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03.06.2008
  Von: Moosburger Zeitung

Ein angenehmer, zuverlässiger Abiturjahrgang

 

Mit einem Schnitt von 2,23 beenden 80 Abiturienten ihre Schulzeit – Einmal Traumnote 1,0

Moosburg.Schwitzen musste der Abiturjahrgang 2008 am Montag allenfalls wegen hochsommerlicher Temperaturen, die auf dem Weg zur Notenbekanntgabe im Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium zu schaffen machten, nicht mehr aus schulischen Gründen. Lern- und Prüfungsstress sind für 80 von insgesamt 81 Abiturienten vorerst vorbei. Einer darf noch auf die Nachprüfung hoffen. Ansonsten war gestern bei der Bekanntgabe der Ergebnisse Aufatmen angesagt. Diesmal glänzte der Abiturjahrgang mit einem Schnitt von 2,23.

Einmal stand heuer die Traumnote 1,0 zu Buche, einmal die 1,1 und viermal die 1,2. Sollte jemand, der knapp an der Notengrenze liegt, seine Abiturnote noch verbessern wollen, so gibt es hierzu am Donnerstag und Freitag bei der mündlichen Prüfung die Möglichkeit. Unterm Strich wurden die Prüfungen als fair bewertet. Der Aufwand für die Prüfungsvorbereitung dürfte naturgemäß sehr unterschiedlich gewesen sein. Hier machten bereits die Einser-Abiturienten auf Nachfrage sehr unterschiedliche Angaben. Sie machten den größten Lernstress meist beim dritten und vierten Abiturfach aus.

In jedem Fall positiv überrascht von ihrem Ergebnis waren die sechs besten Abiturienten Julius Kempf (1,0), Katharina Kraus (1,1), Sandra Schreiber (1,2), Alexandra Wiesheu (1,2), Johanna Hobmaier (1,2) und Mario Maier (1,2). Zwar hatten alle mit einer Eins vor dem Komma gerechnet oder sich ein solches Resultat gewünscht, dass es dann einen Tick besser wurde, damit hatten sie nicht unbedingt gerechnet.

Sichtlich zufrieden zeigte sich Kollegstufenbetreuer Anton Büchler mit dem Abiturjahrgang. „Es war ein sehr angenehmer und zuverlässiger Jahrgang, sowohl in der Schule als auch bei den Studienfahrten.“ Mit dem Notenschnitt von 2,23 lagen die Abiturienten heuer über dem des Jahres 2007. Dieser hatte jedoch die Messlatte ziemlich hoch gelegt. „Der Jahrgang 2007 war schon sehr gut. Es war der beste, an den ich mich überhaupt erinnere“, sagte der Kollegstufenbetreuer.

Weil Pfingsten in diesem Jahr so früh war, wurde die Zeit etwas knapp. „Die Abiturienten mussten somit früher mit dem Stoff fertig werden und diesen in kürzerer Zeit bewältigen, denn die mündliche Prüfung wird immer vor Pfingsten abgelegt“, so Kollegstufenbetreuer Büchler. Das hätten die Abiturienten aber gut verkraftet.

Entspannen, Urlaub und vielleicht auch ein bisschen Jobben heißt es für die meisten Absolventen in den nächsten Wochen, ehe Studium, Zivildienst oder gleich der Start ins Berufsleben anstehen. Ein Großteil der ehemaligen Kollegstufe wird sich beim gemeinsamen Spanienurlaub wieder treffen.

Julius Kempf(1,0), der sich riesig über sein Einser-Abitur freute, war sich noch nicht ganz so sicher, wie er die nächste Zeit verplant. „Jetzt hüpf’ ich erst mal drei Tage nackt durch den Garten“, meinte er. Vielleicht noch ganz überwältigt von seiner Traumnote. Das sei schon eine Überraschung gewesen. Und wie schafft man so etwas? Bei dieser Frage gestand der Primus, dass schon etwas Glück dabei war. Nämlich dass in seinen beiden Leistungskursen Mathematik und Französisch sowie dem dritten und vierten Abiturfach (Kolloquium), Chemie und Geschichte, gerade das gefragt war, was er gelernt hätte. Jetzt werde erst Urlaub gemacht. Was er nach seinem Zivildienst machen will, darüber war er sich noch im Unklaren. Zwar wolle er nicht unbedingt studieren und wieder lernen, „aber irgendwie wird es darauf wohl hinauslaufen“, meinte er.

Katharina Kraus(1,1) legte ihre schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Englisch und Geschichte ab. Das Kolloquium bestritt sie in Biologie. „In Deutsch hatte ich ein Traumthema, das war eine gmade Wiesn.“ Der Zeitaufwand für die Vorbereitung habe sich in Grenzen gehalten. Grundtenor unter den Abiturienten sei gewesen, dass die Prüfungen fair gewesen seien.

Sandra Schreiber(1,2) hatte sich einen festen Plan für die Vorbereitung gemacht. Ihre schriftlichen Prüfungen legte sie in Englisch, Französisch und Chemie ab, ihr Kolloquium in Sozialkunde. „Es war stressig, aber es ging. Ich hab’ frühzeitig mit dem Lernen angefangen und bin jetzt froh, dass alles vorbei ist“, gestand Schreiber. Dass es gleich eine 1,2 werden würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Jetzt sei erst einmal Urlaub machen angesagt, dann werde sie Chemie-Ingenieurwesen studieren.

Auch fürAlexandra Wiesheu(1,2) hat sich der Stress beim Abitur in Grenzen gehalten. „Jetzt bin ich aber doch sehr froh, dass es vorbei ist“, gestand sie erleichtert. Zunächst stehe nun Urlaub auf dem Programm und ab Herbst ein Chemiestudium.

Johanna Hobmaier(1,2) war von ihrer Abiturnote überrascht. Mit einer 1,4 habe sie aber schon gerechnet. In der Vorbereitung hatte sie weniger mit ihren Leistungskursen Englisch und Deutsch Stress als mit Mathematik und Geschichte im Kolloquium. Unterm Strich seien die Prüfungsaufgaben in Ordnung gewesen. Nach dem Urlaub und einigen Wochen Jobben beginnt für sie im Herbst ein Jurastudium.

AuchMario Maier(1,2) gestand, von seinem Ergebnis positiv überrascht gewesen zu sein. Die Prüfungen in seinen Fächern Englisch, Französisch, Geschichte und Biologie (Kolloquium) „sind sehr gut gelaufen“. Jetzt sei er aber froh, dass es eine Auszeit vom Lernen gebe. Nach dem Urlaub und Zivildienst plant er ein Studium, „was, das weiß ich aber noch nicht genau“.

Zwei Pflichttermine haben sich die Absolventen noch notiert. Die offizielle Zeugnisübergabe findet am Freitag, 27. Juni, statt. Tags darauf, am Samstagabend, können sich die Absolventen beim Abiturball vergnügen.





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