Sitzgelegenheiten sowie mit Tischtennisplatten und einem Basketballkorb bieten den Schülern unterschiedlichste Möglichkeiten ihrer Pausengestaltung. Auch das kleine Atrium vor der Mensa ist sehr gut integriert und wird sicher seine Einweihung in diesem Schuljahr bei unserem Sommerfest finden.

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