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07.05.2008
  Von: Valentin Hauner (Moosburger Zeitung)

Von New York bis Washington D.C.

 

Beim Schüleraustausch sammelten die Zehntklässler des Gymnasiums viele Eindrücke in den USA

Die Moosburger Austauschschüler tummeln sich vor dem Fort McHenry

Auch der Supreme Court in Washington D.C. war den Gymnasiasten ein Besuch wert

Moosburg. Einige Zehntklässler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums verbrachten im Rahmen des Schüleraustauschprogramms GAPP kürzlich wieder drei Wochen in den USA. Die beteiligten Valentin Hauner, Ralf Hirscheider und Felix Hofstetter nahmen sich dabei die Zeit und schrieben nieder, was die Gymnasiasten während ihres Aufenthaltes erlebt haben.

1. Tag: Nach neunstündigem Flug erreichten wir trotz zahlreicher Turbulenzen bei der Landung und flugbedingter Übelkeit Philadelphia um ca. 18 Uhr Ortszeit. Müde und hungrig brachen wir in einem typisch amerikanischen Schulbus nach Exeter auf, um unsere Gastfamilien kennen zu lernen. Mit offenen Armen und mit Gastgeschenken überhäuft wurden wir dann von den vor der Exeter Senior High School wartenden Gasteltern empfangen.

2. Tag: Nachdem wir die erste Nacht in einem amerikanischen Bett verbracht hatten, trafen wir uns um 7.30 Uhr zu einem Willkommensfrühstück in der Schule, wo uns Mr. Bellettiere, der Direktor der Schule, herzlich begrüßte. Von 10.30 bis 12.20 Uhr konnten wir in der Kantine zu Mittag essen. Die restliche Zeit des Schultages, der in Amerika erst um 14.30 Uhr endet, verbrachten wir in den Klassen unserer Austauschpartner. Anschließend fuhren wir zu den Gastfamilien, die mit uns den Nachmittag gestalteten.

3. Tag: Am darauf folgenden Freitag mussten wir zum ersten Mal unsere schon in Deutschland vorbereiteten Referate in verschiedenen Klassen vortragen. Diese fanden sowohl bei den amerikanischen Schülern als auch Lehrern großen Anklang. Am Abend fand das alljährliche und ausverkaufte Schulmusical statt, das sehr eindrucksvoll war.

4. Tag: Am Samstag unternahmen wir einen Ausflug nach New York City. Leider hatten wir nur einen Tag Zeit, um uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen. Wir besichtigten unter anderem die Freiheitsstatue, Ellis Island, das Empire State Building sowie einen kleinen Teil der Innenstadt. Außerdem machten wir einen kleinen Umweg mit dem Bus, um einen Blick auf das Rockefeller Center und den Times Square zu erhaschen. Wir kamen auch am Ground Zero vorbei. Abschließend aßen wir in der South-Street-Seaport-Mall zu Abend, wo zeitgleich die Party zum St. Patrick’s Day stattfand. Es war wie „Oktoberfest in einer Mall“. Schließlich fanden wir uns völlig entkräftet an unserem Bus ein und waren froh, der Stadt, die niemals schläft, zu entfliehen.

5. Tag: Den ersten Sonntag während unseres Aufenthalts verbrachten wir mit unseren Familien, nachdem viele am Morgen zur Sonntagsmesse gegangen waren.

6. Tag: Langsam gewöhnten wir uns an den Schulalltag, doch bereits am 18. März begannen hier für alle Schüler die Osterferien.

7. Tag:Am ersten Ferientag unternahmen wir einen Ausflug nach Lancaster County, wo unter anderem Amish People leben. Am Morgen hatten wir ein All-you-can-eat-Frühstück in einem Restaurant namens „Shady Maple“, bevor wir in einem speziellen Kino eine Vorführung über den Alltag der AmishPeople sahen. Anschließend besuchten wir ein Modellhaus, das nach den Bedürfnissen dieser Leute eingerichtet war. Außerdem stand eine historische Fahrt mit dem „Strasbourg Train“ auf dem Programm, der uns durch Lancaster County führte. Durchnässt und erschöpft kamen wir um 18 Uhr nach einer kurzen Einkaufstour in Exeter an.

8. bis 12. Tag: Den Rest der Easter Vacation verbrachten wir mit unseren Familien und Freunden.

13. Tag: Am frühen Morgen des 25. März machten wir uns zusammen mit unseren deutschen Lehrern, Herrn Höhn und Frau Rabl, im Bus auf den Weg nach Washington D.C. Bereits kurze Zeit später stoppten wir in Baltimore, um das berühmte Aquarium und Fort McHenry, die Geburtsstätte der amerikanischen Nationalhymne, zu besichtigen. Nachdem wir die Stadtgrenzen von Washington D.C. passiert hatten, statteten wir dem „Supreme Court“ einen Besuch ab und aßen anschließend in der „Union Station“, dem Hauptbahnhof der Stadt, zu Abend. Ausgelaugt erreichten wir zu später Stunde unser Motel, das ungefähr eine Stunde von Washington entfernt lag.

14. Tag: Am darauf folgenden Tag schauten wir uns verschiedene Museen sowie das Capitol an, nachdem wir mehr als anderthalb Stunden in den Katakomben des Senatsgebäudes gewartet hatten. Ein Führer zeigte uns unter anderem das „House of Representatives“ und andere wichtige Räume dieses eindrucksvollen Bauwerks. Danach brachen wir zu einem Fußmarsch auf, während dem wir am Weißen Haus, der Gedenkstätte für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, dem Reflective Pool, und schließlich am „Lincoln Memorial“ vorbei kamen. Am Abend gingen wir mit unseren Lehrern bowlen, was uns allen großen Spaß machte.

15. Tag: Am letzten Tag inWashington hatten wir noch einmal die Möglichkeit uns, in kleine Gruppen aufgeteilt, verschiedene Museen anzusehen sowie in deren Kantinen zu Mittag zu essen. Geplant war außerdem ein Besuch des Arlington Friedhofs, auf dem neben zahlreichen gefallenen Soldaten auch der ermordete Präsident John F. Kennedy beigesetzt ist. Um 15.30 Uhr traten wir dann den Heimweg nach Exeter an.

16. Tag: Der folgende Freitag war ein gewöhnlicher Schultag, an dem wir wieder unsere Präsentationen halten mussten.

18. Tag: Am letzten Sonntag unseres Aufenthalts nahmen viele von uns an der optionalen Exkursion „Roadside America“ teil. Dort sah man eine kleine, fiktive, amerikanische Stadt und konnte zum Beispiel eine Modelleisenbahn durch die Straßen fahren lassen oder einem Schmied beim Arbeiten zusehen, indem man auf einen entsprechenden Knopf drückte. Bereits um 16 Uhr begaben wir uns auf den Weg zu Haag’s Hotel, wo mit unseren Gastfamilien sowie einigen Lehrern das Farewell Dinner, unser letztes gemeinsames Abendessen, stattfand. Als Abschiedsgeschenk gaben wir unser auf dem Rückweg von Washington selbst gedichtetes Lied „We like to be in America“ zum Besten, das Herr Höhn mit seiner Gitarre begleitete.

19. Tag: Den nächsten Tag verbrachten wir gemeinsam mit Herrn Höhn, Frau Rabl und Mr. Fleck, einem amerikanischen Lehrer, in Philadelphia, das rund zwei Stunden von Exeter entfernt ist. Als erstes besichtigten wir ein altes Kriegsschiff, das bereits im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam und seither als Touristenattraktion dient. Später zeigte uns dann ein Stadtführer mit der Independence und Congress Hall den Entstehungsort der amerikanischen Verfassung und Unabhängigkeit, bevor wir ab 16.30 Uhr zwei Stunden Zeit hatten, in „King of Prussia“, dem größten und edelsten Einkaufszentrum dieser Gegend, ein letztes Mal auf Shoppingtour zu gehen.

20. Tag: Der letzte Tag gestaltete sich schon vom frühen Morgen an sehr traurig: Wir mussten uns bereits jetzt von unseren Gasteltern verabschieden, da wir nach einem normalen Tag in der Schule direkt zum Flughafen fuhren. Noch einmal hielten wir in der Senior High School unsere Referate, bevor wir um 14 Uhr unser Gepäck in den Bus brachten und uns – sehr ungern und unter Tränen – von all unseren neu gewonnenen Freunden verabschieden mussten. Mit einer dreistündigen Verspätung, die wir einem gerade noch rechtzeitig entdeckten Flugzeugschaden zu verdanken hatten, landeten wir schließlich um 13.20 Uhr in München und wurden dort von Eltern und Bekannten freudig empfangen.

Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle unseren beiden Begleitlehrern, Herrn Höhn und Frau Rabl, auszusprechen, die uns Schülern dieses unglaubliche Erlebnis von Jahr zu Jahr erneut ermöglichen. Auch bedanken möchten wir uns bei unseren Gastfamilien sowie den amerikanischen Lehrern, die uns mit einer ungeheuren Gastfreundlichkeit und Selbstverständlichkeit aufgenommen haben.





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